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Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts.
  
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Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts. [Taschenbuch]

Emerich Coreth , Harald Schöndorf
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Taschenbuch, 2008 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 258 Seiten
  • Verlag: Kohlhammer; Auflage: 3., überarb. u. erw. A. (2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3170159739
  • ISBN-13: 978-3170159730
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts bildet die Grundlage des gesamten neuzeitlichen Denkens. Sie beginnt mit einer Prüfung des Wahrheitsgehalts unserer Bewusstseinsinhalte, um auf dieser Basis das System unserer Erkenntnisse zu entfalten. Unter dieser Norm stehen der Rationalismus von Descartes und Spinoza, Leibniz und Wolff ebenso wie der Empirismus seit Bacon und Hobbes bis Locke, Berkeley und Hume. Beide Denkrichtungen verbinden sich in der Aufklärung. Vor allem Kant vollendet und überwindet durch seine Vernunftkritik diese Periode.
Die Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts bildet die Grundlage des gesamten neuzeitlichen Denkens. Sie beginnt mit einer Prüfung des Wahrheitsgehalts unserer Bewusstseinsinhalte in möglichst streng wissenschaftlicher Methode durch die autonome Vernunft, um auf dieser Basis das System unserer Erkenntnisse zu entfalten. Unter dieser Norm stehen der Rationalismus von Descartes und Spinoza, Leibniz und Wolff ebenso wie der Empirismus seit Bacon und Hobbes bis Locke, Berkeley und Hume. Beide Denkrichtungen verbinden sich in der Aufklärung. Vor allem Kant vollendet und überwindet durch seine Vernunftkritik diese Periode; er erreicht zugleich durch die transzendentale Wende eine neue Problemebene philosophischer Reflexion, die grundlegend und richtungweisend wird für das nachfolgende Denken.

Umschlagtext

Die Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts bildet die Grundlage des gesamten neuzeitlichen Denkens. Sie beginnt mit einer Prüfung des Wahrheitsgehalts unserer Bewußtseinsinhalte in möglichst streng wissenschaftlicher Methode durch die autonome Vernunft, um auf dieser Basis das System unserer Erkenntnisse zu entfalten. Unter dieser Norm stehen der Rationalismus von Descartes und Spinoza, Leibniz und Wolff ebenso wie der Empirismus seit Bacon und Hobbes bis Locke, Berkeley und Hume. Beide Denkrichtungen verbinden sich in der Aufklärung. Vor allem Kant vollendet und überwindet durch seine Vernunftkritik diese Periode; er erreicht zugleich durch die transzendentale Wende eine neue Problemebene philosophischer Reflexion, die grundlegend und richtungweisend wird für das nachfolgende Denken.

Für die Neuauflage wurden insbesondere die Abschnitte 'Rationalismus', 'Empirismus' und 'Aufklärung' überarbeitet und erheblich erweitert, die Literaturhinweise wurden aktualisiert.

Dr. Emerich Coreth SJ ist emeritierter Professor für Christliche Philosophie an der Universität Innsbruck. Dr. Harald Schöndorf SJ ist Professor für Erkenntnislehre und Geschichte der Philosophie an der Hochschule für Philosophie München.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Werk diente mir zur Prüfungsvorbereitung. Es bietet eine Übersicht über die philosophischen Strömungen des 17. und 18. Jahrhunderts. Es beschränkt sich dabei nicht nur auf die damals vorherrschenden phil. Strömungen in Dt. sondern nimmt auch "Einzelerscheinungen" aus Frankreich und England in den Blick. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf R. Descartes sowie Immanuel Kant. (Detailliertes Inhaltsverzeichnis s. Internetseiten des Kohlhammer Verlags).

Die Texte arbeiten vorwiegend die Grundgedanken der einzelnen Philosophen und Strömungen heraus und skizzieren kurz den hist. Einfluss. Damit hat das Werk vorwiegend einführenden Charakter. Bemerkenswert dabei ist die Akkuratheit der Interpretation beider Autoren die sich nicht zu stark vergröbernden und damit fehlerhaften Aussagen haben hinreisen lassen. Hilfreich sind auch die am Ende eines jeden Abschnitts zu findenden Literaturangaben die auf weiterführende Informationen verweisen. Die Autoren bemühen sich um eine klare und verständliche Sprache, z.B. werden fremdsprachige Zitate immer auch auf Dt. übersetzt. Der Teil über Kant schien mir jedoch in einem flüssigeren und leichter zu lesendem Stil geschrieben als derjenige über Descartes. Zur besseren Orientierung sind die einzelnen Abschnitte mit Randnummern gegliedert. Zwar erleichtern diese das Studium des Textes, ich hätte mir jedoch mehre solcher didaktischen Hilfen in Kombination gewünscht: Z.B. etappenweise Lernzielformulierung, häufigere Zusammenfassungen, Hervorhebungen im Text etc. Ausschließlich auf die Angabe von Randnummern zu vertrauen scheint mir heute nicht mehr zeitgemäß.

Ein Ärgernis ist die schlechte Verarbeitung des Buches. Die Bindung ist leider so schlecht, dass das Buch beim intensiveren Gebrauch auseinander zu fallen droht. Auch enthält es für ein Werk das als Lehrbuch Verwendung findet relativ viele formale Fehler wie z.B. Rechtschreibfehler oder falsche Zitationsangaben die für Verwirrung sorgen. So verweist das Literaturverzeichnis am Schluss (S. 240) beispielsweise auf folgendes Werk Adam Smiths: "An inquiry into the nature and causes of the health of nations". Gemeint ist: "An inquiry into the nature and causes of the Wealth of nations".

Zusammenfassend: Es handelt sich um ein solides Einführungswerk für diejenigen, die schon etwas mit der Philosophie, ihren Problemen, ihrem Vokabular vertraut sind. Trotz relativ einfacher Sprache und didaktischen Ansätzen setzt das Werk jedoch schon einiges Wissen voraus und ist damit für den völligen philosophischen Neuling weniger empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
für Hume-Interessierte 24. Juli 2010
Format:Broschiert
Ich habe in diesem Band nur das Kapitel über Hume gelesen.
Die Darstellung der Philosophie Humes scheint mir in vielerlei Hinsicht unvollständig und dürfte keine fundierten Kenntnisse über sein Philosophieren vermitteln können.
Es fehlt z.B. jeder Hinweis auf den authentischen Ursprung Humescher Philosophie, wie Hume sie an verschiedenen Stellen seiner Schriften erwähnt und erläutert hat. Stattdessen wird festgestellt: Hume habe den Lockeschen Empirismus konsequent zu Ende geführt. Hume selber hat sich nie als Nachfolger Lockes bezeichnet.

Dass Hume die menschliche Natur bzw. den Menschen im Mittelpunkt seines Philosophierens sieht, wird mit einem einzigen Satz erwähnt. Was ich für die spektakulärste Verkürzung Humescher Philosophie in der Darstellung halte.

Die Autoren stoßen sich immer wieder an der Auffassung Humes, die dieser in seinen Schriften ausführlich erläutert und begründet hat, dass nämlich Denken allein nicht in der Lage ist, menschliches Handeln zu steuern und zu begründen. Die Schilderung ihrer gegenteiligen Position nimmt auf den wenigen Seiten über Hume viel zu viel Raum ein. Unbefangenen Lesern wie Schülern und Studenten wird so eine ganz bestimmte Sichtweise nahegelegt. Aus dieser Sicht muss Hume als Stümper erscheinen.

Ich möchte anmerken, dass ich dies nicht den Autoren persönlich anlaste. Beide sind oder waren professionell mit der Vermittlung christlich-philosophischer Metaphysik beschäftigt und sehen Hume so, wie sie ihn darstellen, vor dem Hintergrund einer jahrhundertealten metaphysischen Tradition.
Denjenigen Lesern aber, die über Hume Zutreffenderes lesen möchten, empfehle ich sich mit Quelltexten (Übersetzungen von Theodor Lipps) oder anderen Kommentatoren (z.B. Kuhlenkampf) zu beschäftigen.
Monika Wirthgen
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