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Philosophie und Religion Indiens
 
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Philosophie und Religion Indiens [Taschenbuch]

Heinrich Zimmer
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 595 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 11 (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518276263
  • ISBN-13: 978-3518276266
  • Größe und/oder Gewicht: 17,7 x 10,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 440.951 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Heinrich Zimmers Buch revidiert das in Europa bekannte Bild Indiens und bereinigt es von herrschenden Vorurteilen und Vorstellungen. Es genügt deshalb einem doppelten Anspruch: Auf der einen Seite handelt es sich um eine umfassende Darstellung der Geschichte der Philosophie und Religion Indiens und wird durch Bibliographie, Register und Sanskrit-Index geradezu zu einem indologischen Nachschlagewerk, auf der anderen Seite bleibt Zimmer aber nicht etwa ein distanzierter Betrachter, vielmehr kommt er durch sein Interesse eines Abbaus westlicher Vorurteile zu einer Schau "der ewigen Werte Indiens".

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
das Standardwerk 8. Dezember 1999
Von Ein Kunde
"Philosophie und Religion Indiens" von Heinrich Zimmer ist ein Standardwerk zu diesem Thema, wenn nicht gar DAS Standardwerk. Es erschien 1961 nach dem Tod des Autors. Es ist schlichtweg ein Muss für alle, die sich mit der indischen Philosophie beschäftigen. Auf knapp 600 Seiten stellt Heinrich Zimmer diese dar. Es geht nicht nur um die östliche Philosophie, sondern auch um ihre Beziehung zur abendländischen. Es geht um die Lebensstufen und um die Philosophie des Krieges. Und schließlich - und vor allem - um den Jainismus, sehr ausführlich, um Sankhya /Yoga, Brahmanismus, Buddhismus und Tantra. Besser kann ein so komplexes Thema kaum erläutert werden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Yogi(ni)s aufgepasst! 17. Februar 2011
In diesem zu unrecht vergessenem Klassiker finden Freunde indischer Geistigkeit eine profunde Einführung durch einen deutschen Indologen, der zuletzt in New York einen Lehrstuhl innnehatte. Wer sich beispielsweise zur (hoch umstrittenen) arischen Invasion Indiens, bzw. der (ebenso umstrittenen) Unterscheidung zwischen nordindischer arischer und südindischer drawidischer Kultur oder zum Unterschied zwischen orthodoxen (d. h. die Autorität der Veden akzeptierenden) oder heterodoxen Lehren (Buddhismus und Jainismus, die sie ablehnen) informieren will, wird hier höchst lesenswert bedient.
Dass es sich ursprünglich um Vorlesungen handelte, hat der Lebendigkeit der Darstellung gut getan. So ist es etwa amüsant zu erfahren, dass die Gewaltlosigkeit der Jains soweit gehen kann, dass man ein Bett mit Flöhen unbehelligt lässt und durch die Gegend trägt. Hoch spannend die Bezüge zum Westen, wie der Einfluss der (auf die?) Gnosis, die Folgen des Alexanderzugs und der atemberaubende Vergleich zwischen (rechtshändigem) Tantra und Katholizismus.
Heinrich Zimmer war kein bloßer Theoretiker, sondern auch Schüler des "Weisen vom Arunachala" Ramana Maharshi, dem wichtigsten Vertreter des Advaita Vedanta (der Lehre von der Nicht-Zweiheit, also ein Monismus, das "Ende der Veden") im 20. Jahrhundert, den er tragischer Weise nie getroffen hat.
Yogi(ni)s können die Einbindung ihrer Lehre in die sechs klassischen orthodoxen philosophischen Systeme als Dualismus (purusha-prakriti, also Geist und Natur) und das wenig bekannte Schwestersystem des Samkya (eine psychologische Erkenntnistheorie) anschaulich nachvollziehen. Ein Wissen, von dem ich behaupte, dass es vielen YogalehrerInnen so oft nicht geläufig ist. Grund genug, etwaige Bildungslücken mit viel Lesespass zu schliessen! Weshalb Suhrkamp ein solches Buch aus dem Programm nimmt, ist mir ein echtes Rätsel.
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