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Picknick auf dem Eis [Audiobook] [Audio CD]

Andrej Kurkow , August Zirner
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Roof Music; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936186081
  • ISBN-13: 978-3936186086
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,5 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.080.429 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andrej Kurkow wurde am 23.4.1961 in St. Petersburg (Leningrad) geboren, lebt aber seit seiner Kindheit in Kiew. Schon als Siebzehnjähriger wurde er mit seinen Kurzgeschichten zum Vorlesen bei Hochzeiten und anderen Festen eingeladen. Er absolvierte das Kiewer Fremdspracheninstitut (neben Englisch und Japanisch spricht er noch 9 weitere Sprachen) und wollte Diplomat werden, was ihm aber mangels Beziehungen nicht gelang. Als Student hatte er eine Kakteenzucht mit einigen hundert verschiedenen Pflanzen - die ihm aber alle eingingen, als er sich verliebte. Nach dem Studium arbeitete er kurz als Herausgeber einer Ingenieurszeitschrift, bis er den Chefredakteur bei einem Plagiat erwischte. Es folgte der Militärdienst, den er als Gefängniswärter im Gefängnis von Odessa ableistete. Danach wurde er Kameramann und begann, Drehbücher zu schreiben. Seit 1996 ist er freier Mitarbeiter bei Radio und Fernsehen und freier Schriftsteller. Nach seinen Drehbüchern wurden bisher 17 Filme gedreht, neben vielen Erzählungen, die in Literaturzeitschriften abgedruckt waren, hat er bisher 4 Kinderbücher und 4 Romane veröffentlicht. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Buch 11. August 2003
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
In „Picknick auf dem Eis" geht es um die Auseinandersetzung des Protagonisten, des arbeitslosen Journalisten und Dichters Viktor mit der Mafia und ihren Praktiken. Viktor wird von dem Chefredakteur der Kiewer „Hauptstadtnachrichten" angeheuert, um Nachrufe auf noch lebende Personen zu schreiben. Sobald Viktor den Nekrolog geschrieben und das Manuskript abgegeben hat, stirbt die Person auch in Wirklichkeit - Viktors Texte landen also nicht in der Schublade, sondern werden publiziert. Seine Veröffentlichungen werden gelobt und Zweifel darüber, ob der Preis für den „Erfolg" nicht zu hoch sind, werden mit dem Hinweis zerstreut, daß schließlich jeder mal sterben müsse. Doch Viktor lernt sehr schnell, dass es besser ist, sich nicht einzumischen und sich nur um seine eigenen Angelegenheiten zu kümmern. Bis eines Tages ein Nekrolog auf ihn selbst geschrieben wird....
Es handelt sich hierbei um eine Mischung von Kriminalroman, Thriller und Familiengeschichte mit einer witzigen Nebenfigur: einem Pinguin namens Mischa. Dieser ist Viktors Begleiter, seit der örtliche Zoo begann, seine Tiere zu verschenken, als er sie nicht mehr ernähren konnte. Viktor hat sich Mischa zugelegt, um nicht alleine und einsam zu sein. Doch eines Tages steht sein Bekannter Mischa mit seiner Tochter Sonja vor der Tür. Um ihn von dem anderen Mischa, dem Pinguin, zu unterscheiden, heißt er Mischa-Nicht-Pinguin. Nur für ein paar Tage, so beschwört er Viktor, soll seine vierjährige Tochter Sonja bei ihm wohnen. Aus den Tagen werden Wochen und Monate, bis Viktor von Mischa-Nicht-Pinguins Ableben erfährt, einem unnatürlichen Ableben, selbstverständlich.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mischa als Metapher 4. April 2007
Format:Taschenbuch
Der liebe Pinguin Mischa. Eine Seele von einem Tier. Aber leider leidet er. Physisch und scheinbar auch psychisch. Und Viktor? Ja der Protagonist, der Nekrologe schreibt, wenig Freunde hat und irgendwie zu Frau und Kind kommt, ja der leidet leider auch.

Kurkows Buch hat mir sehr gefallen, ich musste aber überlegen warum. Zunächst ist da mal die "Ruhe" der Handlung. Ja, es passiert schon was, eine Reihe von tödlichen "Zufällen" und dubiose Gestalten, aber am stärksten war das Buch für mich, wenn eigentlich nichts richtig passiert. Wenn Viktor auf die Datscha fährt, wenn er sich Tee kocht, wenn er im Hotelzimmer sitzt. Dann erinnert er mich an den kleinen Mischa Pinguin. Er starrt vor sich hin. Er überlegt oder vielleicht überlegt er auch gar nicht, sondern ist einfach nur da. Man weiss es nicht. Aber man fühlt, dass dieses einfach nur da sein angemessen ist für eine Welt, die hinter dem Theatervorhang des offensichtlichen Alltags, ein Horrorkabinett ist, unausprechlich und brutal. Aber was soll Viktor und Mischa schon tun? Diese Buch ist kein Krimi, es ist nicht gerade "spannend", es ist nicht witzig oder auch mässig originell. Es ist eben "da", so wie man in der faszinierend-schaurlichen Welt eines postkommunistischen Landes in Osteuropa als kleiner "Mann" einfach "da" ist. 4 Sterne die voll verdient sind.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Gebundene Ausgabe
Wer bei "Picknick auf dem Eis" triefenden Tiefsinn und Gedankenschwere erwartet, wie man es hierzulande von russischer Prosa zu kennen glaubt, der wird von diesem sarkastischen Vielleicht-doch-nicht-Krimi enttäuscht sein. Alle anderen aber können sich freuen: Dieser Roman um den Nekrologschreiber Viktor und seinen depressiven Pinguin Mischa im Kiew der 1990er Jahre ist nämlich ganz einfach allerfeinste Unterhaltungsliteratur der Art, wie man sie immer gern liest.
Der arbeitslose Schriftsteller Viktor wird von den Kiewer "Hauptstadtnachrichten" als pseudonymer Nekrologschreiber angeheuert, genauer gesagt: Viktor soll Nekrologe "auf Vorrat" schreiben (durchaus üblich in der Branche). Die Bezahlung ist gut, also nimmt er an und schreibt fortan schwülstige Nachrufe auf VIPs aller Art. Allerdings gibt es ihm mit der Zeit zu denken, dass man ihm Tipps gibt, auf wen er einen Nachruf schreiben könnte, und tatsächlich: Jeder, auf den er gerade einen Nachruf geschrieben hat, stirbt kurze Zeit später "plötzlich und unerwartet". Viktor wird zum Schreibtischtäter in Mafia-Diensten, das ist ihm auch klar -- aber immerhin erfüllt sich für ihn der Traum eines jeden Schriftstellers: Er wird veröffentlicht. Und muss nicht jeder Mensch irgendwann einmal sterben?
In Viktors bislang eher beschauliches Leben, das er mit seinem depressiven Pinguin teilt(wegen Geldmangel hatte der Zoo seine Tiere verschenkt, bis nur noch Riesenschlangen und Tiger übrig waren), kommt nun allerhand Aufregung: Zunächst quartiert ein Freund seine kleine Tochter bei ihm ein, angeblich für wenige Tage -- doch dann ist auch dessen Nekrolog fällig.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für mich, aber interessant 24. Januar 2004
Von Rin R.
Format:Taschenbuch
Viktor ist ein erfolgloser Schriftsteller, der in Kiew ganz allein mit seinem Pinguin Mischa lebt. Als ihm ein Job bei einer Zeitung angeboten wird, greift er sofort zu: Er soll Nekrologe über berühmte Leute schreiben, die zu dem Zeitpunkt noch am Leben sind. Was anfangs eine gutbezahlte, aber prestige-arme Stelle ist, entpuppt sich bald als etwas ungeahnt anderes: Denn ein Kandidat nach dem anderen stirbt, Viktor macht seltsame Begegnungen. Nur Pinguin Mischa, der offensichtlich chronisch depressiv ist :-), zeigt sich unbeeindruckt...
Die Story ist recht originell, besonders natürlich der Pinguin, der nicht der einzige Grund ist, warum im Verlauf der Geschichte immer wieder eine gewisse Skurrilität durchscheint. Mischa ist aber auch schon das einzige, was mir an dem Roman wirklich gefallen hat: „Picknick auf dem Eis" ist unterhaltsam, „ganz nett", aber für mich keine Offenbarung. Kurkow erzählt recht schnörkellos, irgendwie ein bisschen russisch (Winter, Wodka, und mehr oder weniger zufällige, teils merkwürdige Begegnungen bei ein paar Gläsern desselben).
Besser gefallen hätte es mir persönlich, wenn sich der Autor für eines entschieden hätte: Will er eine wirklich witzige, skurrile Geschichte erzählen, so etwas wie der russische Douglas Adams sein? Will er realistisch schreiben, auf intelligente Weise zynisch sein, ist das seine Art trockener Humor? Dass ich die Geschichte nicht wirklich einordnen konnte, hat es mir etwas schwer gemacht, mir eine Meinung zu bilden. Vermutlich ist es Absicht den Leser hier etwas im Wald stehen zu lassen. - Bis zur letzen Seite gelesen habe ich trotzdem. Schon rein aus Neugier. Und wegen Mischa.
Da das Buch aber einige sehr gute Kritiken (Die Welt, Spiegel, NZZ) erhalten hat, mag es zu einem gewissen Grad Geschmackssache sein - Antesten muss also kein Fehler sein.
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1.0 von 5 Sternen What the hell?!!
Dieses Buch ist so spannend wie einer Pfütze Regenwasser beim Verdunsten zuzusehen. Bis zu Seite 115 passiert extrem wenig, allerdings wird man Seite um Seite mit... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Dämonenkiller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen unterhaltsam und spannend zu lesen
Eine alltägliche Gegenwart versetzt mit Fiction, mit Absurdem, mit Unverständlichem. Dazu die Spannung eines klassischen Krimis, ein witziges Ende - ich habe den Roman... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Mag Robert Coeln veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Buch ist mir im Kopf geblieben!
Ich hatte dieses Buch mit 18 schon mal gelesen, jetzt bin ich 27 und hatte Lust es nochmal zu lesen.
Das Produkt war unbeschädigt und der Versand wie angegeben.
Vor 8 Monaten von VHS veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ware, wie angeboten
Das Produkt ist so, wie beschrieben und mehr habe ich auch nicht erwartet, also alles ok, ich würde wieder bei Bedarf jederzeit hier bestellen
Vor 9 Monaten von Frank Muschlien veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Eiskalt...
...lässt einen dieses Buch. Abgesehen davon, dass es langweilig dahin plätschert, wie viele Rezensenten angemerkt haben, verstehe ich (wieder mal... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Umpitumili veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen tolles buch
sehr lesenswert, cooles ende.
manchmal etwas zu mechankolisch aber im endeffekt net so tragisch :-)
ic h habs schnell ausgelesen...
Vor 13 Monaten von rothman veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine geniale, ideenreiche Satire
Schalten wir abends um acht Uhr den Fernseher ein, erfahren wir es täglich aufs Neue: Die Reichen werden immer reicher, die Armen werden immer ärmer, die Politiker sind... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Boku veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen aufgesetzt, unwirklich, Kaugummi
Na ja, man muss das nicht gelesen haben. Die Idee vom erfolglosen Autor, der auf Bestellung Nachrufe noch nicht verstorbener (bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von buchfux veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen skurril und interessant
Das Buch war das erste, das ich von Kurkow gelesen habe und ich war begeistert. Diese skurrile Idee, einen Pinguin in der Wohnung zu halten, der vom Kiewer Zoo nicht mehr... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Bücherbär veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Picknick auf Eis
Picknick auf dem EisKURKOW, Andrej: 'Picknick auf dem Eis', Zürich 2000
Nach einem Radiointerview mit dem deutsch sprechenden Dichter aus der Ukraine las ich das erste... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Johann Guenther veröffentlicht
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