Die Soundbridge habe als Alltagstauglich Audiogerät bestellt,
das (nach der Erstinstallation) möglichst wenig konfigurieren und rumspielen am Rechner abverlangt, sondern das tut was es soll, nämlich Musik (von der NAS-Festplatte) abspielen.
=== Installation ===
Nach dem Einstecken des Geräts und dem Einsetzen der (mitgelieferten) Batterien in die Fernbedienung verlangte das Gerät
erstmal die Angabe von Zeitzone und Sprache. Das ganze war so intuitiv, das sich ein Blick in die Anleitung als obsolet erwies.
Die Installation des Geräts im Ethernet (also drahtgebundenen Netzwerk) funktioniert nach dem Verbinden mit dem Netzwerk sofort.
Danach forderte das Gerät zum Softwareupdate auf, was anstandslos und ohne Klagen durchgeführt wurde.
Danach zog ich das Ethernet-Kabel und machte mich an die Installation des Wireless-Teils. Nach Angabe des WPA2-Shared Keys (etwas lästig, da jeder Buchstabe mit der Fernbedienung "zusammengeklickt" werden muß)
kam auch hier sofort eine Verbindung zustande und mein Musicmacht Server wurde sofort erkannt!
Mit mitgeliferte Kabel dann noch die Soundbridge ganze an die Anlage gehängt - schon gings los!
Das ganze gestaltete sich absolut einfach und intuitiv (Voraussetzung ist natürlich das man generelles Know-How beim Aufbau von Netzwerkgeräten hat, also mit dem Router und WPA2 bzw. Verschlüsselung generell umgehen kann)
=== Verarbeitung ===
Das schwere zylidrische Gehäuse der Soundbridge wirkt sehr hochwertig und hat selbst keinerlei Bedieelemente, die Steuerung erfolgt aussschliesslich über die Fernbedienung. Das Gerät hat drei Ausgänge (Optical,Cinch und Miniklinke). Bisher habe ich Miniklinke und Cinch getestet, in beiden Fällen hat alles anstandslos funktioniert (sprich gut geklungen). Hier liegt einer der wesentlichen unterschiede zur Soundbridge Home - diese hat keinen optischen Ausgang und ein wesentlich kleineres Display, ansonsten sind die beiden gleich aufgebaut. Da die Entfernung zwishcen Sitz- und Soundbridgeposition bei mir recht groß ist, war mir das große Display den Mehrpreis wert.
=== Fernbedienung ===
Die Fernbedienung fällt im Vergleich zum hochwertigen Aufbau der Soundbridge etwas ab - die Tasten haben einen schwammigen Druckpunkt und müssen manchmal mehrfach gedrückt werden. Die Gestaltung des Tastenfelds ist m.E. nach gelungen und es sind nur die Bedienelemente drauf die wirklich notwendig sind (Play, Pause, Menü, Rauf, Runter, etc.)
=== Software-Steuerung ===
Die Soundbridge kann über ein Webinterface konfiguriert werden (wenn dies in den Einstellungen zugelassen wird). Es lässt sich die Liste der Radiosender verändern und die aktuelle Konfiguration kann abgefragt werden.
=== Zusammenfassung ===
Das Gerät hat meine Erwartungen an einfache Bedienung (und Abstraktion allen Computer-Krams nach anfänglicher Konfiguration) voll erfüllt und tut nun als Audiogerät klaglos seinen Dienst.
Die Soundqualität ist excellent, es treten keine Übertragungsprobleme auf.
Aus meiner Sicht ein absolute Empfehlung für alle die ihre CD-Sammlung komplett auf Festplatte bannen wollen und zum Abspielen ein schmuckes Gerät benutzen möchten.