Diese Platte wurde 1975, das erste Mal veröffentlicht. Klaus Schulze zeigt hier das erstmals nach den vorherigen eher schweren Werken ein leicht verdauliches.
"Totem" ist ein sehr leichtfüßiges, schon fast loungiges Stück. Ein sehr interessantklingender Melodienbogen wolbt sich über einen beruhigenden Lauf voller Entspanntheit. Die bedrohlich fast beängstigen Dröhnsounds, früherer Alben ist verschwunden. Man findet sich in einen völlig neuen Gebiet. Die Angst ist verschwunden. Es wirkt alles legerer.
"Mental Door" erinnert einen leicht an die Frühwerke. Die vorprogrammierten Phasen sind nicht enthalten. Klaus Schulze greift zum Schlagzeug. Ein starker Synthesizer-Bass spielt sich in den Vordergrund. Am Anfang wirkt das Lied noch recht dunkel, wird später aber immer heller. Ständig ändere Rhythmen machen das Stück ziemlich abwechslungsreich. Beim ersten Mal hören dachte ich immer an die Kosmischen Kuriere zurück. Aber "Menthol Door" zeigt das es bodenständig ist und nicht in Wirrenheit abdriftet.
"Picture Music" ist eine sehr abwechslungsreiche Platte. Erst beruhigtes ein ungemein, dann wird es dank "Menthol Door" doch hektischer, aufbrausend.