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Der Pianist (Einzel-DVD)

DVD ~ Adrien Brody
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Produktinformation

  • Darsteller: Adrien Brody, Thomas Kretschmann, Frank Finlay
  • Regisseur(e): Roman Polanski
  • Komponist: Wojciech Kilar
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Ufa/DVD
  • Erscheinungstermin: 15. März 2004
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 143 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (63 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0001B0VKW
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 520 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Basierend auf der Bestseller-Autobiografie Das wunderbare Überleben von Wladyslaw Szpilman erzählt Ausnahmeregisseur Roman Polanski eine wahre Geschichte aus dem Polen der Nazi-Barbarei und kehrt 40 Jahre nach seinem oscarnominierten Regiedebüt in seine Heimat zurück.

Im Mittelpunkt der Handlung steht der gefeierte jüdische Konzertpianist und Komponist Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody). Mit dem Einmarsch der Nazis in Polen, beginnt auch für Szpilman eine Zeit des Leidens. Nur mit viel Glück entkommt er der Deportation aus dem Warschauer Ghetto und findet in den Ruinen der Stadt Zuflucht. Im täglichen Kampf ums nackte Überleben in der gespenstisch entvölkerten Metropole, hilft ihm ausgerechnet ein deutscher Offizier (Thomas Kretschmann).

Polanski weiß aus eigener Anschauung, wovon er spricht. Er flüchtete als Kind selbst aus dem Krakauer Ghetto, seine Mutter wurde in Ausschwitz ermordet. Obwohl man nie das Gefühl hat, dass es Polanski vordergründig um die Aufarbeitung seiner persönlichen Vergangenheit geht, ist diese Verbindung immer spürbar. Trotz des auf Distanz bedachten unterkühlten Stils bricht die eigene Empfindung in Form unbändiger Wut durch und ist für verstörende, ungemein intensive Szenen verantwortlich.

So muss Szpilman beispielsweise hilflos miterleben, wie ein kleines Kind, dass er durch ein Mauerloch zu sich ziehen will, von der anderen Seite von dessen Verfolgern erschlagen wird. An anderer Stelle wird ein SS-Mann gezeigt, der eine Gruppe frierender Häftlinge nur so zum Spaß drangsaliert. Es ist die Willkür mit der über Leben und Tod entschieden wird, sowohl beim grölenden SS-Schergen als auch beim helfenden deutschen Offizier.

Polanski hat gesagt, dass er immer wusste, er würde irgendwann einen Film über den Holocaust drehen. Dass es ihm erst so spät, als knapp 70-Jährigem, gelungen ist, hat beinahe etwas Rührendes. Gleichzeitig steht vielleicht Polanski selbst für den Hoffnungsschimmer, den er in der Geschichte des Pianisten Szpilman entdeckt hat. Er selbst hat schließlich sein Leben gelebt, auch wenn es lange gedauert hat, bis er zurückblicken konnte. --Thomas Reuthebuch

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38 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der intensivste aller Holocaust-Filme, 13. November 2003
Roman Polanski ist es gelungen, den bis dato zum Monument des Grauens erkorenen "Schindlers Liste" bei weitem zu übertreffen. Als ich "Der Pianist" sah, erkannte ich erst, wie "harmlos" und glatt dagegen Spielbergs Version wirkte. Polanski zeigt den Horror jener Zeit realer: Dreck, Demütigung, unvorstellbare menschliche Grausamkeit. Dabei spielt der Meisterregisseur so virtuos mit den Emotionen, wie ein Spielberg (obwohl ein von mir hoch geachteter Meister)es nie mit diesem Stoff zu bringen vermag. Ein Grund dafür mag die unmittelbare Erfahrung Polanskis mit dem Warschauer Ghetto sein. Nur durch die persönliche Anteilnahme an diesem Grauen konnte der Regisseur das definitive Bild dieser Zeit erschaffen. Ihm gelang es, das Portrait des Pianisten gleichzeitig subtil in Szene zu setzen und leise Zwischentöne, Gesten und Mimik zu einem der gehaltvollsten Filme dieses Jahrhunderts werden zu lassen. Adrien Brodys Spiel ist von großer Intensität, die im Verlauf des Films Ausmaße erreicht, das dem Zuschauer eine Gänsehaut überkommt. Allein jene Szene, in der Szpilman in einer Wohnung Unterschlupf findet, in der ein Klavier steht, zeigt das Können des Regisseurs für die Feinheiten und das Fingerspitzengefühl: Um nicht auf sich aufmerksam zu machen, ist ihm das geliebte Klavierspiel tabu. Aber er setzt sich dennoch an das Instrument, und in dem Moment, in dem er scheinbar die Tasten anschlägt, erklingt ein Klavierstück, und Szpilman täuscht die Fingersätze nur vor. Diese Szene ist das Eindrucksvollste, was ich in den letzten Jahren gesehen habe. Zu Recht erhielt er für diese Leistung den "Oscar".
Die "Deluxe Edition" bietet Klasse statt Masse, und ist dem Film würdig. Die Musik-CD bietet dem Interessierten wunderbare Stücke, um die Bilder des Films noch später immer wieder einzuprägen.
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der härteste Film, den ich je gesehen habe, 27. November 2003
Diese Rezension stammt von: Der Pianist (2 DVDs) (DVD)
Zu meiner Schande muss ich mir eingestehen, dass "Der Pianist" während seiner Kinoaufführung mir völlig entgangen ist. Erst als ich von einem Freund erfahren habe, dass der Hauptdarsteller ("irgend so ein hagerer Typ namens Adrien Brody", Zitat des Freundes) den Oscar gewonnen hat, wurde ich auf den Film aufmerksam und hatte noch das Glück, ihn in einem Programmkino zu bestaunen.
Was ich da sah, ist nach Spielberg's "Schindler's Liste" eine der bewegensten Holocaust-Dramen, die bis jetzt gedreht wurden. Die besten und zugleich schockierensten Szenen sind die, in denen kaum ein Wort fällt. Der Hauptdarsteller vermag mit seinem ausdrucksstarken Mienenspiel jeden in seinem Bann zu ziehen und vermittelt durch sein Schweigen das, was nicht gesagt wird und was man auch nicht in Worte fassen kann: Gedanken, Emotionen und die Hoffnung auf Frieden.
Sein Schicksal lässt niemanden auch nur eine Sekunde kalt. Man leidet mit ihm, spürt die Angst und die Verzweiflung, die ihn plagen, seinen Hunger, die beißende Kälte seiner Umgebung, und wenn er davon träumt, wieder auf einem Klavier zu spielen, so hoffen wir, dass der Traum eines Tages in Erfüllung geht.
Der Film ist zweifellos ein Meisterwerk. Schon allein wegen des brillianten Spiels von Adrien Brody ist der Kauf dieser DVD wert.
Durch das Making-of in der 2 Disc wird einem klar, mit welchen Ambitionen und mit welch Akribie jeder am Set gearbeitet hat, sodass es fast an Besessenheit und Selbstverstümmelung grenzt. Roman Polanski und seiner Crew ist es gelungen, einen Film zu erschaffen, der das Grauen des 2. Weltkriegs dem Publikum auf eine Weise näher bringt, die das Vergessen umso schwerer macht - und genau das ist der Sinn dieses Films.
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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Grausames Meisterwerk, 18. März 2007
Der Film ist ein autobiografisches Erlebnis des berühmten Pianisten Szpilman.
Regisseur Roman Polanski ist mit diesem Film ein Meisterwerk gelungen, der selbst Spielbergs "Schindlers Liste" übertrifft. Der Film sieht den Tatsachen so unfassbar realistisch ins Auge, dass mir oft übel wurde und ich weinen musste: vor Wut und Fraglosigkeit. Doch hätte es diese unmenschlichen Grausamkeiten in diesem Film nicht gegeben  es wäre kein realistischer Film mehr gewesen. Unterstrichen wurde Polanskis Werk durch Adrien Brodys schauspielerische Leistung. Er hat zu Recht für diese Darbietung den Oscar bekommen. Da kann ich wirklich mit Respekt sagen: Hut ab, Adrien Brody!
Die wahre Geschichte von Wladyslaw Szpilman ist schon so bewegend genug, Polanski hat sie nur noch einmal in Bildern erzählt, obwohl man die Realität nie wirklich verfilmen kann. Der Film ist sehr große Kunst, keineswegs Hollywood-orientiert, sondern viel mehr persönlicher von Polanskis Seite. Er hat diese Zeit selbst miterlebt und lässt den Zuschauer seinen Zorn und seine Wut, so wie auch Ängstlichkeit und Ohnmächtigkeit spüren, mit dem der Zuschauer dann befallen wird.

Zu Thomas Kretschmann muss ich sagen: Es hat mich anfangs schon sehr gewundert, warum er als Hauptdarsteller aufgeführt wurde, doch er leiht der Person von Offizier Wilm Hosenfeld so viel Menschenklasse und vor allem ein sehr gewichtiges Ansehen, das mich buchstäblich sprachlos gemacht hat.

Das ist nicht irgendein Film, es gibt Geschichtsstoff, den DARF man einfach nicht bestreiten oder vergessen. Auch wenn es in diesem Fall ein Einzelfall ist und Millionen von Menschen während des Holocausts starben. Polanski und Brody sorgen schon dafür, dass man diesen Film und diese brutale Vergangenheit nicht vergisst. Ganz großes Kino!
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5.0 von 5 Sternen Ganz großes Kino
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5.0 von 5 Sternen Super Film
Ein absolutes Meisterwerk.Zwar sehr schrecklich unsere Vergangenheit so vor Augen gehalten zu bekommen.Aber der Film absolut spitze
Vor 17 Monaten von Krämer Michael veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Realitätsnahes Meisterstück von Altmeister Polanski
Im Film "Der Pianist" wird biographisch das Leben des jüdischen Pianisten Wladyslaw Szpilman verarbeitet , der im Horror des Warschauer Ghettos lebte. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Thomas Trierweiler veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Kein bischen Hollywood
Obwohl auch Schindlers Liste die Verfolgung der Juden bewegend darstellt ist "Der Pianist" der Film der einen tieferen Eindruck hinterläßt. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Ripley veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Brennt sich für immer ins Gedächtnis
Einer der bewegensten und erschütternsten Filme, den ich seid langem gesehen habe. "Der Pianist" ist die Geschichte eines talentierten, verträumten Musikers, der nur knapp dem... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Luc veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Erstklassige Verfilmung von Szpilmans Biografie
Mit dem Einmarsch der Nazis in Warschau beginnt auch für den polnisch-jüdischen Pianisten Wladyslaw Szpilman die Zeit des Grauens! Lesen Sie weiter...
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