Zum Inhalt:
August Pipin (Heinz Rühmann) ist Kassierer bei der Firma Naumann. Ein naiver, aber sehr korrekter
Kassierer, der die Ordnung über alles liebt. Nichts in der Welt kann ihn davon abhalten, seine
Anschauungen von Ordnung, Einteilung und Pünktlichkeit konsequent durchzuführen.
Seine Frau, Adele Pipin (Charlotte Serda), nimmt ihren Mann so wie er ist und respektiert dessen
Anschauungen. Bei Pipins wohnt der Schauspieler Winkler (Walter von Lennep), der heiß umschwärmt
so mancherlei Autogrammwünsche zu erfüllen hat. Die jungen Verkäuferinnen bei der Firma Naumann
lassen sich durch Herrn Pipin Autogramme besorgen, was dieser, gutmütig wie er nun mal ist, auch
gern erledigt.
Aber Pipin plagt irgendwann die Eifersucht. Er kann nämlich den Eindruck nicht loswerden, dass
seine Frau ein Verhältnis mit dem allseits umschwärmten Schauspieler hat. Mit diesen quälenden
Gedanken im Kopf verwechselt der sonst so korrekte Mann zwei Geldstapel, so dass am Abend 300
Mark in der Kasse fehlen. Pippin denkt an Selbstmord und wird daraufhin von der Polizei festge-
halten.
Die prominente Tänzerin Rita (Hilde Hildebrand) träumt von einer bedeutenderen Karriere. Um ihre
Karriere zu beleben, sucht sie nach Reklame und trifft dabei auf Generaldirektor Borchardt (Hans
Junkermann), der sich bei einem Zeitungsdirektor für sie einsetzt.
Und so wird aus der "Selbstmordstory" des August Pipin ein "Selbstmord aus Liebeskummer". Pipin
ist froh, da er dafür 500 Mark bekommt, aber nun steht er auf der Titelseite. Adele Pipin erfährt
nun von der vermeintlichen Affäre ihres Mannes aus der Zeitung.
Währenddessen stürmen die Kundinnen vor Begeisterung für diesen "liebestollen" Mann das Stoffge-
schäft Naumann, aber seine Frau Adele verläßt ihn.
Pippin hat nun alle Hände voll zu tun, seine Frau zurückzugwinnen, was ihm nach einer Aussprache
mit dieser schließlich aber gelingt.
Bewertung:
Sehr netter schwarz/weiß-Film aus dem Jahre 1934.
Wieder einmal wurde einer der "guten" alten Heinz-Rühmann-Filme veröffentlicht.
Leider werden diese alten Spielfilme heute nicht mehr im Fernsehen gezeigt und sind inzwischen
-völlig zu Unrecht- kaum noch bekannt, vielmals aber bereits vergessen.
Diese "Schätze des deutschen Tonfilms" (= Werbe-Logo) sollten nach und nach alle endlich "gehoben",
restauriert und veröffentlicht werden.