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Photoshop Farbkorrektur: Das Standardwerk für professionelle Fotografen und Bildbearbeiter - Studentenausgabe
 
 
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Photoshop Farbkorrektur: Das Standardwerk für professionelle Fotografen und Bildbearbeiter - Studentenausgabe [Gebundene Ausgabe]

Dan Margulis
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 588 Seiten
  • Verlag: Addison-Wesley Longman Verlag; Auflage: 1 (6. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 382732856X
  • ISBN-13: 978-3827328564
  • Größe und/oder Gewicht: 24,2 x 19,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 227.710 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dieses Standardwerk zur Farbkorrektur hat den Workflow einer ganzen Generation von Photoshop-Experten geprägt. Die 5. Auflage erscheint zum ersten Mal in deutscher Sprache, wurde komplett für die Digitalfotografie überarbeitet und liefert in Bestform das, wofür Dan Margulis international gefeiert wird: verblüffend effektive Techniken zur Bild- und Farbkorrektur. Die Originalfotos in dem Buch stammen von verschiedenen professionellen Fotografen; alle Übungen finden sich auf der inliegenden CD.

Buchrückseite

Für wen ist dieses Buch gedacht

Möglicherweise sind Sie Profi-Fotograf oder professioneller Bildbearbeiter oder Sie gehören einer anderen Berufsgruppe an, in der Sie gute digitale Bilder erstellen müssen. Vielleicht vermeiden Sie auch das respekteinflößende Wort im Untertitel, weil Sie überhaupt kein Profi sind, möchten aber dennoch professionell wirkende Resultate erzielen.
Egal zu welcher Lesergruppe Sie gehören - Sie haben dieses Buch gekauft oder tragen sich mit dem Gedanken, es zu erwerben, weil Sie das Aussehen Ihrer Bilder verbessern möchten, genau wie ich das meiner eigenen. Grobe Methoden hierfür sind bekannt: Der Photoshop-Befehl Bild > Anpassen > Auto-Kontrast in funktioniert in der Regel. Wir würden ihn jedoch niemals anwenden, da wir ein besseres Ergebnis anstreben, als er es uns bieten kann. Und auch wenn er das Bild scheinbar verbessern würde, so wäre doch in den meisten Fällen eine spätere Korrektur erschwert. Also lieber gleich bei Null beginnen, statt an ein Zwischenergebnis anzuknüpfen.
Ähnliches gilt für die automatischen Anpassungen, die - oftmals unbemerkt - von Digitalkameras vorgenommen werden: Das Bild sieht zunächst einmal besser aus. Manchmal profitieren wir davon; gelegentlich müssen wir die Schritte aber auch rückgängig machen.

Dieses Buch ist die fünfte Ausgabe einer Reihe, die seit 1994 in USA und nun zum ersten Mal in deutscher Sprache erscheint. Darin wird seit jeher beschrieben, wie man Bilder sehr viel besser aussehen lassen kann, als es mit irgendeiner automatischen Routine möglich wäre.
Vielen genügt es nicht, einfach deutliche Verbesserungen zu erzielen. Sie möchten sicher gehen, dass ihre Bilder im Vergleich zu dem, was ich oder jemand mit ähnlichen Fähigkeiten produzieren könnte, nicht kläglich aussehen. Dabei handelt es sich leider um ein bewegliches Ziel.
Jedes Jahr werden neue Techniken entdeckt und wir bekommen ein besseres Verständnis dafür, was wir überhaupt erreichen möchten.
Die technischen Herausforderungen verändern sich ebenfalls. Die meisten Dateien im professionellen Bereich werden heutzutage in RGB angeliefert. Die Qualität kann stark variieren und häufig haben wir es mit Amateuraufnahmen zu tun. 1994 bekamen wir die Dateien in CMYK und es handelte sich in der Regel um professionelle Aufnahmen. Oft wurden diese Bilder bereits beim Digitalisieren im Trommelscanner verbessert.
Was wir heute mit Photoshop machen, lässt sich direkt auf die schon fast ein Jahrtausend währende Tätigkeit von Malern zurückführen. Sie haben über diese Zeitspanne hinweg immer mehr über ihre Kunst gelernt. Wir haben mehr Werkzeuge, als sie sich jemals erträumt hätten. Jeder, der behauptet, uns könnten jemals neue Möglichkeiten zur Bildverbesserung ausgehen, macht sich etwas vor.

Zu diesem Buch

Die mächtigsten Waffen im Kampf um die Farbkorrektur sind Gradationskurven, Kanalüberblendung und Scharfzeichnung. Diese Techniken werden in den ersten zehn Kapiteln ausführlich auf, wie ich hoffe, allgemein verständliche Weise erläutert. Die zweite Hälfte des Buches ist um einiges schwieriger. Die Kapitel 11-14 befassen sich mit Farbeinstellungen, Auflösung und Kalibrierungsfragen sowie dem Krieg zwischen Fotografen und Druckereien.
Kapitel 16 handelt von Camera Raw und in den Kapiteln 15 sowie 17-20 werden fortgeschrittene Themen abgedeckt, die sich größtenteils der Scharfzeichnung zuordnen lassen.
Nach Aussagen der Testleser handelt es sich dabei um schwierige Kapitel, die aber gleichzeitig die lohnenswertesten des Buchs sind.
Der Abschnitt über Kurven wurde überarbeitet, doch an den grundlegenden Techniken hat sich nichts verändert. Die Bereiche "Kanalmischung" und "Schärfung" wurden von Grund auf neu geschrieben und zeigen viele bisher unveröffentlichte Strategien auf.
Kanalmischungen in Verbindung mit Gradationskurven sind ein Konzept, das in diesem Buch entwickelt wurde. Tatsächlich gilt das auch für die gesamte LAB-Farbkorrektur selbst. Die Zeit hat gezeigt, daß beide Konzepte mächtiger sind, als ich zunächst glaubte. Inzwischen denke ich, dass die Kanalmischung insgesamt denselben Stellenwert wie die Gradationskurven besitzt. Mit der Meinung stehe ich nicht alleine: Der mit Abstand häufigste Leserwunsch für diese Ausgabe betraf weitere Ausführungen zur Bildbearbeitung mit Hilfe der Kanalstruktur. Viele schlugen sogar vor, ein ganzes Buch nur über Kanalüberblendungen herauszubringen.
Diese Veränderungen vollzogen sich aufgrund der ausführlichen Diskussion des Buchs im Internet. Ich betreibe die Diskussionsgruppe "Applied Color Theory" (angewandte Farbtheorie), Einzelheiten dazu im Bereich Notes & Credits. Dort habe ich um Meinungen dazu gebeten, welche Richtung ich in dieser Ausgabe einschlagen sollte und bekam viele Rückmeldungen. Zudem hat auch der unerwartet große Verkaufserfolg meines Buchs Photoshop LAB Color (2006) einige Fehler in meiner Herangehensweise aufgedeckt.
Die zweithäufigste Nachfrage betraf eine ausführlichere Behandlung des Befehls Unscharf maskieren, dem ich zuvor nur ein Kapitel gewidmet hatte. Das kam mir sehr gelegen, da 2003 mit Photoshop CS ein wichtiger und damit eng verwandter Befehl, nämlich Tiefen/Lichter eingeführt wurde. Dieser konnte in der letzten Ausgabe natürlich noch nicht berücksichtigt werden. Nun befassen sich vier Kapitel eingehend mit den Aspekten der Schärfung.
Der dritte Wunsch, fast schon ein klagender Hilferuf, bezog sich auf die Beleuchtung der Frage, warum die Druckereibranche für Fotografen und alle anderen nur mit RGB vertrauten Anwender ein derartiges Minenfeld darstellt. Dabei werden nicht nur die traurigen Realitäten des Drucks, wie etwa die stets gegebene Veränderlichkeit der Ergebnisse zusammengefasst oder Strategien zur Vermeidung von Farbverlusten bei der Konvertierung nach CYMK angeboten, sondern ich wage auch ein offenes Wort zu den Gegebenheiten und diplomatischen Erfordernissen der Situation.
Viertens mussten wir uns auch mit dem Umgang mit RAW-Dateien auseinandersetzen. Diese Problematik bestand noch nicht, als die letzte Ausgabe erschien. Dieser Teil war wahrscheinlich am arbeitsintensivsten, da ich viele verschiedene RAW-Bilder unterschiedlicher Kameramodelle sorgfältig untersuchen musste und dabei Möglichkeiten verglichen habe, sie sowohl mit als auch ohne Camera RAW oder einem anderen Modul zu korrigieren.
Fünftens wurde ich gebeten, meine Gedankengänge bei der Auswahl bestimmter Techniken für bestimmte Bilder deutlicher auszuführen. Ich habe es versucht und dem Text auch einige Kontrollfragen hinzugefügt. Sie sollen Ihnen helfen, beim Durchackern des Textes ehrlich zu sich selbst zu sein.
Unabhängig von diesen Leseranfragen hat sich die Kameratechnik in den letzten Jahren so stark verändert, dass die meisten Bildbeispiele der letzten Ausgaben heute nicht mehr dieselbe Aussagekraft besitzen. Damals befanden wir uns im Profibereich noch im Zeitalter des Films; jetzt ist fast alles digital. Die beiden Bildklassen sind dieselben geblieben, aber bestimmte Probleme treten heute viel häufiger auf. Dazu kommt noch, dass jedes eingescannte Bild einen gewissen Grad an menschlicher Korrektur erfahren hat, was auf digitale Bilder nicht zutrifft. Außerdem liegt dem Buch eine CD mit Bildmaterial bei. Jede Datei, an der eine Korrektur veranschaulicht wird (bis auf eine sehr alte Ausnahme) steht Ihnen dort zur Verfügung.

Für welche Photoshop-Versionen eignet sich das Buch?

Die meisten Korrekturtechniken sind zeitlos. Die neuesten, schicksten Sachen sind in diesem Buch deshalb enthalten, weil ich sie vorher noch nicht kannte. Nicht weil sie mit Photoshop 3 noch nicht funktioniert hätten. Darum enthält der Buchtitel auch keine Versionsnummer von Photoshop. Ich lege auch keinen Wert darauf, den Buchinhalt auf geplante Weise veralten zu lassen, wie etwa durch die Auseinandersetzung mit bestimmten Kameratypen, Druckern oder Software von Drittherstellern. Der Abschnitt über Camera Raw wird schnell altern, da sich das neue Modul schnell verbessern wird; doch abgesehen davon sollten die vorgestellten Techniken einige Zeit überdauern.
Auch Photoshop selbst entwickelt sich weiter, obwohl man es für schon ausgereift halten könnte. Die letzte Ausgabe des Buches beinhaltete keine Neuerungen bezüglich erweiterter Photoshop-Funktionen, da es keine bedeutenden Erweiterungen gab. Dieses Mal ist das anders - Tiefen/Lichter, Form weichzeichnen, Camera RAW: Das sind wichtige Verbesserungen seit Photoshop CS2, Gedankenfutter für uns Anwender.
Was Sie auf den nächsten 500 Seiten finden werden, ist dennoch nicht versionsbezogen, auch wenn die Screenshots durchgehend mit Photoshop CS3 gemacht sind. Anwender mit älteren Versionen ziehen den gleichen Nutzen aus dem Inhalt.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Von Sucher
Von Amazon bestätigter Kauf
Was Margulis inhaltlich zu sagen hat, kann für den, der dieses Wissen braucht, sehr hilfreich sein.
Die ersten, noch einfachen Beispiele von RGB-Gradationskurven (als Gesamtkurve) im Vergleich zu Einzelkurven für Rot Grün und Blau sind sehr überzeugend. Vergleichbares gilt auch für Kapitel 7 für Schwarzweiß Umsetzungen. Auf fast 600 Seiten findet sich viel Wissenswertes.

Ätzend ist die Tonalität, der Margulis sich bedient. Wer je mit Druckern gearbeitet hat kann, es ihm vielleicht nachsehen. Vielleicht auch nicht.

Das Inhaltsverzeichnis erweist sich als weitgehend unbenutzbar.

Beispiel Kapitel 7: "Wo ist mein Luderleben hin?", "Der Löwe und der Fuchs", "Denn das Glück ist ein Weib", "Niccolo der Große" usw. als Überschriften im Inhaltsverzeichnis sind schlicht Schrott.

Titel Kapitel 16: "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus"
Als Kapitelüberschrift lässt es in keiner Weise auf eine (zu ihrer Zeit ziemlich gute) Abhandlung zu Adobe ACR schließen.

Insgesamt wirkt das Buch wie ein aufgeschriebenes Seminar, inklusive einiger schriftlich nicht transportierbarer Anekdoten. Im interaktiven Kontext mag es sein, dass geschichtliche Anspielungen passen. Zumindest kann der Seminarleiter mit umfangreichen zusätzlichen Wissen glänzen. Im Buch ist es aus meiner Sicht sehr überflüssiger Füllstoff.

Wissen was weiterbringt ist in diesem Buch vorhanden, sehr viel sogar. Man muss es nur finden.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Sehr empfehlenswert ! 17. März 2012
Von Amazon bestätigter Kauf
Das ultimative Photoshop-Buch ! Weitgehend unabhängig von Photoshop-Versionen, erklärt der Autor auf sachliche und humorvolle Weise die Tiefen der Bildkorrekturen und somit der Bildoptimierung.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Von Amazon bestätigter Kauf
VORWORT

Ich habe mir das Buch, Ausgabe 2007, gekauft, da die Lab-Korrektur einige Finessen bereithält, die für den erfahrenen EBV-ler wertvoll sind bzw. sein können. Bereits im Vorfeld bin ich immer wieder auf das Thema der Lab-Korrekturen gestoßen, konnte damit aber nur in kleinen Details wirklich Nützliches veranstalten, zumal die üblichen Korrekturen in RGB im Prinzip immer zum Erfolg führen, wie ich finde.

Es gibt Meinungen, die zu Recht kritisieren, dass Farbraumwechsel von Lab zu RGB und zurück Qualitätsverluste hervorrufen. Man muss dabei auch wissen, dass Lab einen Farbbereich umspannt, der nicht mehr mit den real existierenden Farben assoziiert ist.
Experten betrachten hier auch 8-bittige (statt 16 Bit) Bilddaten als sehr problematisch, zudem existiert die Meinung, dass Lab-Korrekturen generell nicht als "üblich" und einfach anzusehen sind und sich schon gar nicht als gewöhnliche Alternative zur RGB-Bearbeitung aufdrängen.
Ob man mit Lab-Korrekturen aus RGB mehr kaputtmacht als man aufbaut, ist durchaus zu hinterfragen.

Alles in allem ist die Lab-Korrektur etwas für gestandene EBV-ler, die wirklich wissen, was sie tun. Man sollte zudem solide Kenntnisse des Farbmanagements mitbringen, denke ich.

ZUM BUCH:

Ich kann nicht wirklich mit einer großen Rezension dienlich sein, abgesehen von obigem (wichtigen) Vorwort.
Das Buch habe ich erst angefangen zu lesen, doch was sich mir gleich eröffnet hat:
Der Autor legt in einem "typisch amerikanischen" Stil vor und erklärt erstmal die Welt - für Anfänger hilfreich, für Profis irritierend.
Faszinierend dabei ist aber wiederum, dass der Autor in einer deutlichen inhaltlichen Breite zu Werke geht und sehr viele Worte verliert, die über ein spezielles Fachbuch doch hinausgehen, wie ich finde. Dies ist aber nicht negativ zu bewerten, vielmehr eröffnet sich eine tiefe Welt der Gedanken auch ÜBER das Thema, über Betrachtungsweisen etc. So stellt der Autor Fragen in den Raum, die sich damit befassen, wie Bilder bewertet werden und warum sie so bewertet werden. Es geht um EBV im weiteren Sinne - nicht einfach um stures Fachwissen, mit welchem Werkzeug man bspw. etwas anrichtet... Das ist wichtig, denn oft steht man doch vor der Frage, was denn nun Geschmack ist, was man wie anpasst, was der Kunde dazu meinen könnte u.s.w.

VORLÄUFIGES FAZIT:

Dieses Buch bereitet den Boden für erfolgreiche EBV nicht nur über das Erlernen von Werkzeugmethoden. Man bekommt einen ungeahnt tiefen Blick in die EBV an sich, was man von einem so spezifischen Buchtitel nicht erwartet und auch nicht erwarten kann.
So ist das Buch zwiespältig in seiner Art: Es ist so kompliziert wie einfach und so speziell wie grundlegend. Dadurch wird es aber zu einem ganz besonderen Werk über EBV und ist deshalb lesenwert und wird nicht nur Anfängern Punkte bringen.

Ich meine: Wer Zeit hat, wer effektive Wege sucht, wer Magie sucht (weil er auf effizientem Wege EBV erledigen muss und sein Ruf beim Kunden davon abhängt), sollte sich das Buch - trotz des happigen Preises - kaufen. Das Buch bietet mehr als nur Lab-Korrektur.
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