| |||||||||||||||||||||||||
Produktinformation
|
Wolfram Tannenberg hat die Leitung der Mordkommission in Kaiserslautern erst vor kurzem übernommen und sieht sich schon mit einem ungewöhnlich schwierigen Fall konfrontiert: Ein Serienmörder treibt im Umland sein Unwesen. Am Tatort hinterlässt er immer wieder absichtlich gelegte Spuren, mit denen er die Polizei herausfordert, ja sogar Kommissar Tannenberg persönlich verspottet.
Doch damit nicht genug: Als sich in der Stadt die Angst immer weiter ausbreitet und der Presse keine schnellen Ermittlungsergebnisse vorgewiesen werden können, fordert der Staatsanwalt eine Psychologin vom Landeskriminalamt an. Die Dame mit dem unaussprechlichen Doppelnamen erweist sich -- trotz mancher Anfeindung durch die Beamten vor Ort -- als erstaunlich kompetent und bringt sogar Tannenbergs Gefühlsleben durcheinander. Aber auch sie kann nicht verhindern, dass der Mörder ein weiteres Mal zuschlägt.
Liebevolle Landschaftsschilderungen, kauzige Protagonisten, ein mehr als einfallsreicher Serientäter -- Pilzsaison verfügt durchaus über einige Bestandteile, die einen schmackhaften Krimieintopf hätten ergeben können. Leider kommt Bernd Franzinger stilistisch nicht über Amateurniveau hinaus, und sein Sinn für Humor reicht allenfalls für den örtlichen Stammtisch. Ein kompetentes Lektorat hätte da wohl manches richten können, aber so ist der Roman kein "Tipp des Jahres", sondern eine Zumutung der Woche. Schade. --Hannes Riffel
Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten(Was ist das?)Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Viel Erfolg !!!,
Rezension bezieht sich auf: Pilzsaison. Tannenbergs erster Fall (Taschenbuch)
Ich bin am Münchner Flughafen auf dieses Buch gestoßen. Wobei ich sagen muß, daß mich die großspurige Ankündigung des Verlags ("Neuer Stern am Krimihimmel", "Top-Titel", "Tipp des Jahres") eher abgeschreckt hat. Fast hätte ich das Buch wieder ins Regal gelegt. Nachdem ich es nun gelesen habe, muß ich allerdings feststellen, daß dies ein Fehler gewesen wäre. Denn dieser neuer Schriftsteller hat diese Vorschußlobeeren wirklich verdient. Am meisten hat mich beeindruckt, daß man zwischen den Zeilen des Buches deutlich merkt, daß der Autor anscheinend nicht willens ist, sich den im Literaturmarkt herrschenden Zeitgeist zu unterwerfen oder sich den Literaturkritikern anzubiedern. Ich habe den Eindruck, daß hier jemand versucht, seinen eigenen Weg zu gehen. Und da mir solche Menschen ausgesprochen imponieren, wünsche ich ihm viel Erfolg auf diesem Weg.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein doppeltes Vergnügen.,
Rezension bezieht sich auf: Pilzsaison. Tannenbergs erster Fall (Taschenbuch)
*Kommissar Tannenberg und seine Eltern, was für ein skurriles Gespann, das sich da in unserer Provinz zu schaffen und seine sehr eigenen Gedanken macht. Auch die anderen Personen sind köstliche Figuren. Geradlinig konturiert zeigen sie die Beobachtungen des Autors an den Menschen, nicht so sehr feinsinnig ausformuliert, gottseidank nicht immer political correct, eher kraftvoll aufgetragen, auch übertrieben, einfach höchst unterhaltsam. Man sieht und hört beim Lesen geradezu die Textgeübten vor sich, wie sie sich ärgern und Verachtung pflegen. Wahrscheinlich hat's der Autor deswegen mit der gleichen Heiterkeit verfasst, wie ich gelesen. * Der Krimi ist echt stark, spannend von Anfang an, am Ende furios. Manche Wallander-Story kommt da nicht mit, die psychologischen und soziologischen Einbauten sind bei Franzinger ohnehin viel origineller und nicht so traurig. * Fazit : Ein doppeltes Vergnügen, das man sich nicht entgehen lassen sollte ! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Nervig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Pilzsaison. Tannenbergs erster Fall (Taschenbuch)
Endlich mal wieder ein deutscher Krimi, dachte ich mir, als ich die Empfehlung las. Leider bin ich wieder enttäuscht worden. Warum müssen deutsche Krimis immer in diesem albernen Schulaufsatzstil geschrieben werden?! Jeder Satz wird ausgeschmückt (lukullisches Mahl, dampfender Espresso usw). Vor lauter Nebensächlichkeiten, die ausführlich ausgewalzt werden, rückt die Täter- und Motivsuche ganz in den Hintergrund. Nach 150 Seiten gab ich entnervt auf. Schnell noch hinten die letzten Seiten gelesen, damit ich wußte, wer nun der Mörder war und das wars. In Zukunft werde ich wieder auf die amerikanischen Krimis zurückgreifen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|