Dieser Zweiteiler ist weniger eine Abhandlung über (die) philosophische Terminologie, als eine Einführung in die Philosophie selbst, ohne dabei einem Anfänger gerecht werden zu wollen. Über die Terminologie und eine geschichtsphilosophische Betrachtung der philosophischen Arbeit gelingt Adorno eine weit fassende Einführung in die Philosophie als solche, beginnend bei Sokrates und Aristoteles bis hin zu seinen Weggefährten und Freunden wie Heidegger und Habermas. Über diesen Weg wird dem Leser, der kein Neuling sein darf, aber auch kein Profi, eine Gesamtschau über die philosophischen Theorien gegeben ohne dabei flach zu werden oder zu versuchen Philosophen oder philosophische Überlegungen in Schubladen zu schieben. Über eine geschichtsphilosophische Betrachtung der Definition sowie des Begriffs der Definition beispielsweise lässt sich der Anspruch und auch die Leistung Adornos erkennen, gerade deshalb eine gute Einführung in die Philosophie zu liefern gerade weil er nicht versucht diese zaghaft herbeizuführen oder in einzelwissenschaftliche Reflexe zu verfallen. Die Bücher geben Einblick in die Richtungen, die man noch nicht beschritten hat und erweitern den Blick auf die Richtungen und Theorien mit denen man bereits vertraut ist.