Produktinformation
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Zum Lieferumfang des Pakets gehören die Programm-CD-ROM, eine Bonus-Content-DVD, ein Installationsheftchen und ein umfangreiches Bedienungshandbuch. Die Installation klappt problemlos auf PCs mit einem Pentium-Prozessor -- AMD-Prozessoren werden laut Pinnacle zwar auch unterstützt, hier gestaltet sich jedoch mitunter schon die Installation schwierig und der Programmbetrieb ist absturzgeplagt. Es ist zu hoffen, dass derartige Probleme bald behoben werden. Leider sind auch beim Betrieb mit einem Pentium-Prozessor Abstürze ein wiederkehrendes Thema. Nicht umsonst bietet Pinnacle auf seiner Webseite ein Patch mit immerhin 27.6 MB an (Download nur nach Registrierung möglich), dessen Fix-Liste sich wie das Ergebnis eines Alpha-Software-Tests liest: "Es war nicht möglich, Übergänge neben Menüs einzufügen", "Es war nicht immer möglich, die Dauer im Hintergrundmusik-Editor zu verändern", "Das Importieren von Mp3s verursacht nicht länger einen Absturz von Studio 9", "Probleme bei der Erstellung von DVDs wurden beseitigt, insbesondere Bildstottern, Tonausfälle oder Bild-/Ton-Synchronisationsprobleme" etc. Es ist ein wenig irritierend, dass diese Fehler erst dem Anwender auffallen müssen, bevor sie behoben werden. Hier wünscht man sich mehr Sorgfalt vor dem ersten Release.
Die recht zahlreichen Probleme können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Pinnacle Studio 9 ein umfangreiches, wohl konzipiertes und leistungsfähiges Stück Software ist, mit dem sich Videos importieren, bearbeiten und für DVD, CD, Internet oder Kassette exportieren lassen. Dabei wird zumindest für die ersten Erfolgserlebnisse wenig bis gar kein Vorwissen vorausgesetzt, zusätzlich helfen mehrere Automatisierungsfunktionen. Mit den einfachen Hauptmenüschritten "Aufnahme", "Bearbeiten", "Film erstellen" hangelt man sich durch die benutzerfreundliche Oberfläche, schneidet Video und Audio, setzt Effekte ein und fertigt Menüs für DVDs an.
Pinnacle Studio 9 ist ein gutes Programm mit einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis, das einen etwas unglücklichen Versionsstart hatte. Nach Installation des bzw. der Pflaster-Patches wird der Video-Authoring-Einsteiger ein einfaches, aber leistungsfähiges Programm vor sich sehen, das für gute Ergebnisse sorgt und Spaß macht.
Eingabeformale: Aufnahme von DV-, Digitale8- und Micro-MV-Camcordern oder Videorekordern (benötigt DV-/ Firewire-Anschluss am PC). Aufnahme von analogen Camcordern (8 Millimeter, (S-)VHS(-C, Hi8) oder Videorekordern (PAL/SECAM) (benötigt DirectShow-kompatible Video-Import-Kabel oder -geräte). Direktes Einspielen in MPEG2-Dateien von DV- und Digital8-Camcordern in DVD-Qualität. 120 MB Speicherplatz für 20 Minuten Video, eingespielt in Vorschauqualität (4 GB für 20 Minuten fertig gestellten Film in DV-Qualität).
Ausgabeoptionen: Ausgabe auf DV- oder Digital8-Kassette (erfordert DV- oder Digital8-Camcorder mit DV-Eingang). Ausgabe auf analoge Kassetten (benötigt DirectShow-kompatible Video-Import-Kabel oder Geräte, alternativ Video-Karte mit TV-Ausgang). Video-CD (VCD) oder Super-Video-CD (SVCD) mit optionalem CD-R- oder CD-RW-Laufwerk. DVD mit optionalem DVD-R-, DVD-RW-, DVO+R- oder DVD+RW-Laufwerk. MPEG-1 und MPEG-2. AVI. RealVideo8. Windows-Media-Format einschließlich Windows Media 9. Unterstützte Formate: Video: MPEG-1, MPEG-2, AVI, RealVideo 8, Windows-Streaming-Format. Audio: WAV, MP3. Bild: BMP, JPG, PCT, TGA, TIF. --Wolfgang Treß
Pro:
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Das DVD erstellen ist gut wie in den bisherigen Versionen, ich meine sogar, dass das erstellen ( also Compilieren) wesendlich schneller geworden ist, wenn man bereits mpeg 2 Dateien verwendet werden diese nicht neu berechnet.
Im Bereich Stabilität gibt es von meiner Seite nichts zu mechern, ich hatte bisher keine Probelme.
Ich bin sehr zufrieden mit der Software
Was ist nun neu? Pinnacle hat kräftig unter der Haube geschraubt. Das Programm läuft wesentlich stabiler als sein Vorgänger, ist dafür aber auch ressourcenhungriger, denn unter 2 GHz und 512 MB kommt keine Freude beim Schneiden auf. Aufwendige Übergangseffekte oder Videokorrekturen werden im Hintergrund vorausgerechnet und dann ruckelfrei im Vorschau- oder Vollbildmodus wiedergegeben. Es stehen jetzt Nachbearbeitungsmodule sowohl für die Videospur (Stabilisierung, automatische Farbkorrektur) als auch für die Audiospuren (Hall, Wind-Cutter, Entrauscher) zu Verfügung. Auf der Zeitline werden Statusinformationen zu den Nachbearbeitungsmodulen angezeigt. Jetzt ist es auch endlich möglich Module von Fremdanbietern (z. B. VST) problemlos zu integrieren.
Der Ton kann mit einem Zeitlinien-gesteuertem Raumklang-Mixer als 5.1-Sound abgemischt und ausgegeben werden.
Nachteile: Die hohen Systemanforderungen sollten heute nicht mehr das Problem sein. Schwerer wiegt der miese MPEG-Encoder, so dass ich nach wie vor meine DVD's als DV-AVI ausgebe und dann mit TMPEG encodiere. Es wäre schön, wenn Pinnacle mal endlich einen vernünftigen Encoder lizenzieren würde.
Die Werbung verspricht vollmundig, dass verrauschter Ton und verwackelte Bilder kein Problem mehr sind. Lasst Euch davon nicht täuschen, denn dann seid ihr später nicht enttäuscht - das funktioniert mit wirklich keinem Programm.
Pinnacle Studio verfügt über eine Video-Spur und 3 Ton-Spuren (Video+2) - na und - Magix Video Delux hat 16 oder 32 Spuren und sehen die Videos deshalb besser aus? NEIN!!! Also lasst euch nicht verunsichern, die Spuren von Studio reichen für 99% aller Fälle!
Fazit: Die Leistung und der Preis sind OK!
Ach ja, an alle die hier nur rummeckern: Mit welchen Programmen arbeitet ihr eigentlich, wenn Pinnacle Studio sooo schlecht ist???
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