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Chefrapper Black Thought, der am meisten unterschätzte Texter seiner Zeit, fabuliert auf "Thought At Work" höchst einfallsreich zu einem knallharten Breakbeat und geht auf "Water" unverblümt auf die Kontroverse um den angeblichen Drogenkonsum seines Reimpartners Malik B ein. Die mit Nelly Furtado ("Sacrifice") und Talib Kweli ("Rhymes And Ammo") aufgenommenen Tracks werden zwar den Erwartungen nicht ganz gerecht, aber das eingängige, flotte "Frage-und-Antwort-Schema" auf Letzterem wird auch Nicht-Fans sicher überzeugen. Als Bonus gibt es den Song "Complexity", in dessen Refrain Jill Scott mit verträumter, hoher Stimme eindringlich die Dilemmas der Liebe schildert. --Dalton Higgins
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Anders als alles andere von den Roots,
Von Roobin Golestan (Essen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Phrenology (Audio CD)
Die Roots sind eine der wenigen Künstler sind, deren Platte ich auch ungehört kaufen würde (Erykah, Mos Def, Gangstarr/Jazzmatazz, D'Angelo, DeLaSoul, Outkast würden mir als einzige andere einfallen). Dementsprechend überrascht war ich dann die Platte zu hören. Ich hatte zwar in Interviews mit ?uestlove gehört, dass sie das härteste sein sollte, was die Roots je gemacht haben, aber die beiden erste Auskopplung (Break You Off) war doch alles andere als hart. Die Platte hat aber dank Neu-Roots-Mitglied Ben Kenney, der die E-Gitarre spielt einen sehr rockigen Touch gekriegt, der nicht mehr unbedingt nach Roots klingt. Einerseits war ich deshalb enttäuscht, weil mir die bisherigen Platten doch sehr gefallen haben und diese doch sehr anders ist, andrerseits ist das aber auch ein Zeichen von Vielseitigkeit. Die Roots haben halt nicht eine bewährte Formel, die sie immer wieder anwenden, sie sind auch bereit neue Wege zu gehen. Wobei ich allerdings befürchte, dass diese Platte bei HipHop-Puristen nicht den üblichen Anklang finden wird. Ob zu Unrecht, das mag jeder für sich beurteilen. Ich selber kann mir noch nicht ein endgültiges Urteil bilden, aber ich muss sagen, sie gefällt mir immer besser, wobei ich bezweifle, dass sie mir jemals so gut gefallen könnte, wie die „Things Fall Apart". Aber die hätte von mir auch mindestens 7 Sterne bekommen. Die Platte hat aber dank Neu-Roots-Mitglied Ben Kenney, der die E-Gitarre spielt einen sehr rockigen Touch gekriegt, der nicht mehr unbedingt nach Roots klingt. Einerseits war ich deshalb enttäuscht, weil mir die bisherigen Platten doch sehr gefallen haben und diese doch sehr anders ist, andrerseits ist das aber auch ein Zeichen von Vielseitigkeit. Die Roots haben halt nicht eine bewährte Formel, die sie immer wieder anwenden, sie sind auch bereit neue Wege zu gehen. Wobei ich allerdings befürchte, dass diese Platte bei HipHop-Puristen nicht den üblichen Anklang finden wird. Ob zu Unrecht, das mag jeder für sich beurteilen. Ich selber kann mir noch nicht ein endgültiges Urteil bilden, aber ich muss sagen, sie gefällt mir immer besser, wobei ich bezweifle, dass sie mir jemals so gut gefallen könnte, wie die „Things Fall Apart". Aber die hätte von mir auch mindestens 7 Sterne bekommen. Zu den einzelnen Tracks: 1. Keynote Speaker: 2. Rush: 3. !!!!!!!!!: 4. Sacrifice (feat. Nelly Furtado): 5. Rolling with heat (feat. Talib Kweli): 6. WAOK (AY) Rollcall: Einfaches Namedropping an Artists, denen die Roots Respekt zollen. 230 Namen fallen in weniger als auch 48 Sekunden, deshalb muss man verdammt aufpassen um auch nur die Hälfte mitzukriegen. Nein, die Namen werden nicht zu schnell aufgezählt, sie werden mehrstimmig von Ursula Rucker vorgelesen. Gefällt mir. 7. Thought @ Work: 8. The Seed (2.0) (feat. Cody ChestnuTT): 9. Break You Off (feat. Musiq Soulchild): 10. Water: 11. Quills: 12. Pussy Galore: 13. Complexity (feat. Jill Scott): 14. Something In The Way Of Things (In Town): Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Höhen und Tiefen der Menschlichkeit,
Von
Rezension bezieht sich auf: Phrenology (Audio CD)
Bei der schier unglaublichen Vielschichtigkeit und Abwechslung, die die Roots mit ihrem Neuling an den Tag legen, ist es unmöglich, einen Song als Anspieltip rauszupicken. Hard Core, Funk, Hip Hop natürlich, ruhige Klänge, stampfender Techno, alles dabei.Die ersten vier songs sind quasi repräsentativ für das Album. Nicht, weil auch nur ein späterer Song einem der vier ähnelte, sondern aufgrund der Dynamik und dem schon erwähnten Abwechslungsreichtum, der von Anfang an spürbar ist. Und so geht's dann weiter: mal laut, mal leise, mal was dazwischen, nie so wie vorher. Mal Soul, mal Funk, mal Rock, und dabei immer Hip Hop. Will man über dieses Album schreiben, kommt man zuletzt einfach nicht umhin, das grandiose neunte Stück WATER anzusprechen. Beginnt es noch beschwingt mit einem schnellen, gut gelaunten Groove, kühlt es schon bald ab, wird stiller und tiefer, die Party ist vorbei, doch die Spannung bleibt. Und am Ende braust das Stück noch einmal auf, wird laut und lärmig, ohne Rhythmus, einfach nur Geräusch! Augen zu und durch, grandios! Dieses Album ist nichts für "mal-kurz-'nen-song-reinschmeißen", dieses Album verlangt Aufmerksamkeit. Für die wird man belohnt. Gibt man sich dem Werk voll und ganz hin, nimmt es einen mit in alle Regionen des menschlichen Gefühls, in die höchsten Höhen und die tiefsten Tiefen. Hart und weich, alles wird bedient, und alles aus einem Guss. Egal wie man sich vorher fühlte, hinterher geht's einem besser, irgendwas hat sich verändert, und die Reise war gut. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Definitiv eines der besten Alben ever (und ich hab'n paar!),
Von Ukly (T-Town) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Phrenology (Audio CD)
Hab gerade seit ner Zeit das Album wieder richtig durchgehört und es ist immer noch der absolute Hammer. Oberste Spitze des Eisberges!Das fängt schon beim genialen Intro an("In the beginning there was me. I was rhythm. ...), was noch genialer mal einfach so unterbrochen wird, um ein Brett an Beat zu starten. "Rock You" war um ehrlich zu sein ein Hauptgrund mir das Album zu kaufen, weil es mir direkt Hammer gefiel, und es hat auch nich an Reiz verloren. Klingt genauso wie der Titel. (Und definitiv nicht unrhythmisch!) Dann der Übergang zu "Sacrifice": "!!!!!!!". Allein schon ein Lied so zu nennen. Da wird übelst schnell ein punkrockmäßiges Gewitter losgelassen um 10 Sekunden später ein so süßes (Nelly Furtado macht eher die Backvocals vom Chorus: "I tell you one lesson I've learned. If you wanna reach something in life: You ain't gonna get it unless, you need a little bit of sacrifice. Uhhh, sometimes before you smile you got to cry. You need a heart that's filled with music. If you use it you can fly. If you wanna be high." Wunderschön!) und trotzdem drumbetontes Stück wie "Sacrifice" rauszuhauen. "Rolling with Heat" mit einem überzeugenden Talib Kweli als einziger Gastrapper, ist für mich so ein Lied, was das Album abrundet und füllt. Auf anderen Alben wär's vermutlich DER Banger. Aber hier ist es ein gutes Lied unter genialen. Trotzdem erste Klasse. Gute Drums! Dann das saucoole Interlude "waok (ay) rollcall" mit den ganzen Namen. Und weiter geht's zu "Thought @ work". Und wenn Black Thought schon n super überaus talentierter Rapper is, hier spittet er definitiv am krassesten! -Und bei dem Instrumental und dem nicen Chorus für mich einer der besten Tracks auf dem Album. Über "the seed (2.0)" brauch ich denk ich nix mehr zu sagen...Ich kenn niemanden, der's nich mag! (Und mein Umfeld hört hauptsächlich kein Hip-Hop.) "Break you off" ist herzzerreissend, besonders bei dem langen Ende. Auch so ne Sache. Wer zieht so'n Instrumental, einfach weil sich ein Cello so hübsch anhört bis ins geht-nicht-mehr? Und dann "water" bei dem die Claps und der Bass das perfekte zusammenspiel ergeben (der Rest ja sowieso). Aber das Ende von "water", die 6 minuten 'krach' (es ist kein wirklicher krach, es hört sich ja noch immer geil an) ist der größte Selbstverwirklichungsschritt überhaupt. Wie kann man sowas auf's Album draufmachen? Absolut genial... "Quills" ist nicht soo super, Liga wie "rolling with heat". Hab dieses Gesangssample letztes mal wo orginal gehört. Super reingebaut nebenbei. Radio-Senderwechsel-Interlude zu "Pussy Galore" was (hab ich doch richtig verstanden?) kritisiert, dass man überall besonders in Medien auf Sex trifft. "Desire and lust can make a man kill." oder der Chorus "everytime I turn around is more pussy galore. From the screen to the record store: pussy galore. ...", "Sin City" um n paar Beispiele aus'm Text zu nennen. Richtig gutes Lied! Wahrscheinlich weil's trotzdem irgendwie nasty is. Und dann das absolute Liebeslied (neben "break you off"...), das von der Beziehung, die nicht funktioniert, handelt (bis auf die letzte Strophe): "complexity". Wirkt n bisschen langweilig, is aber wirklich hübsch! Dann noch der obligatorische spoken word-track und dann gibt's ne Pause vor dem hidden-schlußakt: "rhymes and ammo" mit Talib kweli, Frage und antwort-spiel. Bangt richtig!!! Richtiges Juwel als Bonus, das abrupt in Techno-Musik mit gelooptem Black-Thought-Freestyle-Sample und Rahzel-Beatbox-Bass überläuft. Großes Kino. Kunstwerk von einem Album! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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