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Pi DVD [UK-Import]

Ben Shenkman , Ajay Naidu , Darren Aronofsky    Nicht geprüft   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (82 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 31,57
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Produktinformation

  • Darsteller: Ben Shenkman, Ajay Naidu, Samia Shoaib, Pamela Hart, Sean Gullette
  • Regisseur(e): Darren Aronofsky
  • Format: Letterboxed, Import
  • Sprache: Englisch (Unknown)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Nicht geprüft
  • Erscheinungstermin: 19. Juli 2004
  • Produktionsjahr: 1998
  • Spieldauer: 80 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (82 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004D0C6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 150.420 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

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Es ist geradezu eine Binsenweisheit, dass Genie und Wahnsinn Hand in Hand gehen. In Darren Aronofskys Film-Parabel Pi ist dieser alte Widerspruch in wirkungsvollem Schwarzweiß und mit sicherem Gespür für Symbolträchtiges in Szene gesetzt. Schnittstelle dreier Energiefelder ist der Mathematiker Maximillian Cohen. Cohen ist nahe daran, den Zahlencode des Lebens zu knacken und den Verstand zu verlieren. Von seiner Arbeit besessen, ist der Mathematiker dem körperlichen und psychischen Kollaps nahe. Er schluckt Unmengen dicker Kapseln. Paranoid verrammelt er seine Tür mit vielen Schlössern, bevor er sich allnächtlich an die Arbeit macht. Das Leben soll draußen bleiben, verschafft sich aber doch immer wieder Einlass.

Während sein Computer kryptische Zahlenreihen ausspuckt, hört er seine Nachbarin laut stöhnen und seufzen. Riesige Ameisen machen sich an seinen Chips zu schaffen und hinterlassen eine klebrige Spur. Der Mathematiker untersucht sie unter dem Mikroskop. Da ist es wieder, die Spirale, das Muster des Lebens. "Gehe nach Hause und nimm ein Bad!" empfiehlt ihm sein ehemaliger Lehrer, der einst selbst dem Geheimnis der mysteriösen Weltformel auf der Spur war. Nun ist er überzeugt, über seinen Zahlengrübeleien einen Schlaganfall erlitten zu haben. Und er erzählt Cohen die Geschichte von Archimedes, dem im Bad die Lösung für seine königliche Aufgabe dämmerte. Ein kabbalistischer Geheimbund und ein Clan von Börsenspekulanten haben von Cohens Forschungen Wind bekommen und wollen den Mathematiker für ihre Zwecke vereinnahmen. Schließlich kann Cohen nicht widerstehen, als ihm die Börsianer den entscheidenden Chip anbieten, mit dem er seine Forschungen zu Ende bringen kann.

Immer wieder durchlebt er dieselbe obsessive Erinnerung seiner Jugend: Er blickt ins gleißend weiße Licht, kurze Erleuchtung, ein Blitz absoluter Klarheit und dann der Kollaps. Schmerzhafte Anfälle überkommen das Genie immer häufiger. Der Lehrer, sein letzter Freund, stirbt. Im U-Bahn-Schacht liegt ein Gehirn, in das er mit einem Stift hineinbohrt und augenblicklich das weiße Licht sieht. Wahn und Alltagsrealität lappen ineinander. Schließlich zerdeppert Cohen seinen Computer und setzt während eines Anfalls die Bohrmaschine an seine Schläfe. Dann sitzt er auf einer Parkbank und blinzelt in die Baumkrone über ihm. Seine kleine Nachbarin leistet ihm Gesellschaft. Sie hält ihren Taschenrechner auf den Knien und will ihm, wie schon zu Beginn des Films, eine Rechenaufgabe stellen. Früher hätte der Mathematiker sie im Vorbeigehen gelöst. Nun schüttelt er den Kopf und lächelt.

Dieser Science-Fiction-Thriller ist ein eigenwilliges minimalistisches Meisterwerk und ein außergewöhnliches Debüt. Die klaustrophobische Stimmung erinnert ein wenig an David Lynchs Eraserhead. Dennoch hat Pi seine unverwechelbare Ästhetik und Dramaturgie. Wie Eraserhead ist dieser Film eine Reise durch die Tiefen des Innern. "Outer space ist tot", sagt Regisseur Aronofsky, "das Publikum hat schon alles in die Luft fliegen sehen -- Raumschiffe, den Death Star, gigantische Insekten, die Erde..." Die nächste Reise heiße nun "inner space". --Frank Kukat

Kurzbeschreibung

Max Cohen ist ein Freak, der Annäherungsversuche seiner Nachbarin ignoriert. Verzweifelt sucht er nach einem mathematischen Code, der die Welt erklärt. Mit Hilfe von Kabbala und der Zahl Pi versucht er ihn an seinem monströsen Computer zu errechnen. Anfälle heftigster Kopfschmerzen lassen sich nur durch starke Medikamente lindern und treiben ihn fast in den Wahnsinn. (aus Blickpunkt:Film)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
170 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen surreales Verschwörungsballett 28. Januar 2007
Format:DVD
Ich bin weder Indi-Film-Schauer noch würde ich mich als Intellektueller bezeichnen, aber von mancher hier geäußerter Kritik am Film bin ich aufrichtig entsetzt. Da heißt es ein paar Zeilen weiter unten, der Film sei in seiner Aussage verfehlt, die Atmosphäre sei falsch, und überhaupt fehlen Teile der Handlung. Verzeihung, aber das finde ich GRUSELIG, und ich möchte kurz darlegen warum.

Es gibt drei Arten von Zuschauern. Der erste sieht einen Film, den er nicht versteht/der ihm nicht gefällt und gibt sich damit zufrieden, dass man auch gute Filme nicht unbedingt verstehen oder mögen muss.

Der zweite sieht einen Film, den er nicht versteht und wird neugierig, was vielleicht dazu führt, dass er ihn nochmal anschaut und dann entweder mag oder nicht. Zugegeben, dieser Menschenschlag ist selten.

Der dritte aber, den ich persönlich am tragischsten finde, sieht einen Film, versteht ihn nicht, hält sich aber für wichtig genug, ihn kritisieren und gönnerhaft korrigieren zu dürfen. Rezensionen solcher Menschen häufen sich leider gerade bei eher ungewöhnlichen Filmen. Das Problem besteht nur leider darin, dass derartige Destruktivität weder dem Film noch diesen Leuten etwas bringt, weil der Film an Sternen und der Mensch an möglicher Einsicht verliert. Diesen Menschen möchte ich nahelegen, bei den bewährten Hollywoodproduktionen zu bleiben und das Vordenken Leuten zu überlassen, die das nötige Geschick haben.

Dennoch werde ich hier versuchen, diesen Film "Pi" möglichst objektiv darzulegen, die Entschiedung, ob es gelungen ist, überlasse ich dem Leser.

"Pi" stellt ein Experiment dar.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben besteht aus Mathematik 1. Juni 2005
Von Filmimuru
Format:DVD
„Pi" trifft sicher nicht den Geschmack des Durchschnitts-Hobby-Filmeguckers, denn „Pi" ist schon ein sehr außergewöhnliches Werk. Das erste für viele abschreckende Merkmal mag wohl sein, dass der Film komplett in Schwarz-weiß abgedreht ist. Dann mag die musikalische Untermalung wohl einigen auf die Nerven gehen, weil sie doch sehr markant und stellenweise auch sehr ungewöhnlich und laut ist. Dann die Handlung an sich...keine 08/15-Handlung, sondern mal etwas ganz außergewöhnliches und faszinierendes. Zudem sind einige Szenen doch recht widerlich und rasant. Aber: man sollte den Film dennoch gesehen haben und vielen wird er sicherlich auch außerordentlich gut gefallen. Dieser Film ist mal etwas ganz anderes. Es geht um den Mathematiker Max, der sein Leben damit verbringt, mathematische Muster zu entdecken. Sein Hauptziel ist es dabei, ein Muster in der Welt der Börse zu entdecken und entschlüsseln. Max ist genial. Aber Max ist auch krank. Immer häufiger hat er Anfälle, die ihn mit heftigen Kopfschmerzen und Wahnvorstellungen quälen. Dazu noch ist Max ein sehr ängstlicher und menschenscheuer Mensch. Zu seinem Pech wird er dann auch noch von einem sehr gläubigen Juden in einem Café angesprochen und von diesem in das Geheimnis der Tora eingeführt, in der es seiner Meinung nach auch einen Code gibt, der aus genau 216 Zahlen besteht. Diese Zahl soll Max von nun an nicht mehr aus dem Kopf gehen. Lesen Sie weiter... ›
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66 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genie und Wahnsinn 5. Februar 2006
Format:DVD
Der Film Pi (1998, Regie: Darren Aronofsky) ist ein amerikanischer Thriller, dessen Produktion lediglich 60.000 US-Dollar kostete. Er handelt von dem genialen Mathematiker Max (gespielt von Sean Gullette), der kurz vor einer wissenschaftlichen Entdeckung steht. Max ist ein Paradebeispiel für das gemeinsame Auftreten von Genie und Wahnsinn: Er leidet an Paranoia, sozialen Ängsten und Migräneattacken. Diese innere Zerissenheit wird durch die Filmtechnik (durchgänig grobkörniges Schwarz-Weiß, wackelige Kameraführung, düstere Atmosphäre und hektische elektronische Klänge) im Besonderen zum Ausdruck gebracht. Zudem ist die schauspielerische Leistung von Sean Gullette absolut überzeugend. Für mich als Mathematiker ist natürlich die Thematik des Films speziell interessant, aber die wissenschaftlichen Problematiken spielen nur eine Nebenrolle, so dass auch der Film für Fachfremde sehenswert ist. In Gesprächen mit Freunden und Bekannten habe ich gemerkt, dass dieser Film aufgrund seiner sehr dunklen und hektischen Stimmung nicht jedermanns Sache ist. Wenn man sich jedoch auf ein nicht-alltägliches Filmerlebnis einlassen möchte, dann wird man die investierte Zeit von knapp 90 Minuten nicht bereuen.
Der Mathematiker Max glaubt fest daran, dass alles in der Welt durch Zahlen verstanden werden kann, die sich in Form von Mustern äußern. Unter Zuhilfenahme seines Computerprogramms Euclid analysiert Max Aktienkurse und versucht unter Zuhilfenahme der Kreiszahl Pi ein System zu finden (das wirkt jedoch mathematisch extrem weit hergeholt).
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Zeitverschwendung hoch 2
Ich habe nichts gegen Filme, die mit einer anderen Machart beeindrucken wollen. Aber dieser Film verfehlt sein Ziel völlig. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Carsten Becker veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Chaos im Film?
Dieser Film beschreibt einen psychisch kranken Mathematiker, der eine völlig unrealistische Zahl sucht. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Daniel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Verstörend und dicht inszeniert
Der Wahnsinn unter der Oberfläche. Sehr eindrucksvolle Stilmittel (körniges Schwarz-Weiß, hypnotische Musikuntermalung). Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Filbert veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Obskur und grotesk
Also das Gute vorneweg: Die Musik ist gut, der Szenenaufbau interessant, schöne Schwarzweiß-Bilder und ein hoher künstlerischer Anspruch, guter... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Schmorbraten veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Selten solchen Blödsinn gesehen
DIe Handlung ist kompletter Unsinn und wurde vermutlich von einem Philosophiestudenten, der sich nun als Mathematiker versucht ersonnen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von SmE veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Selten schlechter Müll
Darsteller, Schnitt, Kamera, Story.. es war von vorne bis hinten ein Alptraum. Es wird krampfhaft und talentfrei versucht eine tiefgründige Story zu erzeugen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von mumpitz veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Chaos dieser Film
Wäre im Chaos ein System/Muster, dann wäre es wohl kein Chaos mehr.
Dieser Film war das feinste Chaos, unlogisch und langweilig.
NICHT zu empfehlen...
Vor 4 Monaten von Franz Holzhauser veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Esoterischer Unsinn
Leider absoluter Quatsch, wer ein wenig Ahnung von Mathematik hat fängt an zu schreien wenn er den Film sieht. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Maximilian Albers veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Pi ergibt im Goldenen Schnitt maximale Zeitverschwendung von kostbarer...
Wer hier glaubt ein mathematisches Meisterwerk vor sich zu haben, der wird mit einem schlecht gemachten Kunstfilm gefoltert. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von M.K veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Zufallsentdeckung, die sich gelohnt hat
Eigentlichen wollte ich nur irgendwas anschauen, um mir die Zeit zu vertreiben. Aber dieser Film hat mich wirklich umgehauen. Tolle Schauspieler. Tolle Optik. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Thomas Walter veröffentlicht
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