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4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

 
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  Song Länge Preis    
  1. Phrentrow [Explicit] 0:20 Nicht verfügbar  
  2. Rock You [Explicit] 3:12 Nicht verfügbar  
  3. !!!!!!! [Explicit] 0:24 Nicht verfügbar  
  4. Sacrifice [Explicit] 4:44 Nicht verfügbar  
  5. Rolling With Heat [Explicit] 3:42 Nicht verfügbar  
  6. Waok (Ay) Rollcall [Explicit] 1:00 Nicht verfügbar  
  7. Thought @ Work [Explicit] 4:43 Nicht verfügbar  
  8. The Seed (2.0) [Explicit] 4:27 Nicht verfügbar  
  9. Break You Off [Explicit] 7:27 Nicht verfügbar  
10. Water [Explicit] 10:24 Nicht verfügbar  
11. Quills [Explicit] 3:46 Nicht verfügbar  
12. Pussy Galore [Explicit] 4:29 Nicht verfügbar  
13. Complexity [Explicit] 4:47 Nicht verfügbar  
14. Something In The Way Of Things (In Town) [Explicit] 6:45 Nicht verfügbar  
15. Non-Musical Silence (The Roots/Phrenology) (Album Version) 1:59 Nicht verfügbar  
16. Non-Musical Silence (The Roots/Phrenology) (Album Version) 1:59 Nicht verfügbar  
17. Non-Musical Silence (The Roots/Phrenology) (Album Version) 2:00 Nicht verfügbar  
18. Rhymes And Ammo/Thirsty! [Explicit] 0:05 Nicht verfügbar  
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Kundenrezensionen

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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Die Roots sind eine der wenigen Künstler sind, deren Platte ich auch ungehört kaufen würde (Erykah, Mos Def, Gangstarr/Jazzmatazz, D'Angelo, DeLaSoul, Outkast würden mir als einzige andere einfallen). Dementsprechend überrascht war ich dann die Platte zu hören. Ich hatte zwar in Interviews mit ?uestlove gehört, dass sie das härteste sein sollte, was die Roots je gemacht haben, aber die beiden erste Auskopplung (Break You Off) war doch alles andere als hart.

Die Platte hat aber dank Neu-Roots-Mitglied Ben Kenney, der die E-Gitarre spielt einen sehr rockigen Touch gekriegt, der nicht mehr unbedingt nach Roots klingt. Einerseits war ich deshalb enttäuscht, weil mir die bisherigen Platten doch sehr gefallen haben und diese doch sehr anders ist, andrerseits ist das aber auch ein Zeichen von Vielseitigkeit. Die Roots haben halt nicht eine bewährte Formel, die sie immer wieder anwenden, sie sind auch bereit neue Wege zu gehen. Wobei ich allerdings befürchte, dass diese Platte bei HipHop-Puristen nicht den üblichen Anklang finden wird. Ob zu Unrecht, das mag jeder für sich beurteilen. Ich selber kann mir noch nicht ein endgültiges Urteil bilden, aber ich muss sagen, sie gefällt mir immer besser, wobei ich bezweifle, dass sie mir jemals so gut gefallen könnte, wie die „Things Fall Apart". Aber die hätte von mir auch mindestens 7 Sterne bekommen.

Die Platte hat aber dank Neu-Roots-Mitglied Ben Kenney, der die E-Gitarre spielt einen sehr rockigen Touch gekriegt, der nicht mehr unbedingt nach Roots klingt. Einerseits war ich deshalb enttäuscht, weil mir die bisherigen Platten doch sehr gefallen haben und diese doch sehr anders ist, andrerseits ist das aber auch ein Zeichen von Vielseitigkeit. Die Roots haben halt nicht eine bewährte Formel, die sie immer wieder anwenden, sie sind auch bereit neue Wege zu gehen. Wobei ich allerdings befürchte, dass diese Platte bei HipHop-Puristen nicht den üblichen Anklang finden wird. Ob zu Unrecht, das mag jeder für sich beurteilen. Ich selber kann mir noch nicht ein endgültiges Urteil bilden, aber ich muss sagen, sie gefällt mir immer besser, wobei ich bezweifle, dass sie mir jemals so gut gefallen könnte, wie die „Things Fall Apart". Aber die hätte von mir auch mindestens 7 Sterne bekommen.

Zu den einzelnen Tracks:

1. Keynote Speaker:
Dieses Mal macht Ursula Rucker nicht das Outro, sondern das Intro. Allerdings so kurz, das ich dazu keine Wertung abgeben sollte...

2. Rush:
Die erste Überraschung auf der Platte. Der Beat von „We Will Rock You" von Queen. Black Thought überzeugt, aber doch sehr hart und unrhythmisch und nicht unbedingt mein Fall.
*

3. !!!!!!!!!:
Ein kurzes Interlude. Aber das hört sich schon nach übelster Headbanger-Musik an. Aber zu kurz für eine Bewertung, die aber nicht gut ausfallen würde.

4. Sacrifice (feat. Nelly Furtado):
Das erste langsame Stück. Meiner Meinung nach auch eines der besten Stücke auf der Platte. Gefällt mir von Mal zu Mal besser und es hat mir schon beim ersten Mal hören sehr gut gefallen. Nelly Furtado macht sich auf dem Stück mehr als gut und sie und Tariq (Black Thought's echter Name) harmonieren perfekt. Der Beat ist sehr entspannt und lädt zum chillen ein.
*****

5. Rolling with heat (feat. Talib Kweli):
Ein Track, der mir immer besser gefällt. Sehr minimal eingespielter Track, aber ein Rhythmus, der sich einprägt. Talib Kweli gefällt mir sehr gut auf dem Track.
****

6. WAOK (AY) Rollcall:

Einfaches Namedropping an Artists, denen die Roots Respekt zollen. 230 Namen fallen in weniger als auch 48 Sekunden, deshalb muss man verdammt aufpassen um auch nur die Hälfte mitzukriegen. Nein, die Namen werden nicht zu schnell aufgezählt, sie werden mehrstimmig von Ursula Rucker vorgelesen. Gefällt mir.

7. Thought @ Work:
Ein weiteres Stück, an dem Ben Kenney seine Spuren hinterlassen hat. E-Gitarren-Klänge, die doch nicht gerade Roots-typisch klingen. Die Lyrics sind aber Battle-Texte, wie sie außer Blak Thought nur wenige andere hinkriegen. Das Lied bezieht sich anscheinend auf einen Track von Kool G rap und DJ Polo, das damals den Grundstein für die Roots gelegt hat. Ich kenne das Original aber nicht, deshalb kann ich darauf nicht eingehen.
***

8. The Seed (2.0) (feat. Cody ChestnuTT):
Eines der besten Tracks auf dem Album. Die E-Gitarre klingt schon fast nach Keith Richards (für alle Banausen: das ist der Gitarrist von den Rolling Stones), sehr melodischer Gesang von Cody ChestnuTT (den ich beschämenderweise noch gar nicht kannte). Die Lyrics gefallen mir auch sehr gut.
*****

9. Break You Off (feat. Musiq Soulchild):
Nicht umsonst die erste Auskopplung. Ein wenig länger als die Single-Version. Musikalisch wie auch vom Gesang sehr smooth. Musiq Soulchild hat aus dem Refrain einen ganz schönen Ohrwurm gezaubert. Auch wenn ich das Lied schon lange kenne, mir gefällt es verdammt gut und ich kriege immer noch eine Gänsehaut. Das Roots-typische Orgelspiel von Kamal ist so gut wie eh und je. Wem das Lied nicht gefällt, dem kann ich auch nicht helfen.
*****

10. Water:
Vom Text her vielleicht das schwierigste und persönlichste Stück, was die Roots je gespielt haben. Hier versucht Black Thought die Probleme von (Ex-?) Roots-Mitglied Malik B zu verarbeiten, die ja wie man hier deutlichst raushört extremen Drogenprobleme zu haben scheint. Er spricht Malik direkt an und fordert ihn auf sein Gottgegebenes Talent zu rappen zu nützen anstatt sich kaputt zu machen. Das Lied an sich ist aber auch ohne den sehr tiefgründigen Text sehr gut. Die Lyrics machen es aber zu was wirklich Besonderem. Nach 5 Minuten eigentlichem Lied kommen dann noch 6 Minuten rein Instrumentales, die mit einem Herzschlag beginnen dann aber doch sehr anstrengend sind, aber sehr versöhnlich aufhören.
*****

11. Quills:
Eines der Lieder, über die es mir nicht so wirklich leicht fällt zu urteilen. Ein sehr smoother Gesang von Tracey Moore (von den Jazzyfatnastees), aber ansonsten klingt das Lied doch aufgrund der Orgeln sehr düster.
** bis **** ( je nach Laune)

12. Pussy Galore:
Auch hier singt Tracey Moore mit. Aber das Lied gefällt mir um einges besser. Alles passt zusammen. Die Musik hat etwas sehr trauriges, mich berührt das sie sehr. Der Text gefällt mir auch sehr gut.
*****

13. Complexity (feat. Jill Scott):
Dieses Mal wurde Jill Scott nicht durch Erykah substituiert um den Plattenverkauf anzukurbeln und sie zeigt wie gut sie zu den Roots passt. Ein sehr smoother Track. Vielleicht nicht so massentauglich (und auch genial) wie „You Got Me", aber ein schöner Lovesong muss ja anscheinend auf jeder Rootsplatte kurz vor Schluss Ihren Platz finden.
****

14. Something In The Way Of Things (In Town):
Nein nicht Ursula Rucker, sondern Amiri Baraka gibt sich diesmal die Ehre. Die Regeln sind aber die gleichen. Jazzige Klänge und Spoken Poetry mit sehr tiefen Inhalten. Ursula hat mir zwar immer ein bisschen besser gefallen, aber das ist trotzdem ein sehr guter Track. Für meinen Geschmack ein wenig zu hektisch
****

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Bei der schier unglaublichen Vielschichtigkeit und Abwechslung, die die Roots mit ihrem Neuling an den Tag legen, ist es unmöglich, einen Song als Anspieltip rauszupicken. Hard Core, Funk, Hip Hop natürlich, ruhige Klänge, stampfender Techno, alles dabei.

Die ersten vier songs sind quasi repräsentativ für das Album. Nicht, weil auch nur ein späterer Song einem der vier ähnelte, sondern aufgrund der Dynamik und dem schon erwähnten Abwechslungsreichtum, der von Anfang an spürbar ist.
Los geht's mit gescratchten Vocals, von Ursula Rucker gesprochen. Nach dem ruhigen Intro gib's auf die Zwölf: ROCK YOU überrumpelt einem förmlich und drückt einen ins Sofa, von null auf hundert in nicht einer Sekunde! Danach wieder was Ruhiges? Falsch gedacht, denn dann geht's erst richtig los, und die Roots schrabbeln in bester New Yorker Hard Core Manier ein 30 Sekunden Stück runter, als wär's das Selbstverständlichste der Welt. Danch aber endlich aber die wohlverdiente Entspannung.

Und so geht's dann weiter: mal laut, mal leise, mal was dazwischen, nie so wie vorher. Mal Soul, mal Funk, mal Rock, und dabei immer Hip Hop.

Will man über dieses Album schreiben, kommt man zuletzt einfach nicht umhin, das grandiose neunte Stück WATER anzusprechen. Beginnt es noch beschwingt mit einem schnellen, gut gelaunten Groove, kühlt es schon bald ab, wird stiller und tiefer, die Party ist vorbei, doch die Spannung bleibt. Und am Ende braust das Stück noch einmal auf, wird laut und lärmig, ohne Rhythmus, einfach nur Geräusch! Augen zu und durch, grandios!

Dieses Album ist nichts für "mal-kurz-'nen-song-reinschmeißen", dieses Album verlangt Aufmerksamkeit. Für die wird man belohnt. Gibt man sich dem Werk voll und ganz hin, nimmt es einen mit in alle Regionen des menschlichen Gefühls, in die höchsten Höhen und die tiefsten Tiefen. Hart und weich, alles wird bedient, und alles aus einem Guss. Egal wie man sich vorher fühlte, hinterher geht's einem besser, irgendwas hat sich verändert, und die Reise war gut.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ukly
Format:Audio CD
Hab gerade seit ner Zeit das Album wieder richtig durchgehört und es ist immer noch der absolute Hammer. Oberste Spitze des Eisberges!
Das fängt schon beim genialen Intro an("In the beginning there was me. I was rhythm. ...), was noch genialer mal einfach so unterbrochen wird, um ein Brett an Beat zu starten. "Rock You" war um ehrlich zu sein ein Hauptgrund mir das Album zu kaufen, weil es mir direkt Hammer gefiel, und es hat auch nich an Reiz verloren. Klingt genauso wie der Titel. (Und definitiv nicht unrhythmisch!) Dann der Übergang zu "Sacrifice": "!!!!!!!". Allein schon ein Lied so zu nennen. Da wird übelst schnell ein punkrockmäßiges Gewitter losgelassen um 10 Sekunden später ein so süßes (Nelly Furtado macht eher die Backvocals vom Chorus: "I tell you one lesson I've learned. If you wanna reach something in life: You ain't gonna get it unless, you need a little bit of sacrifice. Uhhh, sometimes before you smile you got to cry. You need a heart that's filled with music. If you use it you can fly. If you wanna be high." Wunderschön!) und trotzdem drumbetontes Stück wie "Sacrifice" rauszuhauen. "Rolling with Heat" mit einem überzeugenden Talib Kweli als einziger Gastrapper, ist für mich so ein Lied, was das Album abrundet und füllt. Auf anderen Alben wär's vermutlich DER Banger. Aber hier ist es ein gutes Lied unter genialen. Trotzdem erste Klasse. Gute Drums! Dann das saucoole Interlude "waok (ay) rollcall" mit den ganzen Namen. Und weiter geht's zu "Thought @ work". Und wenn Black Thought schon n super überaus talentierter Rapper is, hier spittet er definitiv am krassesten! -Und bei dem Instrumental und dem nicen Chorus für mich einer der besten Tracks auf dem Album. Über "the seed (2.0)" brauch ich denk ich nix mehr zu sagen...Ich kenn niemanden, der's nich mag! (Und mein Umfeld hört hauptsächlich kein Hip-Hop.) "Break you off" ist herzzerreissend, besonders bei dem langen Ende. Auch so ne Sache. Wer zieht so'n Instrumental, einfach weil sich ein Cello so hübsch anhört bis ins geht-nicht-mehr? Und dann "water" bei dem die Claps und der Bass das perfekte zusammenspiel ergeben (der Rest ja sowieso). Aber das Ende von "water", die 6 minuten 'krach' (es ist kein wirklicher krach, es hört sich ja noch immer geil an) ist der größte Selbstverwirklichungsschritt überhaupt. Wie kann man sowas auf's Album draufmachen? Absolut genial... "Quills" ist nicht soo super, Liga wie "rolling with heat". Hab dieses Gesangssample letztes mal wo orginal gehört. Super reingebaut nebenbei. Radio-Senderwechsel-Interlude zu "Pussy Galore" was (hab ich doch richtig verstanden?) kritisiert, dass man überall besonders in Medien auf Sex trifft. "Desire and lust can make a man kill." oder der Chorus "everytime I turn around is more pussy galore. From the screen to the record store: pussy galore. ...", "Sin City" um n paar Beispiele aus'm Text zu nennen. Richtig gutes Lied! Wahrscheinlich weil's trotzdem irgendwie nasty is. Und dann das absolute Liebeslied (neben "break you off"...), das von der Beziehung, die nicht funktioniert, handelt (bis auf die letzte Strophe): "complexity". Wirkt n bisschen langweilig, is aber wirklich hübsch! Dann noch der obligatorische spoken word-track und dann gibt's ne Pause vor dem hidden-schlußakt: "rhymes and ammo" mit Talib kweli, Frage und antwort-spiel. Bangt richtig!!! Richtiges Juwel als Bonus, das abrupt in Techno-Musik mit gelooptem Black-Thought-Freestyle-Sample und Rahzel-Beatbox-Bass überläuft. Großes Kino. Kunstwerk von einem Album!
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