Schauplatz ist das Kaffeehaus Heller in "Fluridsdurf", wo Kellner Leopold sich mit seinen Gästen herumärgern muss.
Eine Philosophenrunde trifft sich dort, dann wird eine Leiche gefunden - justament ein Fräulein aus diesem Zirkel.
Hobbydetektiv Leopold ermittelt.
Stellenweise ist der Roman etwas "zach", wenn man im Wiener Dialekt bleiben will. Ich damit sagen, dass es kein Pageturner ist, wie es so schön heißt.
Gut, das will dieser Roman sicher auch nicht sein - eher ein lokalkolorit Krimi mit viel Wiener-Flair und Dialogen und Pointen zum Schmunzeln.
Richtig spannend wird es meiner Meinung nach auch nicht, dennoch gebe ich 4 wohl verdiente Punkte her, weil mich das Buch trotzdem auf seine ureigene Weise gut unterhalten hat.
Ich habe es vermutlich gerade zur richtigen Zeit gelesen - kalt und trüb ist das Wetter - und bei dieser Lektüre und dem vielen Schnee kommt schön Vor-Weihnachtsstimmung auf.
Nur etwas für eingefleischte Wien-Fans und solche, die es werden wollen.