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Philosophie des Abendlandes: Ihr Zusammenhang mit der politischen und der sozialen Entwicklung
 
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Philosophie des Abendlandes: Ihr Zusammenhang mit der politischen und der sozialen Entwicklung [Broschiert]

Bertrand Russell
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Produktinformation

  • Broschiert: 856 Seiten
  • Verlag: Glb Parkland; Auflage: 9. (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3880599653
  • ISBN-13: 978-3880599659
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 15 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 292.855 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Bertrand Russell
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dieser Klassiker der Philosophiegeschichte ist bis heute nicht übertroffen worden. Niemals trocken, sondern immer im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen und politischen Hintergründen erzählt Bertrand Russell die Geschichte der abendländischen Philosophie: von den Vorsokratikern und der mittelalterlichen Scholastik, der Philosophie der Neuzeit und von den großen Denkern des 19. und 20. Jahrhunderts.

»Das Buch ist als erste Einführung in die Philosophie anhand der Geschichte nicht zu überbieten; Voltaire hätte es nicht besser machen können.« Frankfurter Allgemeine Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Autorenporträt

Sir Bertrand Russell, 1872-1970, dritter Herzog von Bedford, gehört zu den führenden Philosophen unseres Jahrhunderts. Seine moralphilosophischen und politischen Arbeiten sind weit verbreitet, in den erkenntnistheoretischen Schriften suchte er das Weltbild der unmittelbaren Erfahrung mit dem der Physik zu vereinen. Sein Hauptwerk, zusammen mit Alfred N. Whitehead, die "Principia Mathematica" (1910-1913), bildet noch heute die Grundlage der mathematischen Logik. Bertrand Russell erhielt 1950 den Nobelpreis für Literatur.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
... die ich bisher gelesen habe. Russell versteht es wie kein Anderer, 2000 Jahre philosophischer Probleme und Gedankenentwicklungen in einem Guss zu präsentieren. So sollte eine Philosophiegeschichte aussehen, ich nenne fünf Vorzüge, die seine Philosophiegeschichte von vielen anderen Werken unterscheidet:
1. Russell schreibt interessant, anschaulich und verständlich (was leider nicht alle Philosophen beherrschen). 2. Er stellt die Bezüge her zwischen den einzelnen Denkern und der politischen Entwicklung. So kann man sich auch erklären, wie so mancher Philosoph zu bestimmten, z. T. absurden Ideen kam. 3. Russel beweist logischen Scharfsinn. Im Gegensatz zu anderen Darstellungen, werden nicht einfach alle möglichen Thesen eines Philosophen paraphrasiert, sondern die Argumente für die wichtigsten Thesen logisch rekonstruiert. 4. Jeder Denker wird kritisch aber fair gewürdigt. Russel weist sehr clever bei vielen zunächst erscheinenden Argumenten die logische Denkfehler auf - der Teufel steckt wie so oft im Detail. Jedoch bleibt es nicht bei reiner Kritik, es werden auch Möglichkeiten aufgezeigt, wie man gewisse Denkfehler konstruktiv weiterentwickeln oder aber besser begründen könnte. 5. Russel traut sich, die einzelnen Philosophen zu bewerten. Das ist meiner Meinung nach ein Vorzug. Nach der Lektüre vieler Philosophiegeschichten stellt man sich die Frage: Und was ist nun wichtig? Was ist heute noch gültig? Wer hat meiner Meinung nach Recht? Natürlich bewertet Russel die Denker vom Standpunkt der analytischen Philosophie aus, er wird jedoch jedem Denker gerecht, weil er erstens ihre Gedanken stets im Lichte ihrer Zeit betrachtet und sich zweitens dogmatischer Urteile enthält.
Kurz: Russel weist objektive logische Fehler nach und nennt seine eigene Position zum entsprechenden Sachverhalt. So kann sich der Leser selber eine begründete Meinung bilden. Manche Rezensionen stellen dieses Vorgehen als einseitig dar. Wer dieses Werk als einseitig analytische Interpretation der Philosophiegeschichte bezeichnet, hat es offensichtlich nicht genau gelesen oder verstanden. Natürlich kann man Philosophiegeschichte auch anders darstellen. Manche setzen jeden Philosophen auf einen Thron und zwingen den Leser durch schillernde Metaphern, seine Gedankengänge zu bewundern - ob das wirklich dem philosophischen Anspruch von Kants sapere aude genügt, sei dem Leser überlassen. Wer lieber eine etwas nüchternere Darstellung bevorzugt, dem würde ich Störigs Philosophiegeschichte empfehlen.
Noch ein Punkt, an dem andere Rezensionen unfair verfahren: Russells Buch stammt aus dem Jahre 1950. Naturgemäß können daher Philosophen, die nach 1950 geschrieben haben, nicht erfasst sein - wer deshalb einen Stern abzieht, macht sich unglaubwürdig. Wer sich für die Philosophen nach 1950 interessiert, dem sei Höffes zweibändige Ausgabe "Klassiker der Philosophie" empfohlen. Hier schreiben eben viele Autoren mit, d. h. einige können sich verständlich ausdrücken, andere wieder nicht.
Fazit: Eine rundum gelungene Philosophiegeschichte aus einem Guss, die zu Recht auch 50 Jahre nach ihrem Erscheinen noch gelesen wird.
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37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
"Zwar beginnt einem Ausspruch Hegels zufolge die Eule der Minerva ihren Flug erst in der Dämmerung - aber das ist ja noch lange kein Grund, mit dem Philosophieren bis zur Vergreisung zu warten."

Von Anfängen im antiken Griechenland bis zur analytischen Philosophie des frühen 20. Jahrhunderts reicht diese Philosophiegeschichte, die Bertrand Russell kurz nach dem 2. Weltkrieg veröffentlichte.

Was diesen Schmöker vor allen anderen Philosophiegeschichte auszeichnet, ist Russells plaudernder Stil. Ohne falsches Pathos bringt er das wesentliche auf den Punkt, scheut sich auch nicht vor klaren Stellungnahmen ("wenn es mir nicht gelungen sein sollte, Hegels Philosophie klar und verständlich darzulegen, liegt es meines Erachtens nach daran, daß sie weder klar noch zu verstehen ist"). Einfache Sprache, aber keine Simplifizierungen und Verniedlichungen à la "Sophies Welt", Anbindung an die allgemeine Geschichte, das ganze spannend wie ein Krimi - Russell lädt zum Mit- und Weiterdenken ein.

Das Buch ist einfach genug geschrieben, um von einem interessierten 15-Jährigen nebenher binnen weniger Wochen als Bettlektüre ausgelesen zu werden, bietet genug Substanz, um in etwa den "Klassiker"-Teil eines Philosophie-Grundstudiums abzudecken, und bietet jedermensch eine Übersicht über die europäische Geistes- und Ideengeschichte, die bis heute keine gleichwertige Nachfolge gefunden hat.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Muss ein Autor, welcher die Geschichte der Philosophie niederschreibt, möglichst objektiv bleiben? Russell würde dies eindeutig verneinen - und überzeugt damit. So beginnt er etwa sein Kapitel über Kant mit der Bemerkung: "Immanuel Kant gilt allgemein als der größte moderne Philosoph. Ich selbst teile diese Ansicht nicht, doch es wäre töricht, seine große Bedeutung nicht anzuerkennen." Wo andere Werke, wie etwa Hirschbergers "Geschichte der Philosophie" versuchen neutral zu bleiben, aber dieses Ziel nicht erreichen, versucht Russell dies erst gar nicht. Sein Stil ist daher einfach einprägsam und verleitet den Leser in hohem Grade dazu sich selbst mit dem von Russell besprochenen Phil. auseinander zu setzen.

Abstriche bekommt dieses Buch zum einen wegen der m.E. falschen Bewertung Nietzsches, hier kann sich Russell nicht von der Assoziation Nietzsche-Nazis befreien (Erscheinungsjahr des Werkes: 1945), zum anderen, weil es eben auf Grund dieses Erscheinungsjahrs selbstverständlich die wichtigsten Philosophen des 20. Jh. nicht abdecken kann. (Kein Heidegger, Husserl, Wittgenstein, Frege etc.).
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Die neuesten Kundenrezensionen
Gelungener Einstieg in die Philosophie
Kaum ein anderer Autor vollbringt die herrliche Symbiose zwischen Fachbuch und unterhaltendem Elementen derart überzeugend wie Russel. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Elisabeth Kraut veröffentlicht
gehaltvolles, doch ziemlich oberflächliches nachschlagewerk
Hatte zuvor die Kritiken gelesen, da ging es hin und her, hin und her, wie das bei Philosophen oft der Fall ist. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von KalyanaMitrah veröffentlicht
absolut empfehlenswert.
Endlich einmal Überblickswissen, dass die wichtigen gesellschaftlichen HIntergründe hervorhebt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2010 von Ricarda Lehmann
Gutes Buch
Der Artikel wurde schnell und unkompliziert geliefert und entsprach in vollem Ausmaß meinen Vorstellungen. Vielen Dank.
Veröffentlicht am 12. Oktober 2009 von Hendrik Hartrodt
Alles Leben ist Problemlösen. Die Philosophie eignet sich...
Der Autor der vorliegenden Philosophiegeschichte ist der britische Mathematiker, Philosoph und Schriftsteller Bertrand Arthur William Russell(1872-1970). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juni 2008 von Helga König
Bertrand Russell erklärt die Philsophen
Mich persönlich hat die Gedankenwelt der alten Griechen und dort vor allem die Philosophie der Stoiker fasziniert. Besonders Diogens in seiner Tonne ist der Hit! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. April 2008 von Gerold Flock
großer Philosoph
Einer der größten Philosophen, die jemals gelebt haben. Man wir ihn noch in 1000 Jahren lesen.
Veröffentlicht am 6. September 2007 von Rezensentin/Rezensent
Kompakt, informativ und unerbittlich
Zur Person selber: Bertrand Russell ist der Miterschaffer der "Principia Mathematica", die sich durch beispiellose logische Strenge auszeichnet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2007 von Thorsten Siebenborn
Kritik auch an heiligen Kühen
Eine mutige Philosophiegeschichte. Vielen wird die Kritik nicht gefallen, aber Russell ist da unbestechlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Mai 2007 von Rezensentin/Rezensent
Genial
Russell, der größte Philosoph seit I. Kant, urteilte Karl Popper. Auch Einstein war von Buch und Mensch begeistert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Mai 2007 von Rezensentin/Rezensent
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