Bei der Amazon Suche nach Sportkopfhörern für meinen I-Shuffle, bin ich bei den Philips SHS3200/10 gelandet. Als erstes hat der Preis meine Aufmerksamkeit erregt. Zusammen mit den gar nicht so schlechten Rezensionen und dem Vergleich von Preis/Rezensionen anderer Kopfhörer habe ich mich für den Erwerb und Versuch mit diesen Kopfhörern entschieden, nachdem mir meine alten In-Ear (In-Gehörgang) Stöpsel beim Joggen ständig aus den Ohren gerutscht sind.
Schon auf den Bildern kann man erkennen das diese In-Ear Variante die ist, die nur in der Ohrmuschel vor dem Gehörgang liegen, also keine Überraschung beim auspacken. Beim ersten einsetzen vor dem Spiegel umso mehr Überraschung das die Bügel zum Großteil nicht hinter den Ohren herführen, sondern nach oben über das Ohr laufen und erst der hintere Teil knapp hinter der Ohrmuschel liegt. Das mag bei großen Ohren anders sein, bei kleinen Ohren sieht es ganz schön blöd aus, als habe man zwei altmodische Riesenhörgeräte im Ohr. Naja, Kopf geschüttelt, trotz der großen Bügel rührt sich nichts. Die angepriesenen "flexiblen" Ohrbügel sind übrigens nur weich, aber nicht formbar. Sie passen sich dementsprechend nicht individuell an, sondern liegen einfach nur dort wo sie formbedingt hinwollen. Bei meinen Ohren führt das nach einer Weile zu einer, allerdings erträglichen, Druckstelle im Endbereich des Bügels.
Dann das erste einschalten. Hui, die sind so laut das ich meinen Shuffle erstmal um einiges leiser stellen musste. Der Sound ist zum Sport treiben okay, aber die verstärkten Basstöne sind nirgendwo zu hören, um ein "einzigartiges Hörerlebnis" handelt es sich definitiv nicht.
Nun zum ersten "richtigen" Einsatz beim Joggen. Das Kabel ist so lang das man den Player gemütlich in der Kniebeuge tragen kann, jedenfalls wenn man nur 1,70 m misst. Also wohin damit im knappen Sommer-Laufoutfit? Da keine Kabelverkürzungsmöglichkeit dazu gehört und die von meinen alten Hörern nicht passte, musste ich mir das Kabel einmal um den Hals schlingen, damit es aus dem Weg ist. Das ist nicht so toll, aber besser als es herumschlabbern zu haben. Im Winter, mit Taschen am Outfit, ist die Kabellänge sicher besser zu ertragen.
Und dann, laufen... und... die Hörer sitzen bombenfest. Das war es was ich wollte und das ohne für die durch Wind-, Wetter- und Bewegung belasteten Kopfhörer soviel auszugeben wie für den Player selbst. Klar das man bei dieser Art von Hörern Windgeräusche hört, aber dafür nimmt man auch den Straßenverkehr noch wahr, das weiß man aber bei dieser In-Ear (In-Ohrmuschel) Variante.
Fürs Sporteln tun die Teile ihren Dienst, beim nächsten mal würde ich dennoch andere Hörer ausprobieren um, vielleicht, noch etwas besseres zu finden.