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Picknick am Wegesrand: Utopische Erzählung (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 2. November 1981

49 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 17 (2. November 1981)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518371703
  • ISBN-13: 978-3518371701
  • Größe und/oder Gewicht: 10,8 x 1,4 x 17,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.236 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Picknick am Wegesrand
OT Piknik na obotschine OA 1972 DE 1981Form Roman Epoche Moderne
Picknick am Wegesrand zählt zu den herausragenden Werken der Brüder Strugatzki, für Stanislaw R Lem vor allem wegen der gelungenen Wahrung des Geheimnisvollen.
Inhalt: Kosmische Besucher sind auf der Erde gelandet und hinterließen dort verseuchte Zonen. Die Herkunft der Besucher und ihre Absichten bleiben ungeklärt, doch haben sie in den Zonen unerklärlichen Gegenstände und Phänomene zurückgelassen, die von der irdischen Wissenschaft erforscht werden.
Der Protagonist, Roderick Schuchart, entwickelt sich im Verlauf des Romans vom Laboranten in der US-amerikanischen Filiale des Instituts zum »Schatzsucher«, der aus den Zonen außerirdische Objekte schmuggelt und verkauft. Bei einem seiner legalen Besuche der Zone kommt sein Freund und Vorgesetzter Kirill, ein Russe, ums Leben. Daraufhin gibt Schuchart seine Arbeit im Labor auf.
Bei einer illegalen Übergabe von Gegenständen wird Schuchart verhaftet. Zurück aus dem Gefängnis, versucht er mit Hilfe eines Jungen, dem Sohn seines Auftraggebers, die »goldene Kugel« zu finden, eine Maschine, die jeden Wunsch erfüllt. [...]
Aufbau: Der Roman ist in vier Kapitel unterteilt, wobei das erste sowie das dritte Kapitel wissenschaftlich-philosophische Diskussionen über den kosmischen Besuch enthalten.
Für Lem stützt sich der Roman auf zwei Konzeptionen: das ungelöste Geheimnis der Besucher – deren Besuch ja lediglich nur ein Picknick am Wegesrand gewesen sein könnte, ohne die Situation eines ersten Kontakts oder einer Invasion. Die zweite Konzeption besteht in der abweichenden Reaktion der Menschen auf die angebliche Landung. Die Autoren zeichnen das düstere Bild einer Gesellschaft, die jegliche moralischen Werte verloren hat – geblieben sind nur materielle Werte und Egoismus. Die Erkenntnis der Unbedeutendheit des Menschen, die Angst vor Unbekannten und Alltagsprobleme werden mit Alkohol betäubt. Die Zonen stellen jene Orte dar, an denen die Menschen ihrem Glück hinterherjagen. Die letzte Hoffnung wird in der Figur des Schuchart gezeigt: Obwohl er auch nach materiellem Reichtum strebt, versucht er doch alles für seine Familie zu tun. Am Ende erkennt er, dass sein Handeln falsch und sein Menschenopfer sinnlos waren.
Wirkung: In Picknick am Wegesrand wird der modernen Gesellschaft anhand des behandelten Invasionsthemas ein Spiegel vorgehalten. Nach der Vorlage des Romans drehte der russische Regisseur Andrej Tarkowski (1932–86) 1980 den Film Stalker (stalk = sich heranschleichen). Er verarbeitete darin den Gegensatz zwischen Naturwissenschaft und Glauben sowie die Zukunft der Menschen angesichts atomarer Bedrohung. Der Film beschreibt eine Reise ins Innere der Seele. V. M.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Stanislaw Lem wurde am 12. September 1921 in Lwów (Lemberg) geboren, lebte zuletzt in Krakau, wo er am 27. März 2006 starb. Er studierte von 1939 bis 1941 Medizin. Während des Zweiten Weltkrieges musste er sein Studium unterbrechen und arbeitete als Automechaniker. Von 1945 bis 1948 setze er sein Medizinstudium fort, nach dem Absolutorium erwarb Lem jedoch nicht den Doktorgrad und übte den Arztberuf nicht aus. Er übersetzte Fachliteratur aus dem Russischen und ab den fünfziger Jahren arbeitete Lem als freier Schriftsteller in Krákow. Er wandte sich früh dem Genre Science-fiction zu, schrieb aber auch gewichtige theoretische Abhandlungen und Essays zu Kybernetik, Literaturtheorie und Futurologie. Stanislaw Lem zählt heute zu den erfolgreichsten und meist übersetzten Autoren Polens. Viele seiner Werke wurden verfilmt.


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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

49 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von HiFi am 12. Januar 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Picknick am Wegesrand" gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. In Original-Sprache. Ich war so froh, das in Deutsch zu finden, damit mein Schatz und meine deutschsprachige Freunde auch das lesen können.

Die Enttäuschung war riesig. Enorm. Beim Blättern nach meinen Lieblings-Ausdrücken musste ich mich nur aufregen. Es gibt keinen einzigen humorvollen Spruch, den die Übersetzerin, Frau Aljonna Möckel nicht platt gemacht hat. Viel mehr, sie verzerrt auch den Sinn der Aussagen, als ob sie entweder diese gar nicht verstanden hat, oder die Sprache, in die sie das Buch übersetzt nicht wirklich kann. Wie kann man "Stalker" als "Schatzgräber" übersetzen? Ein Stalker ist ein Jäger, und es geht um den Jagt. Da hätte sie "Stalker" lieber so gelassen! Wenn dieses Wort so im russischen Original steht, und die Russen verstehen das problemlos, würden die Deutschsprachige es um so leichter verstehen.

Im Netz fand ich Kritiken, wo man zweifelte, ob Frau Möckel in deutsche Umgangssprache mächtig ist - ich bezweifele, ob sie Russisch kann. Oder hat sie das Buch zwischendurch übersetzt, ohne sich anzustrengen, den Text aufmerksam zu lesen, und der Inhalt ging ihr am Sinn vorbei. Sonst - wie kann man erklären, dass sie im Schluss-Satz das Wort "обиженый" nicht als "frustriert", was sinngemäß wäre, oder zumindest als "beleidigt" - was wortwörtlich wäre, sondern als "erniedrigt" übersetzt, was in keinem Sinne dem Satz passt. Ich sehe keine andere Ursache dafür, als dass die Frau Möckel das Wort "обиженый" als "униженый" gelesen hat. Sehr schwach für eine Übersetzerin, insbesondere wenn es das letzte Satz im Buch ist.
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 13. März 2001
Format: Taschenbuch
Wenn die Ameisen ein bisschen schlauer wären, würden sie vielleicht rausfinden wollen, um was genau es sich bei einem nach einem "Picknick am Wegesrand" auf dem Ameisenhaufen liegengelassenen Zigarettenstummel handelt, sie würden aber den wahren Zweck dessen nicht einmal im Traum erraten können. Wenn der Stummel gar noch ein wenig glüht, wäre die weitere Verwirrung aufgrund der lebensgefährlichen Lage garantiert. Eine tödliche Falle? Eine "unnütze" Laune der Natur? Ein tödliches Geschenk einer unbekannten Macht? Eine Ankündigung auf irgendetwas...?! Ein möglicher Vergleich zur Situation in dieser Geschichte, der mir in dieser Form ständig vorschwebte, als ich das Buch las. Auch Lem benutzte dieses Bild in seinem höchst interessanten - wenn auch nicht wirklich gänzlich makellosen Nachwort. Wie gewohnt beschreiben die Strugatzkis auch hier die Geschehnisse aus der Perspektive von Menschen, die logischerweise bestens vertraut sind mit der uns fiktiven Umgebung, was ein Ausbleiben einer einführenden Beschreibung des Szenarios ausschliesst und man sich erst nach einigen Seiten Puzzle-artig ein Bild der nicht ganz einfachen Lage machen kann. Die Geschichte deckt eine Zeitspanne von ca. 15 Jahren ab, in welchen sich die Ansichten, Eindrücke und Theorien über die seltsamen "Zonen" mächtig wandeln. Dieses absolut empfehlenswerte Buch stellt tatsächlich "ein wunderbares Gedankenexperiment auf dem Gebiet der experimentiellen Geschichtsforschung" dar, wie dies Lem verwirrenderweise, aber treffend betitelt.
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von G. August am 9. Dezember 2004
Format: Taschenbuch
Dass das Buch ein Meisterwerk ist, wurde schon oft gesagt. Nur leider erwarten viele Menschen etwas von dem Buch, was es nicht liefert: Billige Action und vorhersehbare Handlung. Wer eine konventionelle Auseinandersetzung über Mensch-Alien Kontakt sucht, sollte bei Star Trek bleiben! Deren Besuch wird nur vermutet, nur eine mögliche Theorie, die das Entstehen der "Zonen" erklären soll. Es geht aber in diesem Buch um Menschen, wie sie mit der Zone umgehen, denn die meisten von denen interessieren sich für all die höheren Fragen nach der Entstehung und Sinn nicht. Sie sind viel mehr damit beschäftigt, einen möglichtst großen materiellen Nutzen für sich zu ergattern. Es ist ein philosophisches Buch, es gibt nicht "den einen" Handlungsstrang, Erzählpersonen und Blickwinkel wechseln, es gibt riesige Zeitsprünge... Definitiv keine leichte Kost für Menschen, die Tiefgründiges nicht gewohnt sind. Es sollte auch nicht von den Menschen gelesen werden, die jede Kritik am Kapitalismus als sowjetische Propaganda abstempeln. Man findet beim besten Willen keine echte Propaganda in dem Buch, es wird nur der Gesellschaft ein Spiegel vorgehalten und das, was man zu sehen bekommt, ist mehr als hässlich...
Eins meiner Lieblingsbücher!
P.S.: Man hört immer wieder: "Das Buch ist gut, die Verfilmug nicht!" Dazu ist zu sagen: Der Film "Stalker" von Tarkovskij ist keine Verfilmung des Buches! Es werden nur ein paar Motive benutzt. Und man sollte schon vorher wissen, worauf man sich einlässt, wenn man einen Tarkovskij-Film anschauen will! Die Filme von ihm dienen nicht der Unterhaltung, es sind Gedankenspiele mit sehr wenig Handlung, mit dem Massengeschmack absolut inkompatibel!
Das selbe gilt auch für "Solaris" ....
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