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Philosophie Heute: Jürgen Habermas - Einladung zum Diskurs [VHS]
 
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Philosophie Heute: Jürgen Habermas - Einladung zum Diskurs [VHS]

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der 1929 in Düsseldorf geborene Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas gilt als einer der profiliertesten Intellektuellen Deutschlands. In der Öffentlichkeit meldet er sich immer wieder in Zeitschriftenartikeln zu Wort, so im Historikerstreit, zum Golfkrieg oder zuletzt zur Gentechnik. Seine wissenschaftliche Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrendoktoraten von Universitäten aus aller Welt geehrt. Jüngst wurde ihm der Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2001 verliehen.

Im Januar 1995 war Jürgen Habermas eine Woche Gast der Eliteuniversität Stanford in Kalifornien, wohin ihn die Autoren des Films begleiten durften. Einer seiner akademischen Gastgeber meinte, Habermas sei der mit Abstand bekannteste deutsche Philosoph in den USA. Der Film zeigt ihn im Folgenden bei Vorlesungen und Seminaren sowie im kleinen Kreis bei der Diskussion mit Studenten. Dabei kommen grundlegende Themen von Habermas' Denken zur Sprache, wie die Bedeutung der Art und Weise öffentlicher Kommunikation. So beklagt er die zunehmende Kommerzialisierung der Öffentlichkeit, die die Auseinandersetzung mit wichtigen Fragen erschwere.

Seine Themen sind ganz aktuell und doch vom alten Vernunftgedanken der Aufklärung geprägt. In einem seiner Vorträge in Stanford spricht Habermas über den europäischen Nationalstaat, die Globalisierung der Märkte und die globale Vernetzung der Kommunikationssysteme. Die Studenten wiederum sind an den Themen Multikulturalismus und religiös-kultureller Fundamentalismus am meisten interessiert. Habermas sieht die einzige Möglichkeit für ein gedeihliches Zusammenleben durch die Vorgehensweise der demokratischen Willensbildung gewährleistet, im Rahmen einer von allen Staatsbürgern geteilten, politischen Kultur. All seine theoretischen Arbeiten sollten letztendlich dazu beitragen, menschenwürdige Verhältnisse zu schaffen.

Der Film zeigt Jürgen Habermas bei einer wichtigen Tätigkeit seines wissenschaftlichen Schaffens, nämlich dem Ausüben "öffentlicher Kommunikation" mit Akademikern und Studenten der Universität Stanford. Zum besseren Verständnis werden mehrfach Originalzitate von Habermas eingeblendet, die Definitionen zu den jeweils gerade besprochenen Begriffen geben, wie Öffentlichkeit, Multikulturalismus oder Diskurs-Ethik. Für Zuschauer, die gar keinen Bezug zum Werk des Philosophen haben, dürften die Diskussionen und Vorträge, die in kurzen Ausschnitten gezeigt werden, dennoch eher schwer verständlich bleiben. Alle können jedoch dank dieses Films an einem interessanten intellektuellen, amerikanisch-deutschen Gedankenaustausch teilhaben. --Elke Wolter

Video Jakob Kurzinhalt

Jürgen Habermas (geb. 1929) ist der denkmächtigste deutsche Philosoph der Gegenwart. Er vertritt eine Philosophie der kommunikativen Vernunft, die in der "Öffentlichkeit" eine ausgezeichnete Rolle spielt. Diese Öffentlichkeit erreichte der eingreifende politische Intellektuelle Habermas mit seinen publizistischen Aktivitäten seit den frühen Jahren der Bundesrepublik. Die elektronischen Bildmedien hat er indes stets gescheut. Für diesen Film erklärte sich Jürgen Habermas zum ersten Mal zu Fernsehaufnahmen bereit. Ein Kamerateam mit dem Redakteur Ulrich Boehm begleitete ihn an die Universität Stanford, wo er sich in Vorträgen und in Diskussionen mit Studenten zu Multikulturalität, Fundamentalismus und Menschenrechten, zur globalen Vernetzung der Kommunikation und zur Reformbedürftigkeit der Demokratie äußert.

Kurzbeschreibung

Jürgen Habermas (geb. 1929) ist der denkmächtigste deutsche Philosoph der Gegenwart. Er vertritt eine Philosophie der kommunikativen Vernunft, die in der "Öffentlichkeit" eine ausgezeichnete Rolle spielt. Diese Öffentlichkeit erreichte der eingreifende politische Intellektuelle Habermas mit seinen publizistischen Aktivitäten seit den frühen Jahren der Bundesrepublik. Die elektronischen Bildmedien hat er indes stets gescheut.
Für diesen Film erklärte sich Jürgen Habermas zum ersten Mal zu Fernsehaufnahmen bereit. Ein Kamerateam mit dem Redakteur Ulrich Boehm begleitete ihn an die Universität Stanford, wo er sich in Vorträgen und in Diskussionen mit Studenten zu Multikulturalität, Fundamentalismus und Menschenrechten, zur globalen Vernetzung der Kommunikation und zur Reformbedürftigkeit der Demokratie äußert.
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