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am 13. April 2008
The Picture of Dorian Gray zählt ganz zu Recht zu den größten Werken der Weltliteratur. Wohl ein jeder kennt die Geschichte des jungen, schönen Dorian der seine Seele verpfändet um für immer jung bleiben zu können und an dessen Stelle sein Portrait altert. Zunächst erschrocken und verwirrt über die Veränderungen des Bildes, bemerkt Dorian bald, dass selbst unmoralische Taten seinem Gesicht nicht das Aussehen der Jugend und vor allem der Unschuld nehmen können und der Verfall seiner Seele nur auf dem Gemälde deutlich wird, welches er jedoch vor den Augen der Welt zu verstecken weiß. Dieses Wissen erfüllt ihn mit Genugtuung und er genießt es regelrecht die Veränderungen seines Inneren zu beobachten. Dabei gerät er immer mehr in eine Spirale aus unmoralischen und destruktivem Verhalten. Die Faszination die er für seine schrecklichen Taten empfindet, werden dem Leserhierbei ebenso deutlich vor Augen geführt, wie die plötzlich aufflammende Angst vor sich selbst, die ihn zwar selten aber regelmäßig plagt.

Oscar Wilde zeichnet das Bild einer oberflächlichen und an Äußerlichkeiten orientierten Gesellschaft, das nach wie vor aktuell ist. Es ist das Erscheinungsbild, das die größte Rolle spielt, Jugend und Schönheit die am meisten erstrebenswerten Eigenschaften. Alles was nicht diesen Idealen entspricht wird herabgewertet. Auch der heutige Leser wird Parallelen zur seiner Welt erkennen, durch die Wichtigkeit die dem Äußeren beigemessen wird (durch Fernsehen, Zeitschriften etc.). Es handelt sich somit nicht um ein verstaubtes Thema, zu dem man keinen Zugang mehr findet, sondern eines das bis heute nicht an Aktualität eingebüßt hat. Zudem schafft es Oscar Wilde seinen Leser zu fesseln und ihn vollkommen in die Welt Dorians eintauchen zu lassen. The Picture of Dorian Gray erfüllt meiner Ansicht nach alle Ansprüche die man an ein Buch stellen kann; sehr gut geschrieben, klug und zudem unterhaltsam.
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Shakespeare ist zweifellos das Genie der englischsprachigen Literatur überhaupt. Nach ihm wird oft Dickens genannt. Doch dann kommt auch schon Oscar Wilde, der mit seinem 1890 erschienenen Roman "The picture of Dorian Grey" ein zeitloses Meisterwerk geschaffen hat.

Im Zentrum der Erzählung steht der adonisgleiche Schönling Dorian Grey, der beim Anblick seines Portraits, welches von seinem Freund Basil Hallward angefertigt wurde, verzweifelt ausruft: "If it were I who was to be always young, and the picture that was to grow old [...] I would give my soul for that!" (34)

Sein Wunsch geht in Erfüllung. Während Dorian mit immerwährender Jugend gesegnet wird, zeigt sein Portrait ihm die immer hässlicher werdende Fratze seiner korrupten Seele. Anlass für Dorians moralischen Untergang, und mit Abstand der faszinierendste Charakter des Romans, ist der abgrundtief zynische Lord Henry, der Dorian als "interesting study" (68) betrachtet und ihn dazu überredet, dass Geschenk seiner Schönheit in vollen Zügen zu genießen.

Nahezu jeder Satz von Lord Henry will eigentlich auswendig gelernt werden. So sagt er über Frauen: "We have emancipated them, but they are slaves looking for their masters, all the same. They love being dominated" (120).

Und im folgenden Gespräch offenbart sich seine ganze Gleichgültigkeit nahezu allem gegenüber:

"What of Art?" she asked.

"It's a malady."

"Love?"

"An illusion."

"Religion?"

"The fashionable substitute for Belief."

"You are a sceptic."

"Never! Scepticism is the beginning of Faith."

"What are you?"

"To define is to limit." (224f.)

Genau das ist es, was den Roman zu einem Meisterwerk macht. Ein schier unglaublicher Sprachwitz und zahllose Aphorismen zum Mitschreiben. Zusammen mit Dorians Ableiten zur dunklen Seite der Macht, ergibt sich eine bitterböse Satire der spätviktorianischen Gesellschaft.
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am 4. März 2016
I feel a bit like a philistine rating this book just three stars, but that's only because I didn't enjoy reading it. It doesn't give the book any justice though as it is of course a philosphical novel with so many clever thoughts and themes in it that the "List of cultural references" has its own wikipedia entry.
Except for the preface, the writing is over the top flowery and the conversations are really stilted (because most of the time there is not really a dialogue between two characters, but rather several statements about art, morality, youth, innocence and so on). Wilde was part of the aestheticism movement. He believed that art needs only to be beautiful and life should copy art. Hence, if there is a decorative lamp or a nice tea set in the room you'll be sure to read about it!
The well-known gothic elements of the plot are just the skeletal framework upon which Wilde built his manifesto of aestheticisim and art.
This book probably requires a lot more work than I was willing to invest, in order to make it an interesting read, but I ended up skipping parts and feeling a bit bored.
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am 1. Juni 2008
"Auf dieser Welt spielen sich nur zwei Tragödien ab:
in der einen kriegt man nicht, was man will, in der anderen doch.
Erstere ist schmerzlicher, letztere die wahre Tragödie."
(Oscar Wilde)

Dorian Gray ist eines der bekanntesten und meistgelesenen Romane der englischen Literatur und zudem ein Steinbruch der Aphorismen. 1891 hat Wilde (1854-1900) seine letzte Fassung als Buch veröffentlicht. Als Grund für dieses Buch werden unterschiedliche Thesen herangezogen, sei es nun Laune, Wette oder einfach nur eine Antwort auf Huysmans "A rebours", die Gründe scheinen ziemlich belanglos ob des prophetischen biographischen Inhalts, der mehr als besticht.

Was macht aber dieses Buch für das Heute so interessant? Einmal ist es sehr aktuell, weil das Prinzip der ewigen Jugend im Zeitalter von Anti-Aging weiterhin verführerisch ist. Dann gelingt es Wilde, die Charaktere dieser Erzählung als Spiegel der widersprüchlichen und sich doch ergänzenden Momente der eigenen Person darzustellen. Dieses Paradoxon ist selbst- wie fremdbezüglich, gelingt es ihm doch, gemäß der Zeit, die Kunst als natürlich darzustellen, so, als übernähme die Kunst die Natur, im Bildnis ihn selbst, wie der Inhalt der Geschichte belegt.

Was ist gemeint? Dorian verliebt sich narzisstisch in sein Bild, gemalt von Basil, der ihn sehr verehrt. Um ewig so schön zu bleiben, bittet er als Gebet, sein Bild möge an Stelle seiner altern. Dieses passiert tatsächlich und gibt der Geschichte den äußeren Rahmen. In diesem Rahmen lebt er gemäß der die Natur überwindenden Dekadenz, seine Arbeit ist rein aristokratisch und besticht durch gepflegtes Nichtstun. Sein Habitus entspricht den gesellschaftlichen Vorstellungen, die in unterschiedlicher Umgebung angepasst sich offenbart. So wie seine Leidenschaft seiner eigenen Schönheit und sich selbst gegenüber erst in der Lebensphilosophie des Lord Henry aufblühen kann, so gewinnt er mit seinen Freunden Basil, der Maler, Lord Henry, der Lebensphilosoph erst ein Korrektiv. Basil repräsentiert die Kontrollinstanz, die er selbst als Dorian Gray dringend benötigt. Er gibt sich dem Triebleben ungehindert hin, während Lord Henry seine gesellschaftliche Maske repräsentiert. So wie Mephisto erhitzt Lord Henry das Innere des Getriebenen, der wie Faust, sich an keinem Augenblick verweilen möchte. Ewig jung scheint Dorian auf diese Weise zu bleiben und doch erschrickt er vor dem alternden Bildnis. Das Artifizielle übernimmt das Natürliche, das Bild übernimmt seinen Lebensprozess, wie er es erlebt bei der geliebten Schauspielerin Sibyl, die in der gespielten Liebe ihm alles zu geben scheint aber in der realen Welt der Liebe an ihm klanglos scheitert. Wie Gretchen geht sie in den Tod, einziges Mittel, der gescheiterten Realität durch ein letztes Schaustück zu entfliehen.

Zwanzig Kapitel umfasst Wildes Werk, Kap. 11 ist ein Umbruch, Dorian rekapituliert seine ersten 18 Lebensjahre. Dieses Kapitel ist nahezu ein Selbstgespräch, kein Dialog ist zu finden. Er berichtet von einem Buch, ein Geschenk von Lord Henry, das ihn vergiftet hat. Huysmans Werk ist gemeint.

Dorians Episode endet nicht weniger tragisch als die derjenigen, die ihm begegneten. "Wer die Schönheit angeschaut mit Augen, / Ist dem Tode schon anheim gegeben" dichtete August von Platen und Wilde sah mit Dorian diese Wahrheit. Die Romantik hatte Wilde bereits hinter sich gelassen und doch spürt er sie begierig nochmals auf, als er Dorian auf Aufforderung Lord Henrys Chopin spielen lässt, die Nocturnes ein letztes Mal und genau in dem Zusammenhang, wo Dorian Besserung seines dekadenten und ausschweifenden Lebens verspricht. Er spürt, dass seine Gewalt gegenüber seinen Widersachern nichts bringt, der Mord an Basil erst recht in ihm ein Gewissen erzeugt. Der Doppelgänger zweier Leben, real und in der ins Leben geholten Phantasie, erkennt die Endlichkeit des Teufelspaktes erst im eigenen Leid. Das gealterte Bildnis ist ein Fluch und er ersticht sich selbst in diesem und mit diesem Tod des Bildes erstrahlt es wie neu und schön. Dorian selbst ist tot, die Runzeln des Bildes sind nun bei ihm, die Natur hat die Kunst besiegt.

Basils hingebungsvolle Liebe gegenüber Dorian ist bereits der prophetische Hinweis auf die spätere Liebe zwischen Oscar Wilde und Lord Alfred Douglas, die sich erst im Jahr der Buchveröffentlichung kennenlernten. Wilde erkennt mit Dorian Gray am Ende, dass diese Hoffnung auf ein vita nouva eine einzige schlüssige Diagnose fordert: die Diagnose des Scheiterns. "Kultur und Verderbnis ... Von beiden habe ich kennengelernt. Es erscheint mir jetzt schrecklich, dass man sie zusammen finden sollte".

Und doch schmerzt sein Geheimnis. Homosexualität ist ein Makel. Er möchte der Gesellschaft jedoch noch direkter diesen Irrsinn aufzeigen. "Teleny" erscheint vier Jahre später und wird zur ungehemmten Offenbarung.
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am 22. September 2013
Basil, who up until now was a mediocre painter after meeting Dorian Gray a young Adonis, was inspired to create a masterpiece of which he puts himself into. Against Basil's wishes, Dorian Gray is influenced by Basil's friend Lord Henry. Dorian looks at his portrait and realizes that while the portrait will stay young forever, he will grow old; so Dorian makes a wish that if only he could stay young forever and the portrait can age.

At first Dorian does not realize his wishes been granted. He falls in love with a beautiful young actress who is every woman that Shakespeare ever wrote about. But once again due to Lord Henry's influence, he realizes that she's just a common girl.

Starting with absent-minded acts Dorian slowly sinks into debauchery. And with every new act his picture becomes more grotesque while Dorian stays is young and as innocent looking as the day his picture was painted.
What will become of Dorian?
What will become of Dorian's painting?
What would you do if you were Dorian?

Oscar Wilde paints a picture himself as he describes Dorian Gray's dilemma. And we as readers travel with Dorian as each decision is made. In some places in the story Oscar Wilde seems to drag on and on with detail; however we find that this detail is necessary to set the next scene.

Oscar Wilde himself led a risky life that lead to a jail sentence; is attitudes can be seen in the dialogues in this book.
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am 2. März 2006
The Picture of Dorian Gray ist nicht umsonst ein Klassiker der Weltliteratur. Oscar Wilde, zu seiner Zeit schon ein Star der Gesellschaft mit hohem Flug und extrem tiefem Fall, erzählt hier eine Geschichte von beeindruckender Tiefe. Der junge Dorian Gray schliesst einen infernalischen Pakt: um nicht mehr zu altern, sondern ewig jung und schön zu sein, verpfändet er seine Seele. Statt seiner selbst, altert nun ein Bildnis von ihm. So kann er viele Jahre ungezügeltes, ausschweifendes Leben geniessen, ohne das dies auch nur eine Spur an ihm hinterlassen würde. Doch am Ende hat alles seinen Preis.
Die Geschichte ist genial, aber es sind vor allem Wildes viel zitierste Aphorismen, die den Reiz des Buches für mich ausmachen. Zudem schafft er es, zutiefst menschliche Fragen zu stellen, die den Leser zum Nachdenken zwingen. Ein großartiges Buch von einem großen Autor und der beste Beweis, dass Literatur keineswegs langweilig oder verstaubt wirken muss. Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben und dennoch aktuell, spannend und bewegend.
Fazit: Sollte man besitzen. Darf eigentlich in keinem gut sortierten Bücherregal fehlen.
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am 6. Juli 2009
As a marvellous tale on the impermanence of beauty, "The Picture of Dorian Gray" is fascinating, sad, inspiring and complete at the same time. A sufficient, well-constructed story provides the basis for a multitude of wonderfully expressed thoughts and aphorisms on morality and beauty, but also on honesty with oneself and the decision between the courage and inconvenience to be "good" on the one hand, and the comfort to only take what can be taken from benevolent fellows on the other hand. This book also shows that in the end of a day or a life, the only thing that matters is one's peace with oneself. To be able to look into the mirror without horror. For these precious thoughts and for the beautiful and witty language of Wilde, this book is worthwhile reading to anyone, I claim.
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am 30. März 1999
First of all: I wish people would stop deconstructing Oscar Wilde before they deconstruct his message. He should be free to contradict himself, because "the way of paradoxes is the way of truth" (Dorian Gray). Secondly: I liked it, but didn't relate to the Victorian art scene and the "choose-life-before-art" message. It's worth reading, but I'd say Wilde's plays and poetry are more fun.
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am 20. August 2010
Dieser einzige Roman Wildes dreht sich um den jungen, überirdisch schönen Dorian Gray, der sich, ähnlich wie Narziss in sein Spiegelbild, in sein eigenes Porträt veliebt. Sich seiner Schönheit und dem mit ihr verbundenen Einfluss bewusst werdend, wünscht er, dass sein Bildnis anstatt seiner altern möge. Dieser Wunsch wird Dorian jedoch bald zum Verhängnis, denn das Porträt trägt nicht nur die Spuren des Alters, sondern auch die von Dorians moralischen Verfehlungen, welche er, vom exzentrischen Lord Henry Wotton angestachelt, begeht. Zunächst scheinen sich dem Dandy ungeahnte Möglichkeiten zu eröffnen, kann er doch tun und lassen, was er will, ohne dass sein Aussehen Schaden nimmt. Doch der Preis, den Dorian für sein Vergnügen zahlen muss, ist hoch.
Dieser Roman nimmt zu Recht einen Platz unter den großen weltliterarischen Werken ein. Eine interessante, rabenschwarze, lehrreiche und teils spannende Geschichte in Verbindung mit Wildes unverwechselbarem, elegantem Stil machen diesen Roman zu einem Meisterwerk. Die einzelnen Charaktere sind gut durchdacht und vor allem die psychischen Veränderungen Dorians im Laufe der Handlung wirken sehr überzeugend.
Doch auch diese Ausgabe ist ein Meisterwerk. Der Leineneinband und das schöne Cover bilden einen Blickfang in jedem Bücherregal, und all diejenigen, die sich über den Hintergrund des Romans informieren wollen, ist diese Ausgabe eine wahre Fundgrube. Im Vorwort werden die Hauptmotive des Romans ausführlich erläutert, man findet Empfehlungen zur vertiefenden Lektüre, der Anhang bietet Zeitungsausschnitte zur Rezeption und auf die einzelnen Kapitel bezogene Erklärungen zu von Wilde persönlich vorgenommenen Änderungen.
Ich kann nur jedem, der die entsprechenden Englischkenntnisse besitzt, empfehlen, diesen Roman im Original zu lesen, denn kein noch so guter Übersetzer kann Wildes eleganten Stil eins zu eins im Deutschen wiedergeben.
Es lohnt sich!
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am 29. Juni 2000
To my mind, this is one of the best works in all of English literature. Oscar Wilde is a artist who uses the page as his canvas and the written word as his paint. His wit cuts at the human condition like a scalpel with depth and precision. Dorian Gray is his finest work.
This is a Faustian tale of a man who utters an oath offering his soul for the youth portrayed in a painting of him, if only it would age instead of he. He discovers that the wish has been granted, only he gets more than he requested, as the painting shows not only the marks of age, but also the marks upon his soul as he slips into a hedonistic and odious life.
I have read a lot of criticism of this book by modern and especially young readers as being slow and boring. This is much like the criticism of a beer guzzler describing a fine wine. "Forget the bouquet and refined taste, just give me my buzz." This story, and the subtle philosophies contained within, need to be sipped deliberately and relished. There is page after page of astute insight into the paradoxes and ironies of society and the mysteries of being human. To be bored with this is to be insensate to life's depth and meaning.
Many have also criticized the book as espousing hedonism and attacking Victorian society especially at the time it was written. Such critics wrongly assume that Lord Henry is Wilde's mouthpiece for a fatalistic and cynical philosophy. Actually, the exact opposite is true. The cynic is the one being satirized, not society.
Lord Henry uses paradoxical aphorisms to bolster his sardonic view. However, they are specious and self validating arguments that look at the small truths about the world and draw the wrong conclusion. Rather than assume that these eccentricities and foibles are things that we can and should rise above, he draws the conclusion that we should embrace and accept our instinctive weaknesses. He ignores the higher truths and points out instead how the capitulation to our own desires sets us free. Wilde's refutation of this philosophical connivance comes in the person of Dorian Gray.
Dorian was Lord Henry's protégé. He was living the life that Harry espoused (but ironically didn't live himself). And what was the result of Dorian's decadence? He lived a life of torment and self loathing. He agonized over the hideous marks on his soul as catalogued by the portrait with each dastardly deed. Wilde is telling us that this is what such self indulgence and cynicism about life and society brings. His message is that a civilized society, with all its inconsistencies, paradoxes and ironies, is preferable and superior to living like an animal. By smiting Dorian, he is really smiting Lord Henry and everything he advocates. He is making a case for the soul over the body; intellect over instinct.
This is an exquisite and thought provoking treasure that is every bit as relevant now as it was almost a century ago when it was written. I have read it a number of times through the years and I never tire of it. As I have gotten older and more experienced, its truths have become more vivid and resonant. If you've never read it, pick it up and savor it. Don't rush through it for the plot. Ponder it as you read. If you have already read it, put it away and try it again in five or ten years. You may discover new meaning, and much that you missed. That's the beauty of a timeless novel. Its wisdom will wait patiently until you've had time to catch up.
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