Picknick auf dem Eis und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,15 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Picknick auf dem Eis Gebundene Ausgabe – 1999


Alle 4 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 17,90 EUR 0,01
Audio-CD, Audiobook
"Bitte wiederholen"
2 neu ab EUR 17,90 7 gebraucht ab EUR 0,01

Buch-GeschenkideenWeihnachtsgeschenk gesucht?
Entdecken Sie die schönsten Buch-Geschenke im Buch-Weihnachtsshop.
Hier klicken

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 287 Seiten
  • Verlag: Diogenes (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257062044
  • ISBN-13: 978-3257062045
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 438.717 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andrej Kurkow, geb. 1961 in St. Petersburg, lebt seit seiner Kindheit in Kiew. Er studierte Fremdsprachen (er spricht insgesamt elf Sprachen), arbeitete als Redakteur, Gefängniswärter, Kameramann und schrieb zahlreiche Drehbücher. Seit 1996 lebt er als freier Schriftsteller in Kiew und London.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernhard Nowak am 11. August 2003
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
In „Picknick auf dem Eis" geht es um die Auseinandersetzung des Protagonisten, des arbeitslosen Journalisten und Dichters Viktor mit der Mafia und ihren Praktiken. Viktor wird von dem Chefredakteur der Kiewer „Hauptstadtnachrichten" angeheuert, um Nachrufe auf noch lebende Personen zu schreiben. Sobald Viktor den Nekrolog geschrieben und das Manuskript abgegeben hat, stirbt die Person auch in Wirklichkeit - Viktors Texte landen also nicht in der Schublade, sondern werden publiziert. Seine Veröffentlichungen werden gelobt und Zweifel darüber, ob der Preis für den „Erfolg" nicht zu hoch sind, werden mit dem Hinweis zerstreut, daß schließlich jeder mal sterben müsse. Doch Viktor lernt sehr schnell, dass es besser ist, sich nicht einzumischen und sich nur um seine eigenen Angelegenheiten zu kümmern. Bis eines Tages ein Nekrolog auf ihn selbst geschrieben wird....
Es handelt sich hierbei um eine Mischung von Kriminalroman, Thriller und Familiengeschichte mit einer witzigen Nebenfigur: einem Pinguin namens Mischa. Dieser ist Viktors Begleiter, seit der örtliche Zoo begann, seine Tiere zu verschenken, als er sie nicht mehr ernähren konnte. Viktor hat sich Mischa zugelegt, um nicht alleine und einsam zu sein. Doch eines Tages steht sein Bekannter Mischa mit seiner Tochter Sonja vor der Tür. Um ihn von dem anderen Mischa, dem Pinguin, zu unterscheiden, heißt er Mischa-Nicht-Pinguin. Nur für ein paar Tage, so beschwört er Viktor, soll seine vierjährige Tochter Sonja bei ihm wohnen. Aus den Tagen werden Wochen und Monate, bis Viktor von Mischa-Nicht-Pinguins Ableben erfährt, einem unnatürlichen Ableben, selbstverständlich.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weiser111 am 26. März 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Wer bei "Picknick auf dem Eis" triefenden Tiefsinn und Gedankenschwere erwartet, wie man es hierzulande von russischer Prosa zu kennen glaubt, der wird von diesem sarkastischen Vielleicht-doch-nicht-Krimi enttäuscht sein. Alle anderen aber können sich freuen: Dieser Roman um den Nekrologschreiber Viktor und seinen depressiven Pinguin Mischa im Kiew der 1990er Jahre ist nämlich ganz einfach allerfeinste Unterhaltungsliteratur der Art, wie man sie immer gern liest.
Der arbeitslose Schriftsteller Viktor wird von den Kiewer "Hauptstadtnachrichten" als pseudonymer Nekrologschreiber angeheuert, genauer gesagt: Viktor soll Nekrologe "auf Vorrat" schreiben (durchaus üblich in der Branche). Die Bezahlung ist gut, also nimmt er an und schreibt fortan schwülstige Nachrufe auf VIPs aller Art. Allerdings gibt es ihm mit der Zeit zu denken, dass man ihm Tipps gibt, auf wen er einen Nachruf schreiben könnte, und tatsächlich: Jeder, auf den er gerade einen Nachruf geschrieben hat, stirbt kurze Zeit später "plötzlich und unerwartet". Viktor wird zum Schreibtischtäter in Mafia-Diensten, das ist ihm auch klar -- aber immerhin erfüllt sich für ihn der Traum eines jeden Schriftstellers: Er wird veröffentlicht. Und muss nicht jeder Mensch irgendwann einmal sterben?
In Viktors bislang eher beschauliches Leben, das er mit seinem depressiven Pinguin teilt(wegen Geldmangel hatte der Zoo seine Tiere verschenkt, bis nur noch Riesenschlangen und Tiger übrig waren), kommt nun allerhand Aufregung: Zunächst quartiert ein Freund seine kleine Tochter bei ihm ein, angeblich für wenige Tage -- doch dann ist auch dessen Nekrolog fällig.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marco Hoenig am 4. April 2007
Format: Taschenbuch
Der liebe Pinguin Mischa. Eine Seele von einem Tier. Aber leider leidet er. Physisch und scheinbar auch psychisch. Und Viktor? Ja der Protagonist, der Nekrologe schreibt, wenig Freunde hat und irgendwie zu Frau und Kind kommt, ja der leidet leider auch.

Kurkows Buch hat mir sehr gefallen, ich musste aber überlegen warum. Zunächst ist da mal die "Ruhe" der Handlung. Ja, es passiert schon was, eine Reihe von tödlichen "Zufällen" und dubiose Gestalten, aber am stärksten war das Buch für mich, wenn eigentlich nichts richtig passiert. Wenn Viktor auf die Datscha fährt, wenn er sich Tee kocht, wenn er im Hotelzimmer sitzt. Dann erinnert er mich an den kleinen Mischa Pinguin. Er starrt vor sich hin. Er überlegt oder vielleicht überlegt er auch gar nicht, sondern ist einfach nur da. Man weiss es nicht. Aber man fühlt, dass dieses einfach nur da sein angemessen ist für eine Welt, die hinter dem Theatervorhang des offensichtlichen Alltags, ein Horrorkabinett ist, unausprechlich und brutal. Aber was soll Viktor und Mischa schon tun? Diese Buch ist kein Krimi, es ist nicht gerade "spannend", es ist nicht witzig oder auch mässig originell. Es ist eben "da", so wie man in der faszinierend-schaurlichen Welt eines postkommunistischen Landes in Osteuropa als kleiner "Mann" einfach "da" ist. 4 Sterne die voll verdient sind.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rin R. am 24. Januar 2004
Format: Taschenbuch
Viktor ist ein erfolgloser Schriftsteller, der in Kiew ganz allein mit seinem Pinguin Mischa lebt. Als ihm ein Job bei einer Zeitung angeboten wird, greift er sofort zu: Er soll Nekrologe über berühmte Leute schreiben, die zu dem Zeitpunkt noch am Leben sind. Was anfangs eine gutbezahlte, aber prestige-arme Stelle ist, entpuppt sich bald als etwas ungeahnt anderes: Denn ein Kandidat nach dem anderen stirbt, Viktor macht seltsame Begegnungen. Nur Pinguin Mischa, der offensichtlich chronisch depressiv ist :-), zeigt sich unbeeindruckt...
Die Story ist recht originell, besonders natürlich der Pinguin, der nicht der einzige Grund ist, warum im Verlauf der Geschichte immer wieder eine gewisse Skurrilität durchscheint. Mischa ist aber auch schon das einzige, was mir an dem Roman wirklich gefallen hat: „Picknick auf dem Eis" ist unterhaltsam, „ganz nett", aber für mich keine Offenbarung. Kurkow erzählt recht schnörkellos, irgendwie ein bisschen russisch (Winter, Wodka, und mehr oder weniger zufällige, teils merkwürdige Begegnungen bei ein paar Gläsern desselben).
Besser gefallen hätte es mir persönlich, wenn sich der Autor für eines entschieden hätte: Will er eine wirklich witzige, skurrile Geschichte erzählen, so etwas wie der russische Douglas Adams sein? Will er realistisch schreiben, auf intelligente Weise zynisch sein, ist das seine Art trockener Humor? Dass ich die Geschichte nicht wirklich einordnen konnte, hat es mir etwas schwer gemacht, mir eine Meinung zu bilden. Vermutlich ist es Absicht den Leser hier etwas im Wald stehen zu lassen. - Bis zur letzen Seite gelesen habe ich trotzdem. Schon rein aus Neugier. Und wegen Mischa.
Da das Buch aber einige sehr gute Kritiken (Die Welt, Spiegel, NZZ) erhalten hat, mag es zu einem gewissen Grad Geschmackssache sein - Antesten muss also kein Fehler sein.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden