Kurzbeschreibung
Pablo Picassos letzte Lebensjahre, die er im südfranzösischen Mougins verbrachte, waren gekennzeichnet von einer sich bis zur Besessenheit steigernden Arbeitswut. Die Zahl der dort von 1961 bis zu seinem Tod 1973 entstandenen Gemälde, Zeichnungen und Grafiken übersteigt die vorausgehender Jahrzehnte um ein Vielfaches. Gemeinsam ist ihnen das Thema der obsessiven Selbstbefragung - eine Art von Inquisition des Alters, die sich ohne Prüderie und Peinlichkeit rücksichts- und schonungslos selbst inszeniert.
Über den Autor
Pablo Picasso (1881-1973), spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer, war Wegbereiter und einer der wichtigsten Repräsentanten der modernen Malerei des zwanzigsten Jahrhunderts. Er siedelte 1904 nach Paris um, und nach dem Zweiten Weltkrieg zog er sich nach Südfrankreich zurück.Klaus Gallwitz, geb. 1930, war von 1959 bis 1967 war er Geschäftsführer des Badischen Kunstvereins in Karlsruhe und leitete von 1967 bis 1974 die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden. Er war 1966 bis 1968 Mitglied des documenta-Rates zur 4. documenta im Jahr 1968 in Kassel. 1974 wurde er zum Direktor des Städelschen Kunstinstituts in Frankfurt am Main berufen, dem er bis 1994 vorstand. Zugleich war er Honorarprofessor an der Staatliche Hochschule für Bildende Künste - Städelschule, Frankfurt am Main. Seit 1984 ist Klaus Gallwitz Sprecher der Beratergruppe für die Kunstausstellungen des Europarates, er war lange Jahre Berater der Kunstsammlung der Deutschen Bank. Seit 1995 ist Gallwitz künstlerischer Leiter des Künstlerhauses Schloss Balmoral in Bad Ems. Von 2004 bis 2006 war er Gründungsdirektor des Museums Frieder Burda und 2006 bis 2008 Gründungsdirektor des Arp-Museums in Rolandseck. Er ist seit 2009 der Kurator der Sammlung Rau. Gallwitz gilt unter anderem als internationaler Experte für Max Beckmann. Klaus Gallwitz lebt in Karlsruhe.Heiner Bastian war langjähriger Mitarbeiter von Joseph Beuys, heute lebt er als Kurator, Sammler und Publizist in Berlin.