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Der Film ist -- zum Guten wie auch zum Schlechten -- das Produkt dreier Künstler, die miteinander im Clinch liegen: Parker, der sich selbst frönt, und Waters im Bunde mit dem Trickfilmer Gerald Scarfe, dessen brillanten Tricksequenzen einen wünschen lassen, er hätte beim gesamten Film Regie geführt und ihn animiert. Glücklicherweise hinderte dieser Konflikt der Talente und der Egos The Wall nicht daran, trotzdem ein faszinierender Film zu werden. Boomtown-Rats-Frontmann Bob Geldof (in seinem Leinwanddebüt) ist eine ausgezeichnete Besetzung für Waters' Alter Ego Pink -- ein entfremdeter, gleichgültig-emotionsloser Rockstar, dessen Psychose sich als emotionale (und symbolisch auch als tatsächliche) Mauer manifestiert, die ihn von der kalten, grausamen Welt da draußen trennt. Indem er Waters' autobiografische Details in seine eigene wirre Vision einflicht, gelingt es Parker letztlich nicht, den erzählerischen Faden mit einer experimentellen Struktur unter einen Hut zu bringen. The Wall ist ein prachtvoller, bizarrer und oft erstaunlicher Film, der stets seine Anhängerschaft finden wird. Aber die wahre schöpferische Quelle ist nach wie vor die Musik von Roger Waters. --Jeff Shannon
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
84 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dieser Film polarisiert...,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Pink Floyd - The Wall (DVD)
...man liebt ihn oder man haßt ihn. Ich für meinen Teil liebe ihn seit einigen Jahren. Ich habe ihn ca. 20 mal im Kino gesehen und er hat nichts von seiner Faszination auf mich verloren. Ich habe einmal gesagt, diesen Film möchte ich niemals zuhause sehen, da die Wirkung nicht dieselbe ist. Trotzdem habe ich mir jetzt die DVD gekauft und war sofort überwältigt. Perfekte Menüs aus Filmschnipseln und Pink Floyd Musik perfekt animiert und mit schönen Anpielungen auf Pink Floyd Titel.Hervorragender Sound (DD 5.1 und PCM in DS) Hervorragende Bildqualität Auf der dritten Tonspur durchgängige Filmdokumentation (Für Fans) Nette Extras (Making of, Musikvideos, Bilder, Anlagen Setup, Retrospektiven, etc.) Allerdings gibt es auch zwei Schattenseiten: Die deutsche Synchronfassung fehlt, das ist aber nicht schlimm, da sie grottenschlecht ist. Die Untertitel sind nur in Englisch, Spanisch und Französisch vewrfügbar. So kann man den Film nur mit guten Englischkenntnissen verstehen. Ansonsten ist diese DVD sicher einen Kauf wert. Für Fans ist sie ein Muß im Schrank.
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46 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schonungslose Psycho-Analyse einer geschundenen Seele,
Von sevenmileboots "sevenmileboots" (ludwigsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Pink Floyd - The Wall (DVD)
Wer weder mit dem Pink-Floyd-Werk noch mit Al Parker etwas anfangen kann, wird wohl auch dem Film ,The Wall' nichts abgewinnen können. Dazu ist er zu sehr von den widersprüchlichen Charakteren des Regisseurs und der Musiker bestimmt.Al Parker, das ist der Mann, der eindrucksvolle Spielfilme wie ,Birdy' und ,Die Asche meiner Mutter' gedreht hat, aber auch so seltsame Werke wie ,Angel Heart' und ,Fame'. Zweifellos ist der Mann ein Könner, aber sicher nicht jedermanns Sache. Bei ,The Wall' führten eine Menge Meinungsverschiedenheiten zu Kompromissen, die wohl weder den Regisseur noch die Band befriedigen konnten. Parker gefielen die Trickfilm-Einlagen von Scarfe nicht (die aber schon wesentlich zur Wall-Show gehörten) und Waters war wohl mit der filmischen Umsetzung einzelner Elemente nicht einverstanden. Ein weiteres Manko mag sein, dass Pink Floyd nirgendwo als Band auftauchen: Der junge Pink, eine Art Alter Ego von Waters, wird naturgemäß von einem anderen gespielt. Dass ausgerechnet aber Bob Geldof die Rolle des erwachsenen Pink übernehmen musste, mag zum damaligen Zeitpunkt, Anfang der Achtziger, wohl niemandem eingeleuchtet haben. Trotzdem ist der Film zu einer adäquate Umsetzung der Musik geworden, denn er ist mindestens so zerrissen, vielschichtig, belastend, ernst, hart und illusionslos wie die Lyrics von Waters. Ganz sicher ist er kein Cineasten-Film, eher ein Musikfilm mit eigenwilligen Assoziationen zu einer vorgegebenen Musik, durchaus vergleichbar mit ,Tommy' von Ken Russell. Es ist schwer, diesen Film zu lieben, dazu ist er zu depressiv, negativ, subversiv, aggressiv. Doch wenn man Waters folgen will, wirkt genau das heilend auf die geschundene Seele, zu allererst natürlich beim Songwriter selbst. Menschen seiner Generation, die kriegsbedingt ohne Väter aufwachsen mussten (zu denen auch Pete Townshend gehört, der das gleiche Thema in ,Tommy' umsetzt), mögen so denken und fühlen wie er. Alle Älteren und Jüngeren stehen der Nicht-Handlung des Films wahrscheinlich eher ratlos gegenüber. Zuletzt bleibt sicher aber die Erkenntnis zurück, dass der Weltkrieg bei der ersten Nachkriegsgeneration (und bei der davor) unheilbare Wunden hinterlassen hat, die den Bau einer inneren Mauer begünstigen. Diese Mauer musste gewaltsam zum Einsturz gebracht werden - zum Beispiel durch Rockmusik. So gesehen ist dieser Anti-Spielfilm und Nicht-Musikfilm einfach notwendig gewesen, vergleichbar mit Becketts Romanen oder Bacons Bildern von gequältem Fleisch. Dass ein schreiendes Elend das Cover der DVD ziert, kommt nicht von ungefähr. Hier verschafft sich eine geschundene Seele Ausdruck mit un-erzählbaren Geschichte, die nur durch assoziativ aneinandergereihte Bilder und eine emotionale, aber kalte Musik zum Ausdruck gebracht werden kann. Auch hier verdient Waters, wie bei allen seinen Statements, ehrlichen Respekt. Dass mir das Ergebnis nicht so gefällt wie ,Wish You Were Here' oder ,Dark Side Of The Moon' ist sicher nicht seine Schuld. Wahrscheinlich kann er auf die Bedürfnisse und Erwartungen seiner Fans auch keine Rücksicht nehmen. Und Al Parker tut es sowieso nicht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
KULT, KULT und nochmal KULT,
Von
Rezension bezieht sich auf: Pink Floyd - The Wall (DVD)
Der absolute Killer. Was bei dieser Produktion soundtechnisch aus dem Ärmel geschüttelt wird, klingt dafür, daß es sich ja nun mal um eine recht alte Aufnahme handelt, unglaublich gut. Allein die Tor-Szene zu Beginn des Films bläst einem echt das Hirn raus und läßt einen wehmutsvoll an die Tage denken, als der Film im Kino lief. Derartigen Sound hatte man bis dato noch nie vernommen. Zum Film selber, ja, es ist ein Trip, der verdammt schlechte Laune machen kann. Er kann aber auch ein echter Genuß sein, wenn man sich vor Augen hält, daß THE WALL selbst in Fachkreisen als die wahrscheinlich beste Rock-Oper des Jahrhunderts gilt. Die Art und Weise, wie Waters seinerzeit seine Seele offenlegte, mag nicht jedermanns Ding sein, aber es ist in jedem Fall ein Stück Musikgeschichte, vor dem so manch einer sich verneigen sollte. In diesem Sinne, Kaufen - Kaufen - Kaufen !!
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