Kant gibt hier selbst einen Überblick und verstehbare Einblicke in seinen metaphysischen Neuentwurf der "Kritik der reinen Vernunft" und gewinnt mit dieser verständlichen, nicht zu langen Darstellung Leser/innen für sein Werk.
In diesem Text ordnet er seinen Entwurf auch philosophiehistorisch ein in der Anknüpfung an Hume und erleichtert uns damit die Einordnung und das Verständnis seines neuen Ansatzes.
Erfreulicherweise ist dieses Buch auch für Nicht-Philosophen (ich bin Informatikerin) verständlich geschrieben, wenn auch nicht an allen Stellen bis ins Detail klar aus-argumentiert -- da muss man wohl in der umfangreichen "Kritik" nachlesen.
Fazit: Ein guter Einstieg in Kants Philosophie (und eben nicht nur Ethik, wie die oft zitierten Texte zum kategorischen Imperativ in Philosphie-Einführungen, Ethik-Lehrbüchern, usf. als Eindruck erwecken).