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Philisterburg (Kometen der Anderen Bibliothek, Band 6) Taschenbuch – 10. März 2014


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 200 Seiten
  • Verlag: Die Andere Bibliothek; Auflage: 1 (10. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3847730053
  • ISBN-13: 978-3847730057
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 1,2 x 21,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 46.301 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jacques Decour, 1910–1942, war ein französischer Schriftsteller und einer der führenden und interessantesten Köpfe des intellektuellen Widerstands der Résistance-Bewegung. Decour ist vor allem als Begünder der berühmten Résistance-Zeitschrift Les Lettres francaises und als Leiter der Comité national des écrivans, der wichtigsten Instanz des literarischen Widerstands, im Gedächtnis geblieben. Das Jura-Studium brach er zugunsten für das Lehramt Deutsch ab – seine Begeisterung galt neben Heine vor allem Goethe, für ihn der Inbegriff dessen, was er später mit dem Begriff deutscher Humanismus umschreiben wird. 1930/31 arbeitete er im Rahmen eines Austausches als Lehrer in Magdeburg, wo er den Untergang der Weimarer Republik aus nächster Nähe verfolgen konnte. Hier schrieb er auch sein erstes Buch Philisterburg, in dem er seine Erlebnisse in Deutschland beschreibt. Schon vor der Besatzungszeit sieht sich Decour in der Pflicht, aus der Beobachterposition herauszutreten. „Es kann einer nicht zugleich der Held und der Autor eines Romans sein.“ Er schließt sich der Résistance an, die französische Polizei nimmt ihn 1942 fest, liefert ihn aus. Die Gestapo foltert ihn wochenlang, er gibt keine Namen preis. Schließlich stellt man ihn an die Wand. Er wird 32 Jahre alt. In seinem Abschiedsbrief heißt es: „Grüßt mir die Kollegen und den Freund, für den ich Goethe übersetzt habe, ohne ihn zu verfälschen. Es ist acht Uhr, ich muss gehen.“

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 1. Juli 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Jacques Decour war 20 Jahre alt, als er 1930 als Austauschlehrer mit abgeschlossenem Germanistikstudium für ein halbes Jahr an das alterwürdige Domgymnasium zu Magdeburg kam. Die Stadt war stolz darauf, dass Hindenburg eine Weile hier gelebt hatte und dass Luther einst dieses Gymnasium besuchte. Der junge Franzose liebte die deutsche Literatur als er nach Deutschland kam und er liebte sie noch, als er die Stadt wieder verließ. Vermutlich liebte er sie immer noch, als er 1942 mit nur 33 Jahren als Widerstandskämpfer hingerichtet wurde. Landsleute, die mit den deutschen Besatzern kollaborierten, lieferten den Lehrer und Übersetzer, der ein intellektuelles Mitglied der Résistance war, seinen Mördern aus. Seine erste Übersetzung, die der rebellische Junge aus großbürgerlichem Hause mit 19 Jahren fertigte, war „Immensee“ von Theodor Storm. Etliche andere folgten, Goethe vor allem.

Das schmale Büchlein, das wegen seiner hochwertigen Verarbeitung (Papier, Druck, Fadenheftung, Lesebändchen) nicht als Taschenbuch gewichtet werden darf, enthält seine Tagebuchaufzeichnungen aus den Magdeburger Monaten und seine Abschiedsbriefe an die Eltern und seine kleine Tochter sowie ein kenntnisreiches Vorwort von Stefan Ripplinger, der die Texte ins Deutsche übersetzt hat. Es handelt sich um die erste deutsche Ausgabe. In Frankreich wurde „Philisterburg“ bereits 1932 publiziert.

Auf nur 120 Seiten wird „Philisterburg“, das Magdeburg war und auch wieder nicht, denn dieser Ort könnte überall sein, kurz vor der Machtübernahme Hitlers in konzentrierten Tagebuchsequenzen erstaunlich lebendig, was auch wieder paradox ist, denn eigentlich ist die Stadt in Erwartung kommender Ereignisse erstarrt.
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