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Philosophie des Zen-Buddhismus Taschenbuch – März 2002


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 136 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (März 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150181852
  • ISBN-13: 978-3150181850
  • Größe und/oder Gewicht: 9,5 x 1 x 14,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.468 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Byung-Chul Han studierte in Freiburg i. Br. und München Philosophie, Deutsche Literatur und Katholische Theologie. Er wurde 1994 promoviert und habilitierte sich 2000. Seither ist er Privatdozent am Philosophischen Seminar der Universität Basel. Er hat u. a. folgende Bücher veröffentlicht: Heideggers Herz. Zum Begriff der Stimmung bei Martin Heidegger (1996), Todesarten. Philosophische Untersuchungen zum Tod (1998), Martin Heidegger. Eine Einführung (1999), Tod und Alterität (2002), Philosophie des Zen-Buddhismus (2002), Hyperkulturalität. Kultur und Globalisierung (2005), Hegel und die Macht. Ein Versuch über die Freundlichkeit (2005).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

94 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kaiser am 21. Juni 2005
Format: Taschenbuch
Zen-Buddhismus hat eine radikale Skepsis gegenüber der Reflexion und der Sprache. Nicht Lehren und Schriften, sondern unmittelbare Schau und Einsicht sollen den Weg zur Erleuchtung öffnen. Trotzdem wohnt ihm eine bestimmte Sicht auf das Leben und auf die Welt inne, die man durchaus in Form eines Buches abhandeln kann. Zen-Buddhimus bejaht z. B. das Alltägliche. Die Erlösung oder das Glück wird nicht im Außergewöhnlichen, sondern in den gewöhnlichen und unscheinbaren Dingen des Alltags gesucht. "Tag für Tag ist ein guter Tag", so lautet ein bekannter Spruch des Zen-Buddhismus (Bi-yän-lu). Zen-Buddhismus ist eine Religion des Alltags ohne Dogmen, Gebote oder Verbote. Er ist auch eine Religion ohne Gott. Eine zen-buddhistische Maxime lautet: "Wenn du müde bist, leg dich schlafen. Wenn du Hunger hast, iß Reis." Zen-Buddhismus lehrt Gelassenheit, Heiterkeit und innere Zufriedenheit. Dem Autor ist gelungen, in einer sehr klaren Sprache die für den Zen-Buddhismus charakteristischen Denkweisen zu erläutern. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre!
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59 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "asamareia" am 25. November 2004
Format: Taschenbuch
Der Zen-Buddhismus ist eine meditative Richtung des Buddhismus. Er ist sehr skeptisch gegenüber dem Begreifen oder der Sprache. So ist es ernorm schwierig, eine Abhandlung darüber zu verfassen. Dem Autor gelingt es aber, den Zen-Buddhismus, der die Sprache flieht, doch zum Sprechen zu verführen. Schrittweise wird der Leser in die zen-buddhistische Weltanschauung eingeführt. Der Autor thematisiert auch zen-buddhistisch inspirierte Kunstformen wie Tee-Weg, Ikebana, Landschaftmalerei, Haiku etc. Sehr schön sind seine Ausführungen zum Wander-Mönch Bashô. Das Kapitel „Nirgends wohnen" beschreibt eine zen-buddhistische Existenzform, die angesichts der heutigen Welt sehr ergreifend ist. Wer mit ein wenig Geduld den Gedankengängen des Autors folgt, wird belohnt mit wertvollen Erkenntnissen.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hans-Jörg Günther am 2. Januar 2010
Format: Taschenbuch
Eine lesenswerte Einführung. Viele Anstöße für eigenes Weiterdenken unterstützen die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema. Das Büchlein ist sehr kompakt, man muss konzentriert lesen. Es fordert eine solide Basis in der allgemein üblichen Palette der Philosophie, womit keine Küchentischphilosophie gemeint ist, sondern richtiges Handwerk. Bisweilen ist das Büchlein recht akademisch, aber das ist bei diesem Autor ja auch zu erwarten, der ein überaus breites Wissen präsentiert. Wer ein praktisches Anleitungsbuch für Alltagszen sucht, ist hier falsch. Wer eine kompakte, anspruchsvolle Brücke von westlichem Denken hin zu Zen sucht, findet hier eine der besten Möglichkeiten. Danke für dieses Buch!
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52 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "claudiamaihofer" am 22. November 2004
Format: Taschenbuch
Über Zenbuddhimus ist viel geredet und geschrieben worden. Die meisten Darstellungen sind jedoch sehr diffus und einlullend. Davon hebt sich dieses Buch wohltuend ab. In einer sehr präzisen Sprache arbeitet der Autor die Grundzüge des zenbuddhistischen Denkens heraus. Das Buch ist dem zu empfehlen, der einen tieferen Einblick in den Zenbuddhismus erhalten möchte. Die vielen schönen Haikus, die in den Text eingeflochten sind, machen die Gedanken sehr anschaulich. Das Buch zeigt auch, worin das westliche Denken sich vom fernöstlichen Denken unterscheidet. Für mich hat sich der Kauf wirklich gelohnt.
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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 28. August 2005
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Auf knapp 130 Seiten gibt der Autor eine Einführung in des Denken des Zen-Buddhismus. In den einzelnen Kapiteln setzt er sich mit den Begrifflichkeiten "Religion ohne Gott", "Leere", "Niemand", "Nirgends wohnen", "Tod" und "Freundlichkeit" auseinander. Dabei geht er methodisch vor: Zuerst stellt er Positionen abendländischer Philosophen vor, um dann Unterschiede, manchmal auch Gemeinsamkeiten, zum bzw. mit dem Zen-Buddhismus aufzuzeigen. Zahlreiche Haikus lockern den Text auf und vertiefen zugleich die philosophische Auseinandersetzung mit den einzelnen Themata. Dieses Buch macht Apptetit auf mehr, nicht nur Zen, sondern auch "unsere" abendländischen Philosophen.
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48 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pseudo am 6. November 2011
Format: Taschenbuch
.. wäre vielleicht ein geeigneterer Titel gewesen. Hätte ich das Büchlein in elektronischer Form vorliegen, würde ich mal kurz abfragen, wie oft das Wort 'Zen' und wie oft der Name 'Heidegger' vorkommt. Wäre ein interessanter Vergleich.

Womit ich nicht behaupten will, dass das Buch nicht hält, was es verspricht: 'eine komparatistische Methode'. Und wenn man sich die Bibliographie des Autors ansieht, wird auch klar, was das Lieblingsvergleichsobjekt ist. Heidegger ist das Haupt-Wissensgebiet des Autors und so erfahren wir im Detail, wo und wie sich Heidegger über die Kernbegriffe des Zen-Buddhismus äußert. Sei es nun, dass sich Parallelen finden oder auch völlig Abwesenheit von Übereinstimmung. Alles ist erwähnenswert und dient dem Heidegger-Kenner zur Annäherung an ein Verständnis des Zen-Buddhismus.

Ich habe einige Semester Philosophie studiert. Aber mehr zum Spaß und mich deshalb auf Philosophen beschränkt, die mir 'irgendwie lagen'. Heidegger gehörte nicht dazu. Ich kann mir gut vorstellen, das man mit diesem Buch etwas anfangen kann, wenn man neben fundierten Kenntnissen der deutschen Philosophie (z.B. auch Hegel, Fichte und Leibniz) ein wirklich großes Interesse an Heidegger mitbringt. Dann und nur dann kann man auch wirklich etwas über Zen erfahren ohne sich über die Seiten quälen zu müssen.

In einer Buchhandlung hätte ich diese Buch sicher erst gar nicht gekauft. Leider weckt die Kurzbeschreibung, die hier zum Buch steht, völlig falsche Erwartungen. Ich kann nur jedem raten, der in Erwägung zieht, das Buch zu kaufen, vorher die Möglichkeit zu nutzen, sich mit 'Blick ins Buch' einen ersten Eindruck zu verschaffen. Für mich war es ein absoluter Fehlkauf. Und das gibt meine Bewertung wieder. Und natürlich nicht die 'objektive Qualität' des Buches.
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