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Picus Lesereisen: Beim Papst im Zimmer brennt noch Licht. Recherchen im Vatikan
 
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Picus Lesereisen: Beim Papst im Zimmer brennt noch Licht. Recherchen im Vatikan [Gebundene Ausgabe]

Klaus Brill
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 131 Seiten
  • Verlag: Picus Verlag; Auflage: 1. (1. Januar 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3854527209
  • ISBN-13: 978-3854527206
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 11,4 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 546.374 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Klaus Brill
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Die Zeit, 16.03.2000
In einer Sammelrezension bespricht Jeanette Stickler drei Bücher, die sich mit dem Vatikan und der Liebe (oder auch Hass-Liebe) zu Rom befassen.
1) Klaus Brill: "Beim Papst im Zimmer brennt noch Licht" (Picus Verlag)
Stickler ist die Freude, die sie beim Lesen dieses Buches verspürt hat, deutlich anzumerken. Brill schaue hier mit dem Blick des Außenstehenden "durch das Schlüsselloch des Vatikans". Den Papst konnte er nach eigenen Angaben zwar nicht interviewen, dafür aber etliche Mitarbeiter in seinem Umfeld. Und so sei Brill dennoch ein überzeugendes Porträt gelungen. Darauf hat sich der Autor aber keineswegs beschränkt. Sie lobt die Mischung zwischen Bedeutendem und Trivialem, zwischen Geschichte und "Klatsch und Tratsch", der Beschreibung des Vatikans mit seinen archaischen Ritualen und Strukturen und einen gleichzeitig äußerst hohen technologischen Standard. Und manchmal scheint ihr keine Information auch eine Information zu sein. Zum Beispiel dann, wenn der Schneider Gammarelli, "der Armani der Kirchenfürsten", über seine Kundschaft vielsagend schweigt.
2) Klaus Brill: "Die Köchin, die Pornodiva und der Papst" (Picus Verlag)
Diesen Band streift Stickler zwar nur kurz, dafür mit um so mehr Begeisterung. Seine Reportagen, "ein Kaleidoskop aus Eindrücken und Beobachtungen", sind nach ihren Worten nicht nur von beeindruckendem Unterhaltungswert. Auch ist ihnen Brills Faible für die "Dolce Vita" deutlich anzumerken, wie sie sehr angetan feststellt. Indem Brill der Frage nachgeht, was mit den Münzen aus dem Trevi-Brunnen passiert oder was er - neben einer Mülltonne sitzend - in einer Trattoria-Küche beobachtet, erfahre man allerhand über Rom und das Leben in dieser Stadt.
3) Margit Knapp (Hrsg.): "Rom" (Wagenbach Verlag)
Stickler stellt zunächst einmal fest, dass sich Italiener in ihrem Urteil über Rom offensichtlich weitaus weniger gnädig zeigen als Außenstehende. So wird denn in Knapps Zusammenstellung aus Romanauszügen, Gedichten und Geschichten italienischer Autoren auch vor allem gejammert. Bei der Frage nach dem "Wieso eigentlich?" fällt der Rezensentin als mögliche Erklärung Pier Paolo Pasolini ein, der Rom für eine - vorsichtig ausgedrückt - sehr widersprüchliche Stadt hielt: Sie sei "die hässlichste, die gastfreundlichste, die dramatischste, die reichste, die elendste."

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Am Vorabend des heiligen Jahres 2000 gewährt Klaus Brill Einblicke in die geheimnisvolle, bisweilen kuriose Welt hinter den Mauern des Vatikans, die dem einfachen Besucher oder Pilger verborgen bleibt. Schlendert man abends gemütlich über den leeren Petersplatz, blickt man hinauf zum apostolischen Palast und das zweite Fenster von rechts im obersten Stockwerk ist noch hell erleuchtet, weiß man: Der Papst hat noch zu tun. Kenntnisreich berichtet Klaus Brill von den alltäglichen Beschäftigungen des Papstes und seiner zahlreichen Mitarbeiter, den endlosen Audienzen für Bischöfe und Kardinäle oder den mittwöchigen Generalaudienzen für die Pilgermassen. Der Heilige Vater ist katholischer Oberhirte, Staatsmann und Gastgeber, der gern ein Schlückchen polnischen Wodka trinkt und seinen Gästen oft so viele Fragen stellt, daß diese gar nicht zum Essen kommen. Offenkundig ist der Papst immer im Dienst.Bei seinen Erkundungen im Mikrokosmos Kirchenstaat geht Klaus Brill der Medienpolitik de s Papstes, Bekleidungsfragen, den Geheimnissen der verschiedenen Orden bis hin zu dem der Malteser, dem Kunstsponsoring bei den Vatikanischen Museen ebenso auf den Grund wie dem Alltag der Frauen im Vatikan oder der überraschenden Existenz der Gewerkschaft der Laienangestellten.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
In Kapiteln von vier bis elf Seiten Länge beschreibt Klaus Brill sehr kenntnisreich und kurzweilig Interessantes, Skurilles und Verblüffendes aus einer faszinierenden Institution: dem Vatikan. Brill hegt dabei nicht den Anspruch einer umfassenden Darstellung, sondern bietet dem Leser Gelegenheit, in eine recht nahe gelegene, aber wohl doch ferne und geheimnisvolle Welt einzutauchen. Er spannt dabei den Bogen von weltlichen Fragen wie der Kanalgebühr des Vatikans bis hin zu religiösen Fragen wie der Heiligsprechung oder der Teufelsaustreibung. Auch die Hierarchie der Kleriker oder die Rolle des Lateinischen werden erwähnt. Ebenso wirft der Autor ein unterhaltsames Schlaglicht auf verborgene Plätze im Vatikan oder auf Intrigen und Vetternwirtschaft im der machtvollen Zentrale der katholischen Kirche. Der Doppelcharakter des Vatikans als religiöse und diplomatische, politische Macht wird von Brill auf insgesamt 131 Seiten herausgearbeitet und in einer gut verständlichen Sprache präsentiert. Dabei achtet der Autor auf Abwechslung ernster und heiterer Themen. Ein empfehlenswertes Buch, das sich auch als Lektüre für unterwegs eignet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Besuch im Vatikan 15. August 2010
Format:Gebundene Ausgabe
In beschwingter Sprache beschreibt Klaus Brill das Leben im Vatikan, ein journalistisches Buch über den Alltag im Vatikan und die Aktivtäten des Papstes. Ein Einblick in eine "andere Welt", der dazu anregt die Pilgerschuhe zu schnüren.
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