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Pi
 
 

Pi

Sean Gullette , Mark Margolis , Darren Aronofsky    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Sean Gullette, Mark Margolis, Ben Shenkman
  • Regisseur(e): Darren Aronofsky
  • Komponist: Clint Mansell
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 8. März 2005
  • Produktionsjahr: 1997
  • Spieldauer: 80 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007GDU7M
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19.011 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de Redaktion

Überall läßt sich grundsätzlich eine gewisse Struktur nachweisen: in der Natur, in den Wissenschaften, in der Religion, selbst in der Geschäftswelt. Max Cohen (vorzüglich von Sean Gullette verkörpert) ist ein Mathematiker auf der Suche nach dem ultimativen Muster, das alles in sich vereint. Jedoch, er ist nicht der einzige. Vom Wall Street Hai, der die Marktmechanismen überlisten will bis hin zu einer Sekte orthodoxer Juden, die in einer 216-stelligen Zahl den Namen Gottes vermuten: alle sind hinter Max her. Der mit wenig Geld produzierte, düstere Film wurde von Regisseur Darren Aranofsky in schwarz-weiß gedreht und gewinnt durch den Einsatz von Voice-Over, irritierender Musik und unverkennbarer Symbolik erheblich an Atmosphäre. Aranofsky hat mit Pi eine verstörende Vision unserer Welt erschaffen. Max lebt mit seinem Computer Euclid zurückgezogen in seinem Appartement. Er ist zutiefst paranoid und besessen von der Erforschung der Chaos Theorie. Bohrende Kopfschmerzen und halluzinogene Visionen verstärken nur noch seinen Verfolgungswahn bis er sich vollkommen von der Welt abschottet. Letztes Verbindungsglied nach draußen ist sein Mentor Sol Robeson (Mark Margolis), der ihn rätselhafterweise dazu drängt seine Forschungen zu unterbrechen. Der Film ist vielschichtig, manchmal vielleicht zu komplex, dabei jedoch gerade durch das Psychodrama und die eingestreuten Sci-Fi Elemente uneingeschränkt sehenswert. Pi gewann beim Sundance Film Festival 1998 den Preis für die beste Regieleistung. --Jenny Brown

Produktbeschreibungen

Mathematikgenie Max Cohen steht kurz vor der Entschlüsselung eines numerischen Systems, das die Struktur von Zufall und Chaos aufdecken könnte. Mit diesem Code ließen sich nicht nur die Abläufe des Universums erklären, sondern auch Börsenbewegungen voraussagen. Bald sieht sich Max durch skrupellose Wall-Street-Haie verfolgt, aber auch eine religiöse Sekte und der Geheimdienst sind ihm auf den Fersen. Seine mentale Gesundheit leidet, er schlingert mehr und mehr in den Wahnsinn. Als es ihm gelingt, den 216-stelligen Code zu knacken, macht er eine Entdeckung, für die alle bereit sind, ihn zu töten...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
111 von 121 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ich bin weder Indi-Film-Schauer noch würde ich mich als Intellektueller bezeichnen, aber von mancher hier geäußerter Kritik am Film bin ich aufrichtig entsetzt. Da heißt es ein paar Zeilen weiter unten, der Film sei in seiner Aussage verfehlt, die Atmosphäre sei falsch, und überhaupt fehlen Teile der Handlung. Verzeihung, aber das finde ich GRUSELIG, und ich möchte kurz darlegen warum.

Es gibt drei Arten von Zuschauern. Der erste sieht einen Film, den er nicht versteht/der ihm nicht gefällt und gibt sich damit zufrieden, dass man auch gute Filme nicht unbedingt verstehen oder mögen muss.

Der zweite sieht einen Film, den er nicht versteht und wird neugierig, was vielleicht dazu führt, dass er ihn nochmal anschaut und dann entweder mag oder nicht. Zugegeben, dieser Menschenschlag ist selten.

Der dritte aber, den ich persönlich am tragischsten finde, sieht einen Film, versteht ihn nicht, hält sich aber für wichtig genug, ihn kritisieren und gönnerhaft korrigieren zu dürfen. Rezensionen solcher Menschen häufen sich leider gerade bei eher ungewöhnlichen Filmen. Das Problem besteht nur leider darin, dass derartige Destruktivität weder dem Film noch diesen Leuten etwas bringt, weil der Film an Sternen und der Mensch an möglicher Einsicht verliert. Diesen Menschen möchte ich nahelegen, bei den bewährten Hollywoodproduktionen zu bleiben und das Vordenken Leuten zu überlassen, die das nötige Geschick haben.

Dennoch werde ich hier versuchen, diesen Film "Pi" möglichst objektiv darzulegen, die Entschiedung, ob es gelungen ist, überlasse ich dem Leser.

"Pi" stellt ein Experiment dar. Die schwarz-weiß-Ästhetik verbunden mit den eigenwilligen Schnitten erinnerte mich an "Metropolis", auch die Intention des Films scheint mir hier angelehnt. Die Story mutet an wie die Mutter von "Beautiful Mind", allerdings düsterer und pessimistischer. Auch authentischer wie ich finde. Die Darsteller sind in ihren Rollen sehr intensiv und überzeugend.

Warum 5 Sterne? Weil Aronofsky an eine Grenze und darüber hinaus geht, und ohne derartige Grenzüberschreitungen bliebe das Filmgenre in seiner Entwicklung stecken. Ich prämiere hier also, dass Arkonofsky ein Thema in einer unglaublich originellen und gleichzeitig ausgereiften Weise präsentiert, mehr kann man von einem Film nicht erwarten wie ich finde.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Obwohl ich den Film wirklich interessant und in einer Art und Weise auch neuartig fand, kann ich den Pi-Propagandisten nicht ganz zustimmen. Diejenigen, die bahaupten "Pi" sei der beste Konspirationsstreifen seit "Three Days of the Condor", gehen meiner Meinung nach zu fanatisch mit solchen Werken um. Natürlich wurden alle Klischees wie klaustrophobische Stimmungserzeugung, Black and White Nutzung, suspekte Chemikalien und selbstverständlich die unergründliche Mathematik des Lebens (und eben Börse) bedient. Aber es gab auch neue Twists in diesem Film; nicht erklärte Charaktere als Bürden des Protagonisten und tatsächliche nebelige Erklärungsversuche. Mit der Zeit verbündet man sich mit dem Antihelden, man meint sogar seiner Logik folgen und in der seiner (und unserer) Umgebung neue versteckte Hinweise, Muster und subjektive Tatsachen erkennen zu können. Der Zuschauer entwickelt sich also im Verlauf mit, wird von Paranoia und verrückten eigenen Ideen gefangen gehalten. So sehr man also dem verstörenden Ende entgegenfiebert, umso mehr wird man von der unberfriedigenden Verschwommenheit enttäuscht. Ich nehme an, das ist es, was Verschwörungsfanatiker auch als gutes Ende handeln, doch muss die "Warnung" in den DVD-Extras wahrgenommen werden - die schier unendliche Zahlenfolge nach der drei hat KEINE Bedeutung und das haben richtige Mathematiker schon vor uns herausgefunden. Steigert euch also bitte nicht in sowas hinein.

Auf jeden Fall ist dieses Werk packend und mitreissend. Ausser dem explizit für MICH (also keine Drohbriefe bitte) zu dünnem Ende also auch sehr zu empfehlen - ein bestimmtes, undefiniertes Publikum wird sich daran durchaus erquicken können.
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48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genie und Wahnsinn 5. Februar 2006
Format:DVD
Der Film Pi (1998, Regie: Darren Aronofsky) ist ein amerikanischer Thriller, dessen Produktion lediglich 60.000 US-Dollar kostete. Er handelt von dem genialen Mathematiker Max (gespielt von Sean Gullette), der kurz vor einer wissenschaftlichen Entdeckung steht. Max ist ein Paradebeispiel für das gemeinsame Auftreten von Genie und Wahnsinn: Er leidet an Paranoia, sozialen Ängsten und Migräneattacken. Diese innere Zerissenheit wird durch die Filmtechnik (durchgänig grobkörniges Schwarz-Weiß, wackelige Kameraführung, düstere Atmosphäre und hektische elektronische Klänge) im Besonderen zum Ausdruck gebracht. Zudem ist die schauspielerische Leistung von Sean Gullette absolut überzeugend. Für mich als Mathematiker ist natürlich die Thematik des Films speziell interessant, aber die wissenschaftlichen Problematiken spielen nur eine Nebenrolle, so dass auch der Film für Fachfremde sehenswert ist. In Gesprächen mit Freunden und Bekannten habe ich gemerkt, dass dieser Film aufgrund seiner sehr dunklen und hektischen Stimmung nicht jedermanns Sache ist. Wenn man sich jedoch auf ein nicht-alltägliches Filmerlebnis einlassen möchte, dann wird man die investierte Zeit von knapp 90 Minuten nicht bereuen.

Der Mathematiker Max glaubt fest daran, dass alles in der Welt durch Zahlen verstanden werden kann, die sich in Form von Mustern äußern. Unter Zuhilfenahme seines Computerprogramms Euclid analysiert Max Aktienkurse und versucht unter Zuhilfenahme der Kreiszahl Pi ein System zu finden (das wirkt jedoch mathematisch extrem weit hergeholt). Durch seine Forschungen gerät in das Blickfeld von zwei Gruppierungen: einer skrupellosen Börsengesellschaft, die sein System finanziell nutzen möchten, und eine Gruppierung fanatischer Juden, die eine Art Bibelcode in der Thora vermuten. Je intensiver sich Max der Zahl Pi widmet, desto mehr leidet er unter seinen Migräneanfällen und seiner Verfolgungsangst. Ruhe findet Max bei seinem Go-Partner und Mentor Sol, der versucht, Max wieder in das normale Leben einzugliedern. Das Ende des Films möchte ich natürlich nicht verraten, aber ich bin überzeugt, dass nach dem Film der ein oder andere Zuschauer ein wenig über sein Verhältnis zur Mathematik nachdenkt (das ja leider bei vielen Menschen durch negative Erfahrungen in der Schule gestört ist).

Auf dem Sundance Film Festival gewann Aronofsky die Auszeichnung für die beste Regiearbeit.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Spannend, skurril, sehenswert!
Vorweg: Meine Rezension bezieht sich ausschließlich auf den Film. Wer Informationen zur Qualität des DVD-Pakets und der enthaltenen Extras sucht, sollte meine Rezension... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von r3sort veröffentlicht
Geschmackssache
ist dieser Film, meiner Meinung nach. Ich hatte vor längerer Zeit "Requiem for a Dream" von Darren Aronofsky geschaut und war hellauf begeistert, selten hat mich ein Film so... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von D. Burguillos veröffentlicht
6 x 6 x 6 = 216
Nachdem ich von dem Movie bereits gehört hatte und neulich bei Empfehlungen hier wieder drauf gestoßen bin, habe ich ihn mir einfach mal bestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Alexander Arnold veröffentlicht
Für rationale Geschmäcker
Dieser Film reizt die Synapsen von rational denkenden Menschen.
Wer sich mit Einstein befasst sollte diesen Film gesehen haben, jedoch nicht an eine bunte Welt von flimmernden... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Chris veröffentlicht
Arthaus Collection: Schöne Edition (und so platzsparend) mit...
Wie alle Ausgaben der "Arthaus Collection" wurde auch Aronofskys ebenso spannendes & interessantes wie aber auch anstrengendes Kinodebüt in ein schlicht gestaltetes aber... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Flugsi veröffentlicht
Film mit Niveau
Da google ich mal nach Film mit Niveau und auf Platz 1 steht Pi. Ich würde ihn zwar nicht unbedingt auf Platz 1 setzen aber schlecht ist der Film nicht, ich finde das der... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Anonymous veröffentlicht
Absolut empfehlenswert, aber..
So.. habe den Film vor ca. 2 Monaten bestellt und hatte ihn bis heute Vormittag auf meinem DVD-Player liegen und dachte mir, ich schau ihn mir jetzt einfach mal an. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Nawa Shibari veröffentlicht
Eindrucksvolle filmische Umsetzung der Wahrnehmung eines schizophrenen...
Maximilian Cohen wird von der Mathematik getrieben. Er ist davon überzeugt, dass er kurz vor der Entdeckung der 'Weltformel' steht, die alles verändern könnte. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Joroka veröffentlicht
2:50 Ich drücke Return
9:13 Privatnotiz

Als ich noch sehr klein war, sagte meine Mutter mir, dass ich nicht in die Sonne starren soll. Doch als ich 6 Jahre alt war, tat ich es. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Bryllyant veröffentlicht
Sehr guter Film, leicht daneben, aber gut
Ja was soll ich sagen.
Ich als Mathematikfreak bin total begeistert von diesem Streifen.
Sehr interessant und fässelnd wie ich finde. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Marmion veröffentlicht
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