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Die Magie der Pilze. Psychoaktive Pflanzen in Mythen, Alchemie und Religion
 
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Die Magie der Pilze. Psychoaktive Pflanzen in Mythen, Alchemie und Religion [Gebundene Ausgabe]

Clark Heinrich
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 282 Seiten
  • Verlag: Diederichs (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342401396X
  • ISBN-13: 978-3424013962
  • Größe und/oder Gewicht: 24,8 x 16,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 619.067 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Evas Frucht der Erkenntnis, die Wunder von Mose und Jesu, der Stein der Weisen und der Heilige Gral sind für die Menschen symbolische Erklärungen außerordentlicher Phänomene. Clark Heinrich ging dem Geheimnis dieser Mythen nach: Seine umfassende Suche beginnt im alten Indien, in dem er alte Text- und Bildzeugnisse untersuchte, vedische und puranische Mythen und Ikonen, tantrische Kulte und jüdische Riten verglich und überraschende Parallelen entdeckte, die alle mit dem Gebrauch eines pflanzlichen Elixiers zu tun haben könnten: dem Fliegenpilz. Heinrich entdeckt zahlreiche Pilzmetaphern und entblößt Wunder und Mythen mit einfachen und rationalen Erklärungen. Frei von akademischen Zwängen entstand dieses Buch in jahrelanger Feldforschung und mit der Fähigkeit intuitiver Schlußfolgerungen, die eine ganz andere Wahrheit hinter den Symbolen und Methaphern findet, als wir bisher kannten.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Magie der Pilze 16. März 2002
Viel Spaß beim Lesen eines abenteuerlichen, mutigen und eigenwilligen Buches!

Bei Clark Heinrich geht es mal ausnahmsweise nicht um psilocybinhaltige Pilze, sondern um die kulturelle und religiöse Bedeutung der Fliegenpilze.
Für manche Menschen sind Pilze der Inbegriff der Giftigkeit,
doch in vielen Kulturen gelten sie als heilige Geschenke der Götter.
Denn sie können tödlich giftig sein oder aber mystische Versionen auslösen. Mitunter werden Pilze auch in der Heilkunde eingesetzt. Man hat in ihnen, oft das Wirken des Teufels gesehen oder sie als Ikonen ekstatischer Götter verehrt. In den merkwürdigen Gebilden wurden sogar die phallischen Inkarnationen Gottes erkannt.
Wie kommt ein Mensch darauf, Pilze als „Penis Gottes“ zu bezeichnen und in ihnen die Quelle der Erleuchtung zu finden? Clark Heinrich hat darauf seine eigenen Antworten. Sie sind verblüffend, wie sein ganzes Buch. Dennoch sind seine Ideen keine Spinnerei, sie sind bei weitem nicht so weit hergeholt, wie etwa die Überzeugung: „ ein einziger Mensch habe das Universum geschaffen, sei von einem schrecklichen Tode auferstanden und körperlich gen Himmel geschwebt".
Sondern sie stehen in der Tradition der Ethnomykologie, der Erforschung der kulturellen Dimension der Pilze.
Als erstes ist Heinrich dem "Soma" auf der Spur, jener geheimnisvollen Droge die von indogermanischen Nomaden vor etwa 3000 Jahren nach Indien gebracht wurde. Anhand von Textstellen in der Weda.

Hier kommt ein kleiner Vorgeschmack:

Soma war für die vedischen Indogermanen ein Gott; es war aber auch der Name
Für eine Pflanze und ein berauschendes Getränk, das aus dieser Pflanze hergestellt wurde.
Aspekt bei Wassons Indenfizierung des Somas ist die seltsame Tatsache, dass in den Versen
Des Rigveda, die in der Zeit entstanden, als Soma noch gebräuchlich war, weder Wurzeln, noch Blätter, Samen der Pflanze jemals Erwähnung finden. Da wäre es sehr ungewöhnlich, wenn es sich bei der beschriebene Pflanze nicht um einen Pilz handelt, dem diese Teile ja offensichtlich fehlen.
War Soma ein Pilz ?
Wenn ja was für ein Pilz ?
Soma wird stets als eine im Gebirge wachsende Pflanze beschrieben und nur dort in Tannen-
Und Birkenwäldern wächst auch der Fliegenpilz. Soma ist in dem meisten Beschreibungen nach rot,.........
Ist der Fliegenpilz Soma der Lieblingsgetränk des Donnergottes Indra, dieser trank wurde mit dem persischen Huoma und der griechischen Ambrosia gleichgesetzt. Soma, Huoma und
Ambrosia galten nicht nur als Speisen der Götter sondern wurden auch von Menschen verzehrt, um den Göttern näher zu kommen.
Lust auf mehr? Selber lesen!

Auch das Alte Testament enthält nach Heinrich zahlreiche Hinweise auf den Gebrauch von Rauschdrogen. Was sagte noch die Schlange über die Früchte vom Baum der Erkenntnis? Sie sprach: "...Sobald ihr davon esst, gehen auch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse...". In vielen Textstellen von Moses bis Jona wird die versteckte Symbolik des Fliegenpilzgebrauchs herausgestellt. Das Neue Testament entpuppt sich laut Heinrichs (und Allegro) als eine geheime Lehre von Fliegenpilzessern mit Jesus an der Spitze
(oder war Jesus gar ein Codewort für den Pilz selbst?).
Zuguterletzt wird sowohl die Gralslegende, als auch der Stein der Weisen als mit Fliegenpilz-Symbolik behaftet entlarvt.
Die zwei beschriebenen Einnahmeexperimente des Autors
in Kapitel 14 - Himmel und Hölle - runden das Bild ab.

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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Super Spaßig 17. Januar 2005
Von Ein Kunde
Ein wahrer Genuss war es dieses Buch zu lesen. Der Autor geht mit sehr viel Background,Wissen aber auch Spaß zur sache was bei so einem Thema nicht verkehrt ist. Der Autor zweifelt zwar am Anfang des Buches über so manche These die er darin aufstellt aber das macht ihn nur Sympatischer. Sehr interessant sind die Beziehungen die er zwischen Fliegenpilzen und der Bibel aufstellt. Man muss zugeben das manche seiner Thesen wie die Faust aufs Auge passen würden. Ich kann das Buch nur Empfehlen.
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6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nur nicht ernstnehmen! 10. April 2005
Von Ein Kunde
Clark Heinrichs Buch ist amüsant zu lesen, wenn man nicht den Fehler begeht, es ernst zu nehmen. Dann nämlich sträuben sich die Haare angesichts der darin enthaltenen Fehlinterpretationen von willkürlich aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten irgendwelcher vieldeutiger Textstellen. Originell und recht locker dahinerzählt sind seine Kurzfassungen von Teilen der Bibel. Abraham und Moses sind wohl zutreffend als schizophrene Psychopathen charakterisiert worden und Jesus war wohl eher ein schwuler Pädophiler, der sich im Kreise seiner Jünger gern mit Wein volllaufen ließ, als der "Retter der Menschheit"; aber diese Highlights bilden leider die Ausnahme. Die sich daran anschließende Deutung der Geschichten als versteckte Fliegenpilzmetaphern liest sich dann eher wie eine um 2000 Jahre verspätete Leichenschändung und vergewaltigt den Verstand mehr als dass sie ihn bereichert. Am schlimmsten sind seine Auslassungen über Gnosis und Alchemie. Die von ihm herangezogenen Texte sind für sich genommen bereits nur mit Überwindung lesbar, da sie nur schwer verdaulichen Unsinn enthalten. Aber wenn dann noch versucht wird, den Fliegenpilz als "Schlüssel" zu verwenden, um diese Texte "verständlich" werden zu lassen, kann es einem angesichts der Resultate einfach nur noch schlecht werden. Clark Heinrich scheint zu ahnen, dass er freiweg ins Blaue phantasiert hat. Um den Bogen zu überspannen, bietet er dem übel traktierten Verstand des Lesers einen logischen Salto mortale an, der alles Bisherige noch übertrifft. Um seine Phantasien in die Nähe einer auch noch so hypothetischen Wahrscheinlichkeit zu bringen, schreibt er: "Ich weiß nicht, ob meine Spekulationen über Amanita muscaria, Ergot und Psilocybin richtig oder falsch sind, aber es scheint unwahrscheinlich, daß alle Thesen völlig falsch wären. Das führt uns zu der beunruhigenden Konsequenz, daß einige richtig sind. Und was dann?" (S. 258) Dann ist Schweigen. Angesichts einer derart dreist daherkommenden Dummheit erübrigt sich jeder weitere Kommentar.
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