Die "Witzeakademie" ist eine jener schönen alten Reihen, die endlich wieder ihren Waeg ans Tageslicht gefunden haben. Die "Witzeakademie" ist nicht einfach eine Art "Lachparade". Hier wird, auf amüsante Art und Weise versucht, dem Zuschauer die unterschiede und Feinheiten zwischen den unterschiedlichen Formen der Witze nahezubringen.
Interessanterweise hat die Reihe nach mehr als 32 Jahren durchaus noch Aktualität. So findet man Volker Pispers ("Berufsgruppen die diese Welt nicht braucht") "Eunuchen - Sie wissen wie man es macht" ebenso wie (Stichwort: Bahn), "Die vier schweren Phasen: Frühling, Sommer, Herbst und Winter". Ich nehme an, andere Leute werden andere alte Bekannte wiederfinden.
Besonders interessant war für mich der vierte Teil mit den "Flüsterwitzen".
Durch die Akademie führt Theo Lingen als dozierender Professor. Aber auch Walter Gross, Otto Stern, Kurt Schmidtchen, Hans Elwenspoek, Gerhard Frickhöffer und Evelyn Gressmann beteiligen sich aktiv am "Unterricht".
Gleich in der ersten Folge hat Werner Finck zusammen Ivo Veit einen Sketch "Fragment vom Schneider" der zu jenen Sketchen gehörte, die Werner Finck für Wochen in ein KZ gebracht haben.
In einer anderen Folge hat der unvergessene Heinz Erhardt einen etwa sechs minütigen Auftritt.
Gerhard Wollner, neben Kurt Schmidtchen einer der Standardpartner von Dieter Hallervorden in "Nonstop Nonsens", hat in der letzten Folge über politische Witze im Allgemeinen, in zwei Sketchen seinen Auftritt.