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Physik mit Bleistift. Das analytische Handwerkszeug des Naturwissenschaftlers
 
 
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Physik mit Bleistift. Das analytische Handwerkszeug des Naturwissenschaftlers [Taschenbuch]


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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • ISBN-10: 3817116616
  • ISBN-13: 978-3817116614
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 16 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 316.180 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Hermann Schulz
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Physik mit Bleistift" ist eine ungewöhnlich lebendige Einführung in das mathematische Rüstzeug, das sich jeder Studierende naturwissenschaftlicher Ausrichtung aneignen muss. Mit Analogien und Bezügen zum Alltag gelingt es hier, sonst trockenen Stoff in echtes Verstehen von Natur umzusetzen.
Vorkenntnisse aus der Schule werden kompakt aufbereitet. Die behandelten Rechenmethoden werden dabei als notwendige Grundlage der Physik angesehen. Durch Unterscheiden zwischen grundlegenden und herleitbaren Zusammenhängen, durch Anschauung und durch den Mut zum eigenen Nachdenken wird ihre mathematische Struktur transparent.
Zahlreiche Anwendungsbeispiele und Übungsaufgaben runden das Lehrbuch ab und machen es zum Muß für die ersten Semester.

Über den Autor

Dr. Hermann Schulz lehrte bis zu seiner Pensionierung im September 2003 als außerplanmäßiger Professor Physik an der Universität Hannover. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Grossartige Anleitung zum Freirollen als Physiker, 27. März 2008
Von 
Heiko Schröder (Praha, Tschechien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Was Prof. Hermann Schulz seinen Lesern hier vermittelt, kann nicht hoch genug gewuerdigt werden. Das Bestechende an diesem Werk ist nicht so sehr die gute Auswahl des Inhalts, sondern die stetige Anregung, sich von herkoemmlichen Gepflogenheiten zu loesen wenn dies von Vorteil ist. Und seien es *neuartige* Abkuerzungen für mathematische Sachverhalte. Hier bewegt sich H. Schulz ganz im Fahrwasser von Richard P. Feynman. Auf diese Weise lernt der Leser, sich freizurollen, selbst kreativ zu werden, anstatt sich stets an das zu halten, was immer schon so (und nicht anders) gemacht wird. Im Text wird häufig darauf hingewiesen, dass die Abweichungen von der Norm Vorschläge sind. Stets wird zu eigenen Kreationen ermuntert. Die Ansicht, der Autor wolle seinen Lesern eine bestimmten Stil aufdruecken erscheint mir als eine unhaltbare Unterstellung, die zu der weiteren Unterstellung verleitet, die Kritiker wollen alles so vorfinden wie es immer schon war. Fuer sie ist das Buch nicht geschrieben worden. Es gibt genug *Klassiker* auf dem Markt.

Die Anordnung des Stoffes ist im wahren Sinne des Wortes übersichtlich, aber genau so unorthodox wie die ganze Intention des Buches. Daher empfiehlt es sich als wichtiger Zusatz zu der Standardliteratur. Zu keiner Zeit war es je ausreichend, sich bei einer Vorlesung nur auf ein einziges Werk zu verlassen. Wer sich also Physik mit Bleistift als einziges (!) Werk für eine theoretische Vorlesung zulegt, hat die Intention von H. Schulz anscheinend nicht ganz verstanden.

Gleichwohl, der lockere (aber dennoch sehr genaue) Stil, die flapsigen Bemerkungen, liegen nicht jedermann. Von Beleidigungen (wie hier in manchen Rezensionen zu lesen) ist weit und breit nichts zu finden. Wenn Schulz ausruft: O Heimatland, Deine Lehrer! so ist das im Kontext zu bewerten und es sind diejenigen Unterrichtsgänge gemeint, die der Intention des Buches -- die Entwicklung eigener Kreativität -- widersprechen. Und davon gibt es wahrlich nicht wenige. Insofern sind vor allem die ersten Kapitel für den Unterricht in Physik (und auch in Mathematik) an Gymnasien eine große Unterstützung in der Entwicklung kreativer Unterrichtsgänge.

Ein kleiner Wermutstropfen tut sich dann doch bei der ersten Uebungaufgabe auf: Wenn ein Wanderer auf der Cheopspyramide entlanglaeuft und bei einem Punkt bekannt ist, dass er auf halber Hoehe liegt, dann ist es sinnlos, aus der Zeit für den Rundgang die Hoehe auszurechnen, denn diese Information wäre bei der Bestimmung des erwähnten Punktes schon notwendig gewesen. Also wird hier Schulz an einer kleinen Stelle seiner Vorgabe untreu und präsentiert eine typische Schulaufgabe, deren Sinn sich lediglich darin erschöpft, dass man sie rechnen kann.

Doch das Buch will ja auch zum Widerspruch anregen. In einigen Punkten durchaus auch bei physikalischen Aspekten. Nur eines will es NICHT: Passivitaet und Autoritaetsglaeubigkeit (H. Schulz). Als waere es ein Werk von Feynman.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Denken macht Spaß, 15. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Physik mit Bleistift. Das analytische Handwerkszeug des Naturwissenschaftlers (Taschenbuch)
Eigentlich habe ich mir die PB zugelegt, um mal einen kleinen Einblick ins Handwerkszeug der Physiker zu bekommen, doch ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Das Buch macht sehr viel Spaß. Keine Ansammlung von bloßen Rechenregeln und Formeln mit ein paar Aufgaben zum Einsetzen und Umstellen, sondern echte Erklärung von Zusammenhängen ist bei Schulz angesagt, und die Aufgaben orientieren sich an interessanten Fällen aus dem Alltag, sind knifflig und fordern das Denkvermögen heraus, bleiben nie im rein Mathematischen stecken. Wenn man eine Schulz'sche Aufgabe gelöst hat, dann hat man verstanden und kann sein Wissen auch in Zukunft anwenden. Und es gibt keine detaillierten Musterlösungen, sondern nur Lösungshinweise, meines Erachtens kein Schaden, sondern bei derartigen Aufgaben notwendig. Sie lösen sich nicht sofort, und der Versuch, mal zu spicken, ist groß, doch was hätte man davon?
Die PB ist kein Buch für Denkfaule, und wer einfach nur schnell eine Art Matherezeptbuch braucht, für den ist das Buch weder geeignet noch gedacht (wie ich mal annehme). Wer Spass hat am Denken und interessanten Aufgaben, wird mit der PB aber sicher Freude haben.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine didaktische Meisterleistung, 12. Januar 2000
Von Ein Kunde
Dieses Buch gleicht dem Vorlesungsstil des Autors: Wer weder Interesse noch Willen zu geistigem Training zeigt, hat nichts davon und neigt schnell dazu, die Schuld auf andere zu schieben. Mit gewissem Einsatzwillen wird man Herrn Schulz' Art jedoch bald lieben und besonders im Nachhinein zu schätzen wissen. Denn wer sein bis ins Detail didaktisch durchgestylte mathematische und physikalische Trainigsprogramm absolviert hat, wird am Ende keine Angst mehr vor Integralen und Differentialgleichungen haben (im Gegenteil!). Jeder Gedankengang wird auf sehr anschauliche und oft spielerische Weise erklärt, die anschließenden Übungsaufgaben sind genau darauf zugeschnitten und sollten unbedingt bearbeitet werden (s.o.!). Es sind jedoch die immer wieder auftretenden Feinheiten, die dieses Buch so einzigartig machen und dazu führen, daß man sich automatisch jedes Detail merkt. So wird man z.B. nach einem "Gott sprach: (11.1) bis (11.4) - und es ward Licht." die Maxwellgleichungen aus Kapitel 11 nie wieder vergessen; kaum ein Lehrbuch hat soviel Witz und macht auch beim zweiten Lesen soviel Spaß wie dieses. Als einer der wenigen Professoren, denen man mit diesem Werk anmerkt, daß ihnen auch ihr Lehrauftrag volle Erfüllung bringt, hat Herr Schulz für dieses Kultbuch 5 Sterne verdient.
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