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45 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Macht Appetit, aber..., 25. März 2003
Rezension bezieht sich auf: PhotoReading. Die neue Hochgeschwindigkeits-Lesemethode in der Praxis (Taschenbuch)
Also, ich habe dieses Buch vor mittlerweile 6 Jahren gelesen. Ich war begeistert von diesem Konzept und den Möglichkeiten, die ich mir ausmalte. Leider merkte ich schnell, dass das Buch alleine mir nicht half, denn mir fehlte das (Fehler-)Feedback. Und obwohl ich das Buch dann schliesslich ins Regal stellte, liess mich das Thema nie wirklich los. Letztenendes habe ich in den "sauren Apfel" gebissen und das Geld in ein PR-Seminar investiert - schliesslich gab es eine Geld-Zurück-Garantie. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn es funktioniert. Erst da habe ich zum Beispiel gemerkt, dass die vielen Versuche vorher, die ich als gescheitert ansah, äusserst erfolgreich gewesen waren. Denn ich habe schlicht und ergreifend nicht bemerkt, DASS und WIE VIEL ich gelernt habe. Und dieser Aspekt bringt mich zurück zum Buch: Das Buch ist ein Appetitmacher und es beschreibt die Technik - nun ja, sagen wir ausreichend. Was mir retrospektiv betrachtet gefehlt hat, waren mehr Techniken und konkrete Anregungen, um das gelesene zu aktivieren. Wer Interesse hat an dieser Lesemethode, sollte ruhig zu P.R. Scheele's Buch greifen und es auch alleine versuchen. Es ist ein guter Einstieg in das Thema (darum auch die vier Sterne), aber eben nur der Anfang. Ich empfehle, weitere verwandte Bücher (Natürliche Brillanz, SpeedReading, Werke von Birkenbihl...) zu lesen und einen Seminarbesuch zu erwägen (Nein, ich bin weder Buchhändler, noch Seminarveranstalter ;o)). Es gibt auf diesem Gebiet viele verschiedene Ansätze und Techniken, also gebt nicht auf, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Ich selbst stand mir damit gut 5 Jahre im eigenen Weg. Have Fun! PS: schaut mal auf die PR-Homepage, dort gibt es ein englischsprachiges Forum für Anwender (moderiert).
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103 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Viele Schlagwörter, wenig Substanz, 28. April 2002
Rezension bezieht sich auf: PhotoReading. Die neue Hochgeschwindigkeits-Lesemethode in der Praxis (Taschenbuch)
Von Paul Scheeles Buch darf man sich nicht zu viel erwarten. Es bietet bestenfalls einen ersten Einblick in das Funktionsprinzip des „Photo-Reading": Sich zunächst einen Überblick über den Inhalt des zu lesenden Buches verschaffen, dann oberflächlich "photolesen" und sein Unterbewusstsein arbeiten lassen. Nach einer Pause jene Informationen, die man wirklich braucht, ins Bewusstsein holen. Praktische Anleitungen für die Umsetzung im Selbststudium sucht man vergebens. So wird z.B. der "Photoblick" nicht genau erklärt, sodass man raten muss, ob man diesen Zustand erreicht hat oder nicht. Ohne eines der sündteuren Photo-Reading-Seminare, die ungeniert angepriesen werden, ist dieses Buch für die Praxis wertlos. Bleibt der Erfolg aus, hat Scheele einen Trost parat: PhotoReading sei eigentlich eine ganzheitliche Methode zur Schulung des "Gehirns" und die schnelle Lesegeschwindigkeit nur ein Nebenprodukt. Wenn es mit den sagenhaften 25.000 Worten pro Minute nicht klappt (vermutlich weil man sich nicht genug auf die Methode "eingelassen hat" ) bleibt als Wirkung immer noch die "Förderung der eigenen Intuition" und die "Stärkung der Sehkraft"! Schwer überprüfbare Zusagen.... ! Auch stilistisch tut man sich mit der amerikanischen Euphorie des Autors und der schlechten Übersetzung ins Deutsche schwer. Außerdem führt er ständig neue Begriffe ein, die angestrengtes Nachdenken provozieren, sich aber als leere Worthülsen entpuppen. So ist z.B. seine "Aktivierung" nichts anderes als Vor- und Nachbereitung des Textes. Viele Wortschöpfungen haben nur den Zweck, seiner Methode den Anschein des Neuen zu geben. Scheele behauptet, der Inhalt eines mit unscharfen Blick durchgeblätterten Buches werde anders als beim "Schelllesen " nach Tony Buzan nicht bewusst wort- oder satzweise aufgenommen, sondern seitenweise mit dem Unterbewusstsein. Leider funktioniert das nicht, wie auch jüngste Erkenntnisse der Gehirnforschung belegen, sondern raubt dem Leser bloß Zeit und Mühe. Was am Photoreading tatsächlich wirkt, sind altbekannte Techniken: Vor- und Nachbereitung, effiziente Notizentechnik, Fragen zu Überschriften formulieren. Scheeles greift in weiten Teilen auf die "SQ3R-Technik" zurück, die es schon seit 1969 gibt, die in Versuchen erprobt und als äußerst wirksam bestätigt wurde - und die vor allem autodidaktisch erlernbar ist. Nachzulesen bei P.G. Zimbardo/ R.J. Gerrig: Psychologie. Springer 2000 und bei C.T. Morgan und J. Deese: How to study. McGraw-Hill 1969, bei K. L. Higbee: Your memory: How it works and how to improve it, Englewood Cliffs, N.J.: Prentice-Hall 1977. "PhotoReading" ist also allenfalls etwas für Leute, die an akademischen Fragestellungen interessiert sind, praktisch orientierte Leser sollten zu Alternativliteratur greifen.
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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein kleiner Beweis, 17. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: PhotoReading. Die neue Hochgeschwindigkeits-Lesemethode in der Praxis (Taschenbuch)
Nichts im Leben gibt es umsonst, man muss sich alles erarbeiten wollen. Ich brauchte ein Jahr um mich auf Photolesen vorzubereiten. Ich habe SpeedReading von Tony Buzan gelernt sowie Mind Mapping ebenfalls nach Tony Buzan gelernt, habe dann lernen müssen mit Hilfe der 3D-Bilder a la Magisches Auge meinen weichen Blick zu schulen. Was wirklich der tougheste part war. Photo Reading whole mind system ist eine andere Art zu lesen, und dieses Buch bereitet einen optimal darauf vor. Denn es führt weg von der linearen herangehensweise hin zu einer ganzheitlichen Betrachtungsweise des Lesematarials. Daher wird das Buch auch mehrmals gelesen mit Hilfe von Einstein Figuren. Man wird vertraut gemacht mit Affirmationen bekannt aus NLP es gibt Vorschläge sich mit Meditation auseinanderzusetzen um seine Lebensqualität zu verbessern. Und vieles mehr, das eben wegführt von dem uns so bekannten. Dieses Buch fordert auf das unbekannte Selbst zu erforschen und liefert dann, wenn man bereit ist sich darauf einzulassen, auch die so wichtigen Erfolgserlebnisse. In meinem Fall wollte ich immer die Regeln von Quidditch aus Harry Potter wissen. Ich habe Harry Potter and the Philosopher's Stone fotogelesen und schwupps beim Aktivieren hat mich mein Unterbewusstsein genau zu der Stelle im Buch geführt, an der die Spielregeln von Quidditch ausführlich erklärt wurden. Seitdem bin ich ein süchtiger PhotoReader, und kann daher nachvollziehen, das alle im Buch gegebenen Beispiele auch wirklich passiert sind. Also wer sich vom alten lösen möchte und ein neues Land entdecken möchte dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Wer einfach nur etwas schneller Lesen lernen möchte, z.B. die Lesegeschwindigkeit verdoppeln oder verdreifachen möchte, dem kann ich Tony Buzan empfehlen oder jedes andere Buch, dass sich mit dem Thema Schnellesen beschäftigt, denn diese Bücher bleiben der linearen Leseweise treu.
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