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am 12. Juli 2013
Der neue VSX-923 ist bei mir nun seit einigen Wochen im Einsatz. Das Gerät habe ich nicht über Amazon bezogen, da es leider nicht lieferbar war und ich ein neues Gerät dringend brauchte. Nachdem ich vorher einen Onkyo TX-SR-606 im Einsatz hatte, der ein völlig anderes Klangbild als der Pioneer hat, mag für manchen die Basseinstellung am Pioneer in der Grundeinstellung zu wenig sein. Einer manuellen Anpassung steht aber nichts im Weg.
Im Gegensatz zum Onkyo, der einen sehr übertriebenen wummernden Bass hatte (oft störend bei Radiosendungen oder mit DOLBY EX codierten Filmen, gibt der Pioneer je nach Tonformat eine wesentlich gefälligeres, höher auflösendes Klangbild zum Besten. Bei DTS oder DTS-HD-Master Filmen wird der Sound auch mit dem nötigen Druck ausgegeben. Bei einer Audio CD oder MP3 kommt es auf die Boxen an. Kleine Boxen dürften tatsächlich zu wenige Bass entwickeln, aber Front Standboxen liefern ein super Klangbild. Alle weiteren Funktionen sind, meiner Meinung nach Top. Der einzige Mangel ist die Fernsteuerung. Die tausend Knöpfe sind echt Schrott. Da es sich um einen Netzwerk Receiver handelt bedient man das Gerät am besten mit der kostenlosen App für Smartphones. Hier funktioniert alles super. Die Netzwerk Streaming Funktionen (über LAN) sind super (auch Internet Radio). Alles in allem bin ich mit dem Gerät mehr als zufrieden.
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am 16. Oktober 2013
Wie ja der ein oder andere der hier schreibenden bereits geschildert hat, benötigt der Pioneer VSX-923 ein klein wenig Zeit (wie auch meine z.T. recht emotionale Rezension). Sonst wird man nicht so richtig warm...
Da ich aufgrund der Lektüre der einschlägigen Fachliteratur, der Rezensionen hier sowie dem sorgfältigen Studium diverser Foren von den Features und dem Klang-(Potential, denn schließlich kannte ich das Gerät nur vom Hören-Sagen) durchaus angetan war und ich eh auf der Suche nach einem prima HDMI 1.4-fähigen Receiver in der Preislage war hab ich also beherzt und begeistert zugeschlagen.

Nachdem also das recht hübsche Gerät fertig verkabelt und (verhältnismäßig) flott eingemessen im Rack stand, sind mir ob der zunächst aufkommenden Enttäuschung fast die Tränen aus den Augen geschossen: Der Sound war ungemein klirrig, total phasig, die Stereomitte hing irgendwo auf halb Acht - kein Ton saß an seinem Platz. Von Bässen möchte ich hier gar nicht erst reden... Dann bis spät in die Nacht geschraubt (ist beileibe nicht mein erster AV-Receiver und schrauben muss man ja immer mal mehr mal weniger) und mehr als frustriert ins Bett gegangen. Für mich stand mehr als felsenfest: Das Ding geht morgen sofort wieder zurück an Amazon. Dann Eure Rezensionen hier nochmal gelesen: Haltet durch, er belohnt Euch mit freudigem Klang wenn Ihr Euch drum kümmert. Ergo mit unbelasteten Ohren nochmal das Manual auf's iPad gezogen (Shame on Pioneer, das Ding sollte ausgedruckt vorliegen!) und fleißig weiter geschraubt. Umfangreich! Hier getweakt, da getweakt (hatte ein bisschen was von Windows-98-Wartung ;O) -> Hurra, da kommt ja doch ansatzweise substantiell klingendes raus (EQ verbogen bis zum Gehtnichtmehr - so schei*e hat's vorher mit noch keinem Receiver geklungen; warum sollte das nun plötzlich nötig sein?!). Insgesamt klang das aber nicht im Entferntesten nach irgendwas was die Lobeshymnen der Presse und die damit einhergehenden Auszeichnungen auch nur ansatzweise hätte rechtfertigen können. Noch ne halbe Nacht rum (gleiche Gedanken wie in der Nacht zuvor: nie wieder Pioneer! Behalt' ich meinen ollen Onki - der hat mir immer treue Dienste geleistet - hat halt nur 1.3... andere Mütter haben auch schöne Töchter - und ich recht schlechte Laune).

Heute also nochmal ran (max. 1 Woche Eingewöhnzeit hab ich uns zweien dann doch gegönnt). Frischen Speicherplatz gewählt und nochmal eingemessen. Der Clou: diesmal aber NICHT mit der beiliegenden Tretmine sondern mit 'nem Onkyo-Mikro-Mast. Schon während des Messvorgangs deutete sich Großes an. Und siehe da, tadaaaa: Ich bin geplättet. Mit nur minimalen EQ-Nachbearbeitungen in der fettigeren Fleischabteilung zaubert der Pioneer nun ein hervorragend feingezeichnetes und harmonisch ausgewogenes Klangbild allererster Kajüte. Transparent, stabil und phasenlinear mit plastischer Mitte im Stereobetrieb. Beim Mehrkanalton im Nacken (achso, ich fahre 5.1 im Bi-Amp-Betrieb) ein angenehm diffuser aber niemals unpräziser sondern je nach Einspielung und Mischung gerne auch 1a-ortbarer, fein zieselierter Wohlfühlteppich. Ein weiteres Highlight ist der knacktrockene, auf unseren (sonst enorm schwingfreudigen) Dielenboden tropfender, tonnenschwerer Bass ganz ohne Wummern. Plötzlich geht hier überall die Sonne auf!

Doof bis superdoof finde ich,
1.) dass das mitgelieferte Messmikro nicht das tut was es soll (ob's kaputt ist ist mir nun persönlich wurscht - hab ja ein funktionierendes... bin allerdings ja nicht der Einzige der sich über das mühselige Setup und den initial dürftig-mageren Klang beschwert; vielleicht besteht hier noch Umtauschpotential?!),
2.) die Von-hinten-durch-die-Brust-ins-Auge-Bedienung die ähnlich intuitiv ist wie Hubschrauber fliegen und
3.) dass das Manual nur als PDF vorliegt und bezüglich Nutzerfreundlichkeit und -führung leider einen Totalausfall darstellt

Punkt 1&2 gereichen mE eigentlich für einen satten 2,5-Sterne-Abzug.

Warum ich dennoch 4 Sterne vergebe: Wenn Ihr das Ding erstmal einmal eingeritten habt ist es jeden Cent mehr als wert und belohnt Euch mit einem in dieser Preisklasse unschlagbaren Sound (und ja, die Einstellmöglichkeiten sind nicht nur erschlagend, sondern für die Mittelklasse allumfassend - ist eindeutig was für Freaks). Ich bereue es ergo nicht und würde das Gerät weiterempfehlen. Aber nicht bedenkenlos; denn das ist definitiv nix für AV-Newbies.
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am 29. Juni 2014
Ich habe mich im Vorfeld recht Umfangreich informiert und hatte mich eigentlich schon auf den Sony DN840 eingeschossen. Da dort verstärkt starkes Brummen auftreten soll, habe ich ihn dann nicht genommen. Im lokalen MediaMarkt wollte ich dann eigentlich den yamaha rx v675 aus dem Angebot mitnehmen, mir wurde dann aber der Pioneer empfohlen. Hier bei Amazon war das Teil aber eigentlich garnicht in meiner näheren Auswahl, weil er zu dem Zeitpunkt echt teuer war.
Optisch gefällt er mir sehr gut, mit Außnahme, dass die Front auch ruhig aus Alu statt aus Plastik hätte sein können.

Betrieben habe ich den Receiver dann zunächst mit 30 Jahre alten Boxen von meinem Vater. Diesen Monat war dann das 5.1-System dran. Hier ist es das Harman/Kardon HKTS65 geworden.

In der Kombination ist es wirklich ein Klangerlebnis.
Wer sich über schlechte Klänge beschwert, hat einfach nicht alle Abspielmodi gefunden. Was mich tatsächlich zu einem Kritikpunkt führt. Die Menüführung ist etwas umständlich. Wenn man sich allerdings erst ein paar mal durchgeklickt hat, findet man meistens alles direkt ;)

Einzige Kritikpunkte sind das erwähnte, etwas komplizierte Menü, die überladene Fernbedienung sowie die Plastikfront. Alles aber nicht so ausschlaggebend, dass ich mehr als einen Stern abziehen könnte.

Das Gerät ist bei mir im Netzwerk, sodass ich zu den bluetooth und wlan-funktionen nichts sagen kann. Streamen über itunes und den ipod über usb anschließen klappt hervorragend!
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am 16. Juni 2016
Suber Verstärker wenn er bischen mehr Leistung hätte!
Für Satelitenlautsprecher ist er suber allerdings wenn man gute Lautsprecher die bischen Leistung brauchen würd er schnell warm und geht irgendwann aus...
ich benütze Mittelgroße lautsprecher von der Firma Mivoc, Mohr und Magnat und ich muss sagen im Stereo modus hört sich das auf den SB 210 echt gut an! Alerdings, fehlt bischen der druck unten raus!
jeder normale Mensch fragt sich jetzt bestimmt warum dan so viele sterne!?
Ganz einfach!
Die Verarbeitung und die Handhabung ist elegant und kindereinfach und ich finde Persönlich es gibt wenig die so gut ausgestattet sind und dan auch noch so eine gute Verarbeitung haben für so einen kleinen Geldbeutel!?

Ich kauf mir demnächst noch den Mivoc Subwoofer und werde dan die Rezesion fortsetzen!
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am 2. Dezember 2013
Habe das Gerät seit gut einer Woche. Wer etwas von schlechtem Klang schreibt, der hat keine Ahnung und kommt wohl mit den Einstellungen nicht klar. Dieser Receiver hat im In- und Ausland viele Test gewonnen und bekommt immer Top-Bewertungen und das ist auch nachvollziehbar, wenn man das Gerät erst mal kennengelernt hat. Die automatische Einmessung funktioniert gut - ob dabei der Klang nach eigenem Geschmack herauskommt, ist ein andere Sache. Die Abstände der Lautspecher hat das System sehr gut erkannt, aber in meinem unsymmetrischen Raum shr unterschiedliche Pegeldämpfungen eingestellt. Trotzdem klang es ganz gut. Die beiden kleinen 2-Wege Rear-Lautsprecher (ca. 3 Liter-Gehäuse) hat er auch als Groß erkannt - ich habe sie dann aber manuell als "klein" umdefiniert. Die Cut-Frequenz zum Subwoofer wurde mit 80Hz festgelegt. Mit diesen Einstellungen klang dert VSX vor allem im Stereo-Betrieb sehr flach und dynamiklos. Das war aber auch kein Wunder, da der Subwoofer im Stereobetrieb nicht akitv ist. Man muß den Subwoofer im VSX-Menue auf "Plus" stellen, damit dieser immer mitläuft. In meinem Fall wurde der Subwoofer ohnehin etwas zu dezent calibriert. Ich mußte ihn während der Einmessung mehrfach herunterregeln, da das System ihn "als zu laut reklamierte".
Klang und Bild sind erste Sahne und das Internetradio über LAN funktioniert prächtig. WLAN oder Bluetooth nutze ich nicht, daher finde ich die reine Option auch ausreichend. Warum soll ich für etwas zahlen, dass ich eh nicht nutze. Optik und Anschlußvielfalt sind ebenfalls ohne Tadel. Alles andere kann man in den vielen Tests nachlesen.
Absolute Kaufempfehlung !
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am 15. August 2013
Grundlegendes zum Kauf eines modernen AV-Receivers:

Es sprechen viele Gründe dafür, einen alten AV-Receiver gegen ein modernes Gerät der aktuellen Jahrgänge einzutauschen. Neben der erweiterten HDMI-Spezifikation, die nicht nur 3D-Signale verarbeiten kann, sondern auch CEC bietet (die Steuerung aller über HDMI angeschlossenen Geräte), bieten vor allem die modernen Einmess-Systeme, ohne die kaum ein moderner AVR auf den Markt kommt, eine erhebliche Klangverbesserung. Diese Einmess-Systeme stellen mittlerweile fast das "Herzstück" aktueller AV-Receiver dar und sind somit hauptverantwortlich dafür, wie das Gerät in den eigenen vier Wänden klingt. Vor allem in 5.1- oder 7.1-Systemen werden gerade im Bassbereich viele Raumprobleme erkannt und beseitigt, so dass das Filme sehen oder Musik hören fast schon eine neue Dimension erfährt.

Besonderes Augenmerk sollte man zudem auf die gebotene Anschlussvielfalt legen, da sich gerade hier viele Geräte grundlegend unterscheiden. Einige bringen die volle Ausstattungspalette mit, andere sind bis auf das absolut Nötigste kastriert.

Meine Situation stellt sich so dar, dass ich einen 40m² Raum mit einer 5.1-Anlage beschalle, wobei mir sowohl das Anschauen von Filmen, vor allem aber auch das hochwertige Hören von Musik wichtig sind. Meine Film- und Musiksammlung befindet sich mittlerweile größtenteils im Netzwerk, weshalb Streaming einen wichtigen Aspekt für mich darstellt.

Als Lautsprecher kommen bei mir 2x Piega P2 Kompaktlautsprecher für die Front, 1x Canton CM7 als Center, 2x Piega LDS 1.5 als Rears sowie ein Jamo Sub 660 als aktiver Subwoofer zum Einsatz.

Zum Testen des Filmtons habe ich folgende Filme verwendet:

- Der Herr der Ringe - Die Gefährten (Einleitung)
- Krabat (Einleitung)
- Batman - The Dark Knight (Banküberfall)
- Master And Commander (Seeschlacht am Anfang des Films)
- Pirates Of The Caribbean II - Dead Man's Chest (Anfangsszene)

Zum Testen der Musikalität und der Streamingfähigkeiten kamen u. A. diverse hochauflösende Produktionen des Labels "Stockfish Records" als FLAC 96kHz sowie Mehrkanal-WAVs mit DTS-Ton zum Einsatz. An Audioformaten konnten alle Receiver MP3, WAV (stereo) und FLAC (44,1 und 96kHz) problemlos wiedergeben. Mehrkanalaudio in Form von WAV (DTS) beherrschte allein der Denon X1000. Die Wiedergabe von Videomaterial beherrschte keiner der eingebauten Medienplayer.

Zu den Einmess-Systemen:

Alle Kandidaten bis auf den Pioneer kommen mit dem Audyssey MultEQ XT-Einmess-System inkl. passendem Messmikrofon ins Haus, das eine Raummessung an insgesamt 8 Punkten durchführt (man kann zwar auch weniger Punkte messen, sollte aber für ein besseres Ergebnis am besten die vollen 8 Messungen durchführen). Man kann somit also eine ganze Hörzone einmessen, beispielsweise die gesamte Couchbreite und -tiefe.

Startet man die automatische Einmessung, erschallen nacheinander aus allen Lautsprechern sog. Sweeps, die in kurzer Zeit einmal das komplett darstellbare Frequenzspektrum durchlaufen. Anhand dieser Messung wird ermittelt, welche Frequenzen nach welcher Laufzeit in welcher Stärke am Messpunkt ankommen. Daraus ergeben sich automatisch Abstand und Frequenzspektrum der einzelnen Lautsprecher zum Hörplatz, ebenso aber auch unerwünschte Frequenzerhöhungen und Auslöschungen (sog. Raummoden) des Hörraums.

Im Ergebnis werden nun die einzelnen Lautsprecher gegeneinander zeitlich so verzögert, dass am Hörplatz alle Schallquellen zur gleichen Zeit ankommen (Laufzeitkorrektur), was durchaus Sinn macht, wenn man bedenkt, dass wohl nur in Ausnahmefällen alle Lautsprecher exakt gleich weit entfernt vom Hörplatz stehen.

Zusätzlich wird den sog. Raummoden (Frequenzbereichen, die aufgrund der Raumakustik besonders stark betont und somit zu laut wiedergegeben werden) mittels eines Equalizers zu Leibe gerückt, indem diese Frequenzen abgeschwächt werden. Hierdurch ergibt sich gerade im Bassbereich ein wesentlich sauberes Klangbild, da so Nachschwingen und Dröhnen erfolgreich entgegengewirkt wird. Dieser Eindruck bestätigt sich auch durch die anschließende Hörprobe.

Die dynamische Lautstärkeregelung sollte man übrigens unbedingt deaktivieren, hat sie doch ein hörbares Pumpen der Lautstärke innerhalb eines Musikstücks zur Folge. Hier kommt anscheinend lediglich ein simpler Kompressor (nicht einmal ein Multiband-Kompressor) zum Einsatz, der die Musik auf einheitlichem Ausgabepegel zu halten versucht. Meiner Meinung nach ist dieses Feature gründlich misslungen.

Pioneer hingegen baut auf dem hauseigenen Einmess-System Advanced MCACC auf, das zwar lediglich einen einzigen Messpunkt zulässt, dafür aber eine wesentlich breitere Palette an Mess-Signalen aussendet, so unter anderem auch Signale zur Messung der Impulsantwort. Die Arbeitsweise ist im wesentlichen identisch mit dem Audyssey-System, d.h. es werden Korrekturen am Frequenzgang der einzelnen Kanäle sowie eine Laufzeitkorrektur vorgenommen.

Denon X1000 :: Denon AVR-X1000 5.1 Surround AV-Receiver (Internet-Radio, HDMI, DLNA-Streaming, AirPlay, 145 Watt) schwarz

Der Denon X1000 war der erste Testkandidat, den ich bei mir zuhause begrüßen durfte. Das optische Erscheinungsbild kommt recht nüchtern daher; ins Auge fallen das große einzeilige Display, das zu beiden Seiten von zwei großen Drehreglern umrahmt wird. Die Front erscheint jedoch insgesamt ziemlich billig, was sicherlich der großen und überwiegend freien Plastikfläche zu verdanken ist. Als Augenschmeichler geht der kleine Denon jedenfalls nicht durch.

Der X1000 ist als einziger Kandidat ein reiner 5.1-Receiver und kommt zudem komplett ohne Videosektion. Ersteres lässt sich verschmerzen, wenn man sowieso nur ein 5.1-System benötigt, Letzteres lässt sich dann verschmerzen, wenn man bereits im Besitz eines Blu-ray Players ist, der diese Video-Aufpolierer an Bord hat.

Der Klang des X1000 weiß absolut zu überzeugen, vor allem im Vergleich zu meinem alten Harman Kardon AVR 3550 (der seinerzeit als geradezu audiophil für einen AV-Receiver beworben wurde): Luftig, transparent, druckvoll, sauber gestaffelt. So präsentiert sich die akustische Bühne nach erfolgreicher Einmessung sämtlicher Lautsprecher. Der X1000 klingt insgesamt eher weich und leicht warm, besitzt dabei aber dennoch genügend Dynamik und Druck. Klanglich also eine 100%ige Verbesserung zu meiner Ausgangssituation, die ich so nicht vermutet hätte.

Das Streaming über den Mediaserver verläuft beim X1000 sauber und zuverlässig. Um es gleich vorwegzunehmen: Als einziger Kandidat war der X1000 in der Lage, über seinen eigenen Mediaplayer auch Mehrkanal-Audio (DTS) wiederzugeben. Bei allen anderen Kandidaten musste ich hierzu den Umweg über den Mediaplayer meines LG-TVs gehen. Das finde ich wirklich wenig schmeichelhaft für die aktuellen AVR-Modelle der Jahre 2012 und 2013.

Die Anschlussmöglichkeiten des X1000 halten sich im sehr engen Rahmen, hier bietet er am wenigsten Möglichkeiten aller Mitbewerber. Zudem verfügt er als einziger der getesteten Receiver über keinerlei Videofunktionen. Hier ist also absoluter Purismus angesagt, der dafür mit einem wirklich schönen Klang entschädigt.

Nach der letzten Preissenkung bei Amazon auf EUR 335,00 ist er zudem der günstigste Vertreter des Testfeldes.

Als nervigster Punkt ist beim X1000 sicherlich die Trägheit der Fernbedienung zu nennen. Der X1000 hinkt der Eingabe auf der FB ständig einen Tick hinterher, was sich besonders beim Durchstöbern mehrerer Ordner im Netzwerk störend auswirkt. Fehlbedienungen aufgrund zu lahmer Reaktion des Receivers kamen bei mir regelmäßig vor.

Ansonsten arbeitet der X1000 sauber und zuverlässig, auch CEC über HDMI funktionierte bei mir tadellos.

Denon AVR 2113 :: Denon AVR 2113 7.1 AV-Receiver (6 HDMI mit 3D, 4K, Airplay, Spotify, Internetradio, Netzwerk, USB, 7x 125 Watt) schwarz

Aus dem Jahr 2012, dafür aber eine Klasse größer als der X1000, stammt der Denon AVR 2113. Im Gegensatz zum aktuellen X1000 verfügt er aber über eine komplette Videosektion, und bringt obendrein noch eine Reihe zusätzlicher Anschlüsse mit. Außerdem zählt er im Gegensatz zum X1000 bereits zu den 7.1-Receivern. Zudem ist er mit aktuell etwa EUR 390,00 nur unwesentlich teurer, was jedoch mit einem enormen Mehrumfang an Ausstattung ausgeglichen wird.

Auch der AVR 2113 wird mit dem Einmess-System Audyssey MultEQ XT ausgeliefert. Entgegen der Aussage auf der Denon-Webseite ließen sich hier aber - trotz aktuellster Firmware - lediglich 6 der 8 Messpunkte ansprechen. Keine Ahnung warum. Das Ergebnis der Messung kann sich aber dafür durchaus sehen lassen: Es ist eigentlich kein Unterschied zum X1000 hörbar. Dafür scheint der 2113 noch einmal ein bisschen erwachsener zu klingen. Er offenbart noch ein paar Details mehr, und spricht vor allem den Subwoofer noch etwas sauberer an. Dies könnte jedoch auch auf die leicht unterschiedliche Einmessung zurückzuführen sein, obwohl hier eigentlich eher im Gegenteil zu erwarten gewesen wäre, dass alles einen Tick unsauberer klingt.

Die Verzögerungen der Fernbedienung des X1000 sind beim AVR 2113 nicht vorhanden, dafür scheint die gesamte Firmware ein wenig unsauberer als beim X1000 zu laufen (beispielsweise entlockten DTS-Audiodateien dem 2113 lediglich ein digitales Rauschen).

Ansonsten sind die beiden Modelle in vielen Punkten identisch: Die Bedienoberflächen gleichen sich wie ein Ei dem anderen, der Klangcharakter ist absolut gleich (auch wenn der AVR 2113 rein subjektiv empfunden alles noch einen Tick besser zu machen scheint), und auch die Optik ist nahezu identisch. Der AVR 2113 verfügt auf der Frontseite allerdings über einen Komponenteneingang, der beim X1000 fehlt.

Im Vergleich zum aktuellen X1000 bekommt man beim AVR 2113 für ein wenig mehr Geld eine ganze Palette an Videofunktionen wie Upscaling, Filter etc. sowie mehr Anschlüsse - und 2 Verstärker mehr.

Pioneer VSX-923 :: Pioneer VSX-923-S 7.2 AV-Receiver (Airplay, Steuerung via App, DLNA, HTC Connect, MHL, vTuner Webradio, Gappless Wiedergabe, HDMI-CEC, 3D, 4K Ultra HD Video Scaler) silber

Wieder brandneu ist der VSX-923 von Pioneer, der im Vorabtest auf Areadvd.de anscheinend einen sehr guten Eindruck hinterließ. Aus diesem Grund kam er auch für mich als interessanter Testkandidat in Frage.

Ich war auf das Ergebnis wirklich gespannt, zumal der Pioneer (ich war zugegeben noch nie ein Fan dieser Marke) angeblich mit völlig neuen klanglichen Tugenden aufwarten sollte, so wie beispielsweise weitaus weniger scharfen Höhen, einer hohen Dynamik und Spielfreude sowie einem rabenschwarzen Bass.

Die Einmessung verlief noch einfacher als bei den Denons, da hier lediglich 1 Messpunkt benötigt wird. Im Gegensatz zu Audyssey MultEQ XT ist es beim Advanced MCACC des Pioneer angeblich möglich, weitere Eingriffe in die Klangcharakteristik des Receivers vorzunehmen, ohne die gemessenen Ergebnisse über Bord zu werfen. Das war bei mir leider nicht möglich. Wollte man beim Pioneer manuell in den Equalizer eingreifen, musste man das Einmess-System abschalten (genauso übrigens wie bei Audyssey). Vielleicht lag das in meinem Fall aber lediglich an einer frühen Firmware-Version. Dafür gibt der Pioneer deutlich mehr Details zu den von ihm vorgenommenen Klangkorrekturen preis, als es Audyssey tut.

Nun aber zum eigentlichen Klang: Auch nach mehrfachem Einmessen war ich vom Klangcharakter des Pioneer ziemlich enttäuscht. Im Vergleich zu den Denons klang er spitz und scharf, zwar weitläufig und transparent, aber eben absolut nicht warm. Stimmen fehlte genau jene Substanz, die die Denons ausgezeichnet hatten. Der Bass packte zwar tief und brachial zu, von Feinzeichnung oder gar Charme konnte aber keine Rede sein.

Ich vermute einfach mal, dass der Pioneer vom Klangcharakter einfach nicht zu meinen Lautsprechern passt. Ich könnte mir vorstellen, dass Lautsprecher, die von Hause aus eher zurückhaltend im Hochtonbereich sind, vom Charakter des Pioneer profitieren.

Dafür verfügt der VSX-923 von den bisher getesteten Kandidaten über die reichhaltigste Ausstattung an Anschlüssen und Videofunktionen.

Marantz SR6007 :: Marantz SR6007 Receiver ( HDMI-Anschluss, iPod/iPhone-Steuerung:direkte Steuerung,USB-Anschluss )

Als letzten Kandidaten habe ich mir (eigentlich eher "spaßeshalber") den Marantz SR6007 ins Haus kommen lassen, denn preislich spielt der Marantz bereits in einer deutlich höheren Liga als die übrigen Kandidaten, weswegen ein direkter Vergleich natürlich unfair ist. Ein anderer Versender hatte jedoch ein unschlagbar günstiges Angebot, das den SR6007 dann doch nur unwesentlich teurer als den Pioneer erschienen ließ.

Marantz ist übrigens mit der Firma Denon verbunden, was man an vielen Details erkennen kann. Die Software ist dieselbe wie bei Denon, die Menüs sehen nahezu identisch aus, allerdings sind die Marantz-Geräte hochwertiger angesiedelt als die Denons. Im konkreten Beispiel stellt sich das so dar, dass es sich beim SR6006 (dem Vorgänger des SR6007) quasi um einen Denon Denon AVR 2313 handelte (dem größeren Bruder des von mir getesteten Denon AVR 2113). Die Ingenieure von Marantz haben dann noch einmal extra Hand angelegt, um die bereits vorhandenen audiophilen Qualitäten des Denons nochmals zu steigern - und ihm nebenbei eine komplett andere Optik verpasst.

Zugegeben, man muss das Marantz-Design mögen: Ein nostalgisch anmutendes rundes Bullauge in der Mitte, in großem Abstand flankiert von zwei Drehreglern, dafür aber mit gebürsteter Aluminiumfront und vorgewölbten Backen treffen sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Meinen Geschmack allerdings durchaus - wobei ich - wohl auch aufgrund meines früheren Marantz PM40 Stereo Verstärkers - ein kleines bisschen Marantz-vorbelastet bin, steht der Name Marantz doch schon seit etlichen Jahren für ein Höchstmaß an Klangqualität zu einem noch vertretbaren Preis.

Soviel dazu, weshalb ich mir auch noch den Marantz SR6007 ins Haus holte.

Der Marantz bringt jede Menge Anschlussmöglichkeiten mit, darunter 2 HDMI-Ausgänge, je 2 optische und coaxiale Eingänge - und sogar einen MMC-Plattenspieler-Anschluss. Hinzu kommt eine ausgewachsene Video-Sektion nebst Upsacling und Filtern.

Der Klangcharakter ist den kleineren Denons naturgemäß nicht unähnlich: Prinzipiell sehr luftig und transparent, dabei dynamisch und druckvoll. Im Gegensatz zu den Denons klingt er jedoch etwas weniger warm, was allerdings wohl eher daran liegt, dass die Denons eben eine (mir durchaus sehr gefallende) leicht künstliche Wärme mitbringen. Der größte Unterschied zwischen den Denons und dem Marantz sind sicherlich die Klarheit, die Natürlichkeit und die Transparenz, mit der der Marantz aufspielt. Gerade im Bassbereich kommt der SR6007 noch einmal deutlich sauberer und differenzierter herüber. Die oberen Mitten sind noch transparenter und detailreicher durchzeichnet, die Höhen einen Tick weniger seidig, dafür aber ebenfalls noch ein bisschen offener. Der Marantz offenbarte Details, die bei den Denons lediglich mit genauem Hinhören zu erkennen waren. Der Unterschied zu den anderen Kandidaten, gerade was Auflösung und Räumlichkeit angeht, war wirklich frappierend.

Auch im Bass klingt der Marantz anders: Gerade im Filmbereich ist es durchaus eine Umgewöhnung, vom Denon-Bass auf den etwas "filigraneren" Bass des Marantz umzusteigen. Hat man sich aber erst einmal daran gewöhnt, wird einem klar, dass hier mitnichten etwas fehlt, sondern dass der Bass einfach noch genauer und sauberer drückt, als bei den ohnehin schon guten Denons. Würde ich mich ganz weit aus dem Fenster lehnen wollen, würde ich an dieser Stelle behaupten, dass die Denons im Vergleich zum Marantz etwas "gesoundet" sind, während letzterer mehr auf Natürlichkeit und Analyse getrimmt wurde. Mache ich aber natürlich nicht...

Fazit:

Die beiden Denons stellen in jedem Fall eine gute Investition dar, wenngleich sich bei dem geringen Preisunterschied der Griff zum etwas größeren Vorjahresmodell AVR 2123 durchaus lohnt. Wer auf mehr Anschlüsse sowie Videofunktionen wert legt, sollte das auf jeden Fall tun. Der X2000, das kleinste Modell des aktuellen Jahrgangs, das mit solcher Ausstattung aufwartet, kostet aktuell knapp EUR 600,00.

Ob der Pioneer SVX-923 von Hause aus so klingt, wie er sich bei mir präsentierte, oder ob er sich lediglich mit meinen eher feingeistigen Lautsprechern nicht vertragen hat, kann ich nicht beurteilen. Er verfügt auf jeden Fall über eine vollwertige Ausstattung, sowohl was die Anschlussvielfalt als auch was die Videofunktionen angeht. Ich würde hier jedoch aus rein klanglichen Gründen auf jeden Fall den Denon AVR 2113 bevorzugen.

Wer noch eine Nummer größer zugreifen möchte und mit dem Denon AVR 2313 liebäugelt, kann in Anbetracht dessen Straßenpreises von aktuell knapp EUR 600,00 meiner Meinung auch gleich zum neueren (und sicherlich noch besser klingenden) Marantz SR6007 greifen. Da bereits das Nachfolgemodell SR6008 in den Startlöchern steht, wird der Preis des SR6007 vermutlich ohnehin noch etwas fallen.

Im Vergleich zu meinem alten Harman Kardon AVR 3550 gewinnen alle Testkandidaten deutlich, allein schon aufgrund der moderneren Ausstattung, vor allem aber aufgrund der mittlerweile wirklich effektiven Einmess-Systeme. Auch das Hören von Stereo-Music im Dolby Surround-Modus hat einen Quantensprung nach vorne gemacht. Beim HK war das nie eine echte Option; zu sehr hat sich der Klang durch den Surround-Prozessor von dem reinen Stereoklang unterschieden: Weniger druckvoll, eher schwammig und mit wesentlich weniger Pegel musste hier jedes Mal von Hand angepasst werden, damit das Ergebnis einigermaßen brauchbar war. Bei den aktuell getesteten Kandidaten war das Hören von Stereo im Surround-Modus hingegen die reinste Freude.

Mir persönlich hätte eigentlich der Denon X1000 bereits als deutliche Verbesserung zum Harman Kardon AVR 3550 ausgereicht. Der ältere Denon AVR 2113 bot sich als Alternative zum X1000 an, weil er eine ganze Menge mehr Ausstattung bietet und noch einen Tick erwachsener klingt. Auch "hakt" hier die Fernbedienung nicht. Vom Preis des AVR 2113 über den Pioneer VSX-923 bis zum Marantz SR6007 war der Weg allerdings nicht mehr besonders weit, um doch gleich Nägel mit Köpfen zu machen - und mich schlussendlich für den Marantz zu entscheiden. Ob der Mehrpreis die Sache wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. In meinem persönlichen Fall stellt der Marantz SR6007 auf jeden Fall die - im wahrsten Sinne des Wortes - "preiswerteste" Lösung dar. Schließlich kaufe ich meinen nächsten AV-Receiver erst wieder in frühestens 10 Jahren ;o)
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am 10. Dezember 2015
Ich habe mir dieses Produkt gebraucht bei Amazon gekauft, weil ich mich entscheiden musste zwischen dem VSX-1022 und dem VSX-923K, welche damals preislich recht gleich waren. Ich bin nun sehr froh, dass ich mich für den 923K entschieden habe und nicht für das Nachfolgemodell, da dieser das Advanced MCACC hat, welches der 1022 als kleinere Version nicht hat.
Das Einmess-System von Pioneer ist sehr gut, auch wenn danach noch manuelle Korrekturen der Lautstärke erforderlich waren, da der Center-Lautsprecher im Vergleich zu den anderen zu laut war, was auch das Einmessmikrofon zeigte, jedoch nicht ausbesserte. Dies fiel bei 5.1 Filmen auf, da man immer das Gefühl hatte, vom Center "angebrüllt zu werden". Als Anlage hängt ein 5.1 Set von Teufel dran (Ultima 40 Surround), welches in sich selbstverständlich abgestimmt ist, weshalb ich nicht sagen kann, wie die Abstimmung / Einmessung mit verschiedenen Lautsprechern funktioniert. Leider war der Ton nach der automatischen ersten Einmessung sehr "flach" und die Dynamik fehlte mir - dies war im Internet häufig als Problem des Verstärkers angegeben worden. Nach langer Beschäftigung mit der Thematik und dem Receiver (und sehr sehr viel Forensuche im Internet) habe ich dann herausgefunden, wie man das halbautomatische Einmessen macht, mit dem Professional EQ. Hierbei konnte ich deutlich mehr Einstellungen vornehmen, die einzelnen Lautsprecherkurven betrachten und besser aufeinander abstimmen. Ich habe mir dann mehrere MCACC-Modi angelegt, welche für die jeweilige Situation passen (Movie, Music, Party). Während im Party-Modus ich die anderen Lautsprecher auf die Kennlinie der Ultima 40 Mk2 (also Front) angepasst habe, sind die anderen Modi mehr auf Ausgeglichenheit ausgelegt. Die Bassproblematik konnte ich somit - jedenfalls für den Partymode - vollständig beseitigen, da die Teufel von Haus aus sehr basslastig sind und dadurch der angeblich fehlende Bass der Pioneer-Receiver gut ausgeglichen wird. Habe das Ding nun etwas mehr als ein Jahr in Betrieb und bin völlig zufrieden. Schade allerdings, dass man beim Einmesssystem soviel nachkorrigieren muss, um wirklich alles aus den Lautsprechern zu holen. Weiterhin fehlt dem Receiver ein Bluetooth-Modul, welches man zwar nachkaufen kann. Dies, finde ich, sollte allerdings bei Receivern mit dieser Ausstattung heute inzwischen Standard sein. Die App, die es dazu gibt (Control AV5) ist sehr gut. Die Fernbedienung wirkt etwas unübersichtlich auf den ersten Blick, wenn man sich allerdings mal näher damit beschäftigt, hat man auch da schnell den Überblick. Für die Freundin gab's die Harmony, welche alle grundlegenden Funktionen einfach bedienen lässt und somit war sie dann damit auch glücklich ;-)
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am 14. November 2014
Ich habe das Gerät jetzt ca. 1,5 Jahre im Gebrauch und muss sagen, dass es mich fast komplett überzeugt. Es hat jede Menge Anschlussmöglichkeiten (Achtung - keinen für evtl. noch vorhandene alte Plattenspieler). Dazu sollte man die Anleitung für die richtige Einrichtung des Gerätes etwas studieren, wenn mehr als 2 Boxen angeschlossen werden sollen (5.1; 5.2; 7.1 oder 7.2 Soundsysteme). Wenn das System einmal steht, dann ist es einfach zu bedienen. Was jedoch komplett grottig, unterirdisch schlecht - oder wie auch immer ich es extrem bescheiden ausdrücken könnte - ist die mitgelieferte Fernbedienung. Die Tasten sind teilweise doppelt wenn nicht gar dreifach mit Funktionen belegt - intuitive Bedienung ist was anderes. Ich benutze das Teil nur zum Ein- und Ausschalten und für die Lautstärkeregelung und max. noch die Gerätewahl, wenn ich mich erinnere auf welcher Taste das Gerät angeschlossen ist... Hierfür gibt es einfach mal den Stern Abzug bei der Bewertung. Jedoch kann man sich behelfen, indem man sich die "Fernbedienungsapp" fürs iPhone / iPad runterläd (ob es auch Androidapps gibt weiß ich mangels mobiler Geräte dieser Spezies nicht). Diese Apps sind intuitiv zu bedienen und man kann dort sogar die jeweiligen Eingänge umbenennen, so dass das Gerät nicht nur HDMI1, HDMI2, HDMI3 anzeigt sondern nach Änderung "Wii", "Apple TV" usw. Auch lassen sich dort schnell Soundeinstellungen vornehmen, wenn einem gerade der Klang nicht passt. Aber in der Regel findet das Gerät selbst die passende Kanalbelegung. Dazu ist der Preis in 2013 gegenüber vergleichbaren Geräten mit mind. gleichen Anschlussmöglichkeiten sehr gut gewesen. Ich bin zusammengefasst sehr zufrieden mit dem Gerät und sollte einer von Pioneer zufällig gerade mal diese Bewertung lesen dann ändert bitte die Fernbedienung für zukünftige Gerätegenerationen!!! Bitte ;-)!!
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am 9. Juni 2014
Nachdem wir beschlossen hatten zusätzlich zum Wohnzimmer ein Heimkino anzuschaffen begann ich mich auf die Suche nach einem AVR. Im Wohnzimmer spielt ein Denon und ich ließ mich von den durchweg positiven Kritiken dazu hinreißen Pioneer eine Chance zu geben.
Der VSX-923 versorgt ein 5.1 System aus Dali Zensor Lautsprechern.
Angeschlossen sind per HDMI T-Home, Apple TV & PS3, über Ethernet wird Musik via AirPlay gestreamt. Das Videosignal wird per HDMI an einen Beamer ausgegeben.
Die Einrichtung erfolgt kinderleicht und wird sehr gut auf dem externem Bildschirm erklärt.
Das Einmessen funktioniert ebenfalls wie von allein. 5 Sterne für die Einrichtung.
Der Klang und das Bild lassen gerade in dieser Preisklasse überhaupt keine Wünsche offen, hierfür vergebe ich ebenfalls klar 5 Sterne.
Qualitativ ist der AVR ebenfalls hochwertig, die Knöpfe und Drehregler fühlen sich sehr wertig an, die Terminals wackeln nicht und sind übersichtlich angeordnet. In den LS-Terminals lässt sich wie gewohnt die Endkappe entfernen, sodass Bananen-Stecker verwendet werden können. 5 Sterne!
Nun kommt mein Kritikpunkt. Die Fernbedienung, qualitativ gut verarbeitet ist diese auch, doch gucken sie sich auf dem Bild doch bitte mal die Anzahl der Knöpfe an und vergleichen sie diese mit der Fernbedienung der Denn AVR Reihe. Die Fernbedienung ist einfach komplett unübersichtlich und bedarf einer unglaublich langen Eingewöhnung. 70% Der Knöpfe auf ihr habe ich noch nie verwendet und werde dies wahrscheinlich auch nie tun. Hier hat Pioneer noch ein wenig Arbeit vor sich, gerade verglichen mit Denon. Das Bedienungserlebnis hat also definitiv max. 1 Stern verdient. Dieser eine Stern ergibt sich auch nur durch die hervorragende iPhone-Steuerung.
Insgesamt also 4 Sterne für hervorragenden Ton und Bild, kinderleichte Einrichtung, vorbildlicher Verarbeitung und leider sehr schlechter Bedienung.
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am 14. Februar 2014
Hallo,

mal vorweg ich habe den Receiver lokal bei mit im Hifi-Geschäft gekauft, da es den dort für 299€ gab und man noch einen 20€ Gutschein erhalten hat.

Ich verwenden den Receiver mit den Lautsprechern KEF KHT3005SE (http://www.amazon.de/dp/B0034MJ4G2/?smid=AFP137YZSQIDA&tag=mainseek-new-21&linkCode=asn&creative=6742&camp=1638&creativeASIN=B0034MJ4G2&ascsubtag=kc7n6XCu5TGBicG4QjTMdg)
sowie No-Name Basshakern und bin vollstens zufrieden. Da ich deswegen 2 Subwoofer-Ausgänge benötige kam nur der 923er für mich in Frage, da er 2 Subwoofer Ausgänge besitzt.

Bei der Einmessung per PC der Lautsprecher musste ich den Internetexplorer 11 auf 10 downgraden, da es sonst nicht funktioniert hat.

Die Fernbedienung ist für meinen Geschmack zu überladen mit Tasten, da ich aber eine Logitech Harmony benutze stellt das auch kein Problem da. Der Receiver ist in der Datenbank vorhanden und alle Tasten werden auf wunsch virtuell im Display der Fernbedienung angezeigt.

Ich habe mit dem Pioneer Receiver meinen Samsung HW-D700 abgelöst, der Klang der Pioneers ist deutlich klarer und man hört sehr viel mehr Details. Hauptgrund für den Neukauf war die Netzwerkfunktionen wie, Spotify Connect und Internetradio, auch wenn Fernseher und Receiver ausgeschaltet sind. Mit der AVControl-App ist die Bedienung per Smartphone Kinderleicht und viel angenehmer als sich mit dem 1-Zeilen Display vom Receiver bei ausgeschaltetem Fernseher herum zu Quälen.

Ein weiteres Problem beim Pioneer war die Bedienung des Receivers per HDMI-CEC. Ich benutze eine Dreambox und einen Samsung UE46D6770 und habe es nicht hinbekommen, das ich mit der Fernbedienung von der Dreambox die Lautstärke vom Receiver regeln konnte, für mich kein Problem dank Logitech Harmony, aber vielleicht für andere Käufer interessant zu wissen dads es Probleme geben könnte. Das genaue Problem bestand darin das sich bei einem Neustart des TVs immer die Option Gerätesteuerung der HDMI deaktiviert hat und man diese bei jedem einschalten des TVs manuell aktivieren musste.

Im großen und ganzen bin ich aber voll zufrieden, die Tonwiedergabe ist fantastisch, das Upscalling gut, wem es nicht passt der kann sich mit dem manuellen Equilizer den Ton an seinen Hörempfinden anpassen, die kleinen Problemchen betreffen mich nicht und ich kann nur eine Kaufempfehlung aussprechen.
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