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Ein Reisebericht der etwas anderen Art - humorvoll, selbstironisch und mit einem scharfen Blick für die Marotten von Menschen und Bären!
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Guter Inhalt, schlechter Titel,
Rezension bezieht sich auf: Picknick mit Bären (Taschenbuch)
Um es vorwegzunehmen, der im Vergleich zum Inhalt schlechte Titel ist den deutschen Übersetzern eingefallen. Warum, können die betreffenden Personen wahrscheinlich nur selbst erzählen. Der Originaltitel „A walk in the woods" ist da schon deutlich treffender.Denn Bryson erzählt in seinem bekannt unnachahmlichen Stil von seinen Wanderungen mit seinem Freund Stephen Katz (= übergewichtig, schräg und süchtig nach Snikkers und Akte X) auf dem Appalachian Trail, einer der längsten Wanderrouten der Welt. Und diese Wanderungen führen in meist durch Wälder, daher der Titel. Bären sind immer wieder einmal Thema seiner informativen Einschübe, aber von Begegnungen mit Bären berichtet er nicht. Für diejenigen die bislang noch kein Buch von Bill Bryson gelesen haben, hier einige Gründe warum, seine Bücher in meinen Augen so lesenswert sind: Zunächst einmal enthalten alle Bücher von Bill Bryson Erlebnisberichte und darin eingeschoben, Informationen vielfältigster Art. Wenn er also in diesem Buch über seine Wanderungen berichtet, leidet man (manchmal auch leicht grinsend) mit, wenn er sich einen Berg heraufquält oder einmal besonders „tollen" Zeitgenossen begegnet oder man freut sich einfach mit ihm über wunderschöne Ausblicke auf unberührte Landschaften. Kurz, er besitzt die seltene Gabe, Situationen so zu beschreiben, das der geneigte Leser sich tief in die Situation des Autors hineinversetzen kann. Äußerst angenehm dabei ist, dass der Autor durchaus zu Selbstironie fähig ist und dass er, seine Landsleute durchaus mit kritischen Augen betrachten kann. Seine immer wieder eingeschobenen Exkursionen über bestimmte Themenbereiche (alles was ihm interessant scheint, in diesem Buch besonders der Einfluss des Menschen auf die Naturräume der Appalachen und die Historie dieser Wanderroute) mögen manche als altklug erscheinen und entsprechend nerven. In meinen Augen sind es leichtverdauliche, interessante Informationshappen, die ich wahrscheinlich nie wieder benötigen werde (z.B. über die Entwicklung der Bärenpopulation in den Appalachen), die ich aber trotzdem gerne aufnehme. Nicht wenige dieser Informationen sind auch kleine Puzzleteile, die zusammen mit vielen anderen (m)ein Bild über die USA ergänzen. Insgesamt für mich eine amüsante, lohnenswerte Lektüre die ich gerne weiterempfehle. Wobei ich allen halbwegs in der englischen Sprache bewanderten Leser die Originalversion ans Herz lege (es ist leichter als man denkt...). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Lesespaß für Trekking-Freunde,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Picknick mit Bären (Taschenbuch)
Ein schönes Buch für Leute, die selbst schon einmal eine Trekking-Tour durch die Wildnis unternommen haben oder sich mit einem solchen Gedanken tragen. Mit selbstkritischer Ironie schildert Bryson, wie er zusammen mit seinem übergewichtigen Freund Katz rund 1400 Kilometer des 3400 Kilometer langen Appalachian Trails von Georgia nach Main im Osten der USA unter die Füße nimmt. Kleine Seitenhiebe auf die Absonderlichkeiten der nordamerikanischen Parkbehörden, Informationen über die Belastung der Natur durch den Menschen, aber auch das Erlebnis, sich in menschenleerer Wildnis zu bewegen, schildert Bryson kenntnisreich und in teilweise herrlich lakonischer Sprache. Nicht nur für Outdoor-Freaks ein echter Lese-Spaß.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Was denken die Leser, was sie erwartet? ein Roman, ein Krimi?,
Von ErikderElch "ErikderElch" (Bielefeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Picknick mit Bären (Taschenbuch)
Eine Top Reiseerzählung, die von einigen Rezensionen unnötig niedergemacht wird. Was bitte erwarten Sie, Liebe Leser. Mord und Totschlag auf einer harmlosen Wanderung, wilde Tiere und Angriffe von mordlustigen Mutierten Haustieren, oder sogar das Bill und Katz sich am Schluss gegenseitig killen wollen etc.???Meine Güte, wenn ich so manche der Kommentare lese, muss ich am IQ der Menschheit zweifeln. Das Buch ist eine Reiseerzählung, die sehr unterhaltsam mit viel Witz widergegeben wird. Mit Humor und Kurzweil räumt Bill Bryson, wie in übrigens den meisten seiner Werke, mit den Vorurteilen und den Befürchtungen der Gesellschaft auf. Er berichtet davon, was er erlebt hat, das was ihm auf seiner Wanderung geschah, die Dinge, die als Vorurteil auf seinem Weg seine Gedanken Bewegen und welche eben ein Vorurteil sind. Niemand sollte sich ein Urteil über etwas erlauben, das er nicht selbst so erlebt hat, oder das er nicht versteht. Die Tatsache das hier mehrfach nur 1/2 Sterne vergeben wurden, mit der Begründung das Katz als Reisebegleiter die eigentliche Story aufgepeppt hat, gibt mir die Gewissheit das der Leser einfach nicht weiß was er grade liest: Nämlich keinen Roman etc. sondern einen Erlebnisbericht. Etwas aus der Sicht eines humorvollen Menschen (dem es übrigens gestattet sei sich auf humoristische Weise ein Urteil zu erlauben, das man nicht immer ganz ernst nehmen soll). Eine wahre Geschichte aus der Sicht des Erlebenden, die den intelligenten Leser zum Schmunzeln veranlasst. Und manchmal auch darüber, sich Vorurteile und die leidigen Probleme unserer Gesellschaft mit Fast Food und Fettleibigkeit einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Wir wollen solche Bücher lesen, und nichts was mit der Wahrheit nicht übereinstimmt(jedenfalls in dieser Buch-Kategorie). Nichts was mit der Phantasie von einem nie aus seinem Büro herausgekommenen Autor zu tun hat, sondern die Umsetzung einer realen Erlebnisreise die, wie es eben hier der Fall ist, Humorvoll und allen Vorurteil-Erwartungen zum trotz, ohne wirklich schlimme oder schmerzhafte Ereignisse einen immer noch unterhaltsamen und lustigen Ausgang nimmt. Und um mal an den Anhang zu erinnern: Das Buch spiegelt die Meinung und Erfahrung des Autors wieder, vielleicht hat jemand anderes Erfahrungen mit Bären und Mördern auf dem Trail. Vielleicht hat dieser andere aber auch einfach nur zuviel Phanatsie und kein Interesse an der Wahrheit. Wenn man den Trail selber, wenn auch nur zur hälfte, gewandert ist, dann weiß man die humorvolle und ehrliche Erzählung von Bill Bryson zu schätzen! Alles in allem jedenfalls ein sehr empfehlenswertes Buch von einem humorvollem Autor, der mit vielen Reiseautoren der Spitzenklasse locker mithalten kann. Auf seine Weise kann Bryson Unterhaltung bieten, die Informiert und nicht langweilt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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