Optisch passend zur Saeco Aroma Chrom Espressomaschine kaufte ich mir auch die Saeco Kaffeemühle Lux, chrom. Tatsächlich wären die beiden Geräte nebeneinander auch ein Blickfang der Extraklasse, wenn da nicht immerzu der gemahlene Kaffe am Fuße der Kaffeemühle liegen würde.
Der Siebträger muss zu weit unterhalb der Öffnung angedrückt werden, so dass zwangsweise ein Teil des frisch gemahlenen Kaffees am Siebträger vorbei fällt.
Das führt zu regelmäßigen Putzaktionen, bei denen das Gerät angehoben werden muss. Und schon kommt der nächste Schwachpunkt zum Tragen. Der seitlich angebrachte Schalter, mit dessen Hilfe die Kaffeemühle in den Dauermahlbetrieb geschaltet werden kann, reagiert schon auf den kleinsten Druck. Versehentlich darauf zu kommen, wenn man die Maschine anhebt, ist ein vorprogrammiertes Ärgernis. Sofort rattert sie los und es ergießt sich ein Haufen gemahlen Kaffees auf die frisch abgewischte Unterlage.
Das Einstellen des richtigen Mahlgrades ist auch nicht ganz unproblematisch. Will man in eine feinere Einstellung wechseln, dürfen keine Bohnen im Mahlwerk sein. Einfach die Maschine auf den Kopf stellen und dabei bitte nicht versehentlich auf den oben schon erwähnten seitlichen Schalter kommen. Zum Glück ist die Einstellung eine einmalige Sache. Ich empfehle in Kombination mit der Saeco Aroma Chrom Espressomaschine eine mittlere Einstellung auf der Stufe zwischen 5 und 4. Eine wunderbare Crema ist garantiert. An dem gemahlenen Kaffe ist nichts auszusetzen.
Wen es nicht stört, dass um seine Kaffeemühle herum immer mehr oder weniger gemahlener Kaffe liegt, ist mit diesem Gerät bestens bedient.