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Picknick am Valentinstag - SZ-Cinemathek
 
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Picknick am Valentinstag - SZ-Cinemathek

Rachel Roberts , Dominic Guard , Peter Weir    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Rachel Roberts, Dominic Guard, Helen Morse
  • Regisseur(e): Peter Weir
  • Komponist: Bruce Smeaton
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Süddeutsche Zeitung GmbH
  • Erscheinungstermin: 24. Dezember 2005
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 103 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007TFJBE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.589 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Beim Ausflug der Schülerinnen eines vornehmen australischen Mädchenpensionats am Valentinstag des Jahres 1900 verschwinden drei Mädchen und eine Lehrerin im Felsmassiv des Naturdenkmals Hanging Rock spurlos. Sie werden von den jungen Männern Michael und Albert beobachtet. Die groß angelegte Suchaktion bleibt erfolglos. Albert findet nach einer Woche eine der Schülerinnen, die ohne jede Erinnerung wieder auftaucht. Trotz aller Bemühungen kann das Rätsel nicht gelöst werden. Die anderen bleiben verschwunden.

Produktbeschreibungen

PICKNICK AM VALENTINSTAG

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Kundenrezensionen

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
So soll Kino sein 31. März 2010
Diesen Film, der irgendwann in den Siebzigern entstanden ist habe ich Anfang der 80er im Spätprogramm im TV gesehen und war hin und weg.

Durch Zufall bin ich vor einiger Zeit wieder auf diesen Film gestoßen und betrachte ihn immer noch als ein cineasti-
sches Meisterwerk.

Grob umrissen: Die Handlung ist im Australien der viktorianischen Epoche angesiedelt. Mittelpunkt ist ein Mädchenin-
ternat. Als Höhepunkt der Schülerinnen steht ein Ausflug zu der bekannten, geheimnisumwitterten Felsformation in
Australien an.

Bei diesem Ausflug werden drei Mädchen auf rätselhafte Weise verschwinden. Wer hier aber einen Krimi erwartet, der
wird seine Erwartungen nicht erfüllt sehen. (im positiven Sinn).

Schon von Beginn der ersten Szene, die nur die Mädchen bei ihrer morgendlichen "Toilette" beobachtet, spürt man als Zuschauer, dass sich unheilvolle Ereignisse ankündigen.

Die Ausstattung vermittelt eine wunderbar authentische, in diese Zeit angesiedelte Atmosphäre. Angefangen von der Re-
quisitenausstattung, der Optik der Darsteller bis zur Form der Sprache und Kommunikation der Protagonisten unterein-
ander.

Lange Kameraeinstellungen, mit einem Licht, das ein bischen an überbelichtete Filme erinnert, wird eine Studie der
Hauptprotaginisten eingefangen.

Das Mystische und Geheimnisvolle wird sensationell durch Panflötenmusik untermalt, die schon zu Anfang etwas Dra-
matisches hat.

Die Requisiten, die Sprache der Darsteller, die optische Ausstattung der Schauspieler vermittelt ein authentisches
Lebensgefühl der viktorianischen Zeit, die geprägt war durch bigotte Sittenstrenge, Pflicht-und Ehrgefühl.

Vorallem die Internatsleiterin verkörpert diese Attribute hervorragend und bildet das gegenteilige Pendant zu den
schönen, jungen Mädchen, deren Neugierde auf das Leben und die Liebe in romantisch verklärten Vorstellungen im Zen-
trum ihres Daseins stehen.

Aus dem Blickwinkel des eigenen Lebens als Zuschauerin wirkt diese Vorfreude der Mädchen auf den angekündigten Aus-
flug befremdend und spannend zugleich, vermittelt es diese unglaubliche "Enge", mit der sich die damalige Generation
der Frauen abfinden mußte.

Zentral ist hier die Szene zu erwähnen, das die Schülerinnen die Erlaubnis erhalten, auf Grund der großen Hitze die
Handschuhe ausziehen zu dürfen.

Gerade weil der Film beobachtet, stille Dialoge verfolgt, ist er für mich so spannend.

Damit fängt er authentisch die drückende Hitze eines Ausflugsnachmittags ein mit Menschen, die sich damals durch Le-
sen, Beobachten der Natur und Gesprächen unterhalten haben.

Kein tragbarer CD Player, keine Tageszeitung, kein Handy, noch nicht einmal die Möglichkeit einem Badevergnügen nach-
gehen zu können.

Einerseits die zwangsweise "verordnete" Langeweile und andererseits die damalige Fähigkeit mußevoll sich selbst zu
genügen und in phantastischen Tagträumereien zu schwelgen.

Heute habe ich meine Interpretation für den Film gefunden.

Das Verschwinden der Mädchen steht als Metapher für den Ausbruch, für die Flucht aus dieser Enge von Vorschriften und
Moralvorstellungen, die diese Generation der Frauen und Mädchen damals ertragen mußten.

Für mich ist das einer der faszinierensten Filme, die ich kenne. Er hat das was gutes Kino ausmacht.

Keine Vorhersehbarkeit, atmosphärische Dichte, lange Filmsequenzen, die einer Szene Zeit geben zu wirken, phantas-
tische passende Musik und hervorragende Darsteller.

Wobei besonders die Internatsleiterin und die Rolle der etwas fülligeren Schülerin heraussticht. (habe leider den
Namen vergessen).

Wer einen Film im klassischen Krimigenre der Jahrhundertwende erwartet möge auf diese DVD verzichten.

Wer aber großes anspruchsvolles Erzählkino mit der Bereitschaft selbst Antworten zu finden sehen will, sollte in je-
dem Fall zugreifen. MEISTERWERK !!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Unheimliche 2. Juni 2007
Von RockBrasiliano TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Also dieser Film hat mich sehr begeistert, obwohl ich seine merkwürdige Faszination auch nicht 100%ig erklären kann. Die Geschichte mit den verschwundenen Internatsschülerinnen im Australien am Anfang des 20 Jahrhunderts, habe ich auch erst für authentisch gehalten, möglicherweise hat das dazu beigtragen, dass ich mir den Film auch ein bißchen als Gruselfilm angucken konnte. Die Stimmung des Unheimlichen, ja Numinosen prägt diesen Film. Die Hanging Rocks wirken als hätten sie Gesichter, man erwartet, dass die unheimliche Spannung irgendwie aufgelöst wird, sei es durch Ausserirdische oder uralte Naturgeister, die die Erde auftun...aber nichts dergleichen.. Tja, viele werden sich mir nicht anschließen können, und den Film gleich mehrmals angucken, sondern vielleicht eher wie der Verleiher reagieren, der seine Kaffeetasse nach Ansehen des Films an die Leinwand warf, ob der vertanen Zeit. Zeit ist überhaupt ein wichtiger Faktor, in diesem Film, der teilweise sehr langsam, was nicht heißen soll langatmig, ist. Die Panflöte hat mich auch überhaupt nicht gestört, sie passt hier hervorragend und wirkt weder kitschig noch übertrieben esoterisch. Die Tatsache dass die Geschichte in Australien spielt, verleiht der Story die Möglichkeiten des Unentdeckten, des geheimnisvollen Kontinents, wo die Europäer vielleicht gar nichts verloren haben.. Ein großer Film, den vielleicht nicht jeder mag. Muss ja auch gar nicht..
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wolfgang Stroebl TOP 500 REZENSENT
Die SZ hat Peter Weirs "Picknick am Valentinstag" zu Recht in ihre Cinemathek aufgenommen, denn es ist in der Tat ein in verschiedener Hinsicht bemerkenswerter Film.
Bekanntlich geht es um den Ausflug eines australischen Mädcheninternats im Jahre 1900 an einem brütend heißen Tag zum Hanging Rock, einer massiven, zerklüfteten Felsformation. Am Ende des Tages werden 3 Mädchen und eine Lehrperson in den Felsen spurlos verschwunden sein, und nichts wird mehr so sein wie es war.
Peter Weir, der 1975 als 31-jähriger mit dem "Picknick" ein veritables Meisterwerk vorgelegt hat, begründete mit diesem Film seine internationale Karriere. Oberflächlich betrachtet ist der Film ein sorgsam polierter, sanfter Mystery-Film; der seine Unheimlichkeit nicht aus Schockelementen, sondern aus dem subtilen Einsatz bestimmter filmischer Mittel bezieht. Abgehoben malerische Bilder, sparsamer Einsatz der Zeitlupe und raffinierte Einstellungen leihen dem Film seine unverwechselbar schwebende Atmosphäre. Tatsächlich bleibt "Picknick am Valentinstag" eine Erklärung schuldig (was den amerikanischen Filmverleihen seinerzeit gar nicht gefallen hat). Doch gerade dieses Nicht-erklären-müssen erlaubt es den Zusehern, ihre eigenen Geschichten zu assoziieren. Geht es in oder neben der Handlung nicht noch um ganz andere Dinge : Erwachsenwerden oder/und sexuelle Reifung ? Oder ist alles überhaupt nur eine Metapher für VERÄNDERUNG an sich, körperlich oder auch metaphysisch ?
Menschen mit Phantasie und Geduld werden mit Weirs "Picknick am Valentinstag" auch bei mehrmaligem Ansehen ihre Freude haben.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Verhängnisvoller Ausflug zum Hanging Rock....
14. Januar 1900, Valentinstag: 70 Kilometer nördlich von Melbourne liegt der australische Bundesstaat Victoria und dort in der Nähe der Stadt Woodend ist auch der Sitz... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Ray veröffentlicht
Grandios
Ein unvergesslicher Film, ein Beweis, dass auch mit einfachen Mittel ein großartiger Film zu Stand kommt.
Ich bin seit diesem Film, ein großer Fan von Peter Weir. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von butterfly10 veröffentlicht
Ein Meisterwerk
Story, Kameraführung Bildsprache, Musik, Schauspieler, Genialität hat einen Namen "Picknick Am Valentinstag". Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Dr.Blauklexer veröffentlicht
Picnic at Hanging Rock - Rezension&Interpretation^^
Es ist schön zu sehen wie dieser Film die Lager spaltet, da ich vermute das Mr Weir genau das erreichen wollte. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von MeLion veröffentlicht
Ein geheimnisvolles Filmerlebnis!
Mein absoluter Lieblingsfilm. Die Mystik der australischen Landschaft und die spannende, geheimnisvolle Handlung läßt einen bis zum offenen Ende des Films nicht mehr... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2010 von E. Warmuth
Mystisch
Der Film ist sehr mystisch und teilweise nicht ganz verständlich, zumal das Verschwinden der Mädchen nicht aufgelöst wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2009 von Lieschen Müller
Geheimnisvoll oberflächlich und tiefgründig langweilig
Der Film ist zu keinem Zeitpunkt unterhaltsam oder interessant, sondern eine einzige Aneinanderreihung von Schwächen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Januar 2007 von ALu69
BEEINDRUCKEND UND FASZINIEREND GUT!
Es ist klar, dass jemand, der mit langen Einstellungen in denen wenig geschieht und doch so viel passiert, gesetzt den Fall, der Beobachter ist feinfühlig genug, nichts... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Dezember 2006 von B. Toll
Film über die Vorahnung des Kommenden
Das ist ein großartiger Film, wenn man ihn aufmerksam sieht und nicht versucht, ihn in eine bestimmte Schublade (Horror, Mystery Thriller) zu tun. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2006 von DorianGray
Ein Meisterwerk!
Dieser Film gehört zu dem Besten, was ich gesehen habe. Er besticht durch eine intelligente Handlung, die zum Nachdenken anregen sollte, sowie grandiose Bilder und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2006 von Fennec
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