In den letzten Monaten begann ich verstärkt damit, mich mit Festplatten-MP3-Playern zu beschäftigen.
Vorgeschichte
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Wie für viele andere begann mein portables Musikleben mit einem Walkman. Mit 3 Stunden Akkulaufzeit war ich gut bedient und auch die Qualität war für mich in Kindertagen ausreichend. Später musste dann ein Discman her und schließlich schoss ich vor ein paar Jahren meinen ersten MP3-Player bei eBay.
Weitere Sticks und Flashplayer folgten, welche jedoch der Reihe nach abhanden kamen oder den Geist aufgaben.
Die Zeit war Reif für etwas neues.
Ich wollte: mehr Platz, bessere Qualität, bessere Verarbeitung, bessere Haptik und natürlich besser Handhabung.
Vergleiche zu anderen Playern:
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Einige meiner Schulfreunde legten sich schließlich MP3-Jukeboxen zu. Begonnen mit den gameboygroßen Archos Playern mit 6GB, welche zwar zweifelsohne ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, eine wunderbare Stoßdämmung in vorm von mit Schutzgummis bestückten Kanten besaßen und eine gute Tonqualität lieferten, allerdings allesamt nach spätestens einem Jahr mit Festplattendefekten den Geist aufgaben über die Creative Zen Touch Jukebox mit 20GB, welche etwas kleiner und handlicher gebaut war und ein überempflindliches Touchpad bot, dafür aber tollen Sound und lange Akkulaufzeiten aufzeigen konnte, über das Kultgerät Apple Ipod bis hin zu der Iriver Konkurrenz war alles vertreten.
Zunächst vom Zen Touch angetan, erzählten mir schnell Freunde von Inkompatiblitäten mit den heimischen PCs. Abgesehen davon stellte sich das edel anmutende Aluminiumgehäuse als beulenempfindlich und die Navigation samt Ordnerverwaltung sich als relativ umständlich heraus.
Als mir dann ein Kollege seinen brandneuen Ipod vorstellte, war der Zen Touch aus dem Rennen.
Diese intuitive Menüführung, das tolle Display, die kultverdächtige Optik und das riesige Zubehörangebot überzeugten mich. Nur der Preis, der generell weit über dem anderer Konkurrenzprodukte lag, sowie die eher durchschnittliche Tonqualität, welche ich mit den qualitativ höchstwertigen Sennheiserkopfhörern meines Vaters (er wusste davon natürlich nix ;-) )in Verbindung mit diversen in 320kbit/s komprimierten Stücken erprobte, hielten mich noch von einem Kauf ab.
Der Iriver H10 mit leider nur 5GB Speicher, was mir eindeutig zu wenig war, konnte in diesem Segment auftrumpfen.
Der Anschaffungspreis war geringer, die Tonqualität suchte ihrer Gleichen! Die Menüführung jedoch fand ich vereinzelt umständlich und nicht gelungen. Auch das Design war weniger mein Fall.
Schließlich stieß ich auf den
Philips Go Gear HDD 6320
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, um den es hier gehen soll.
Sofort war ich verliebt. Diese schlichte eleganz der glatten, schwarzen Oberfläche, das fehlen sämlicher Knöpfe, welche an anderen Playern zum verdrecken neigten und das knightriderartige Aufleuchten des Touchpads, wenn ich meinen Finger darüber fahren ließ.
Die Menüführung glich der des Ipods in weiten Teilen und wenn auch ein wenig dicker gebaut, war er doch mindestens genauso handlich wie der Apple.
Das 2" Farbdisplay stellte brilliant und scharf alle auf dem Player abgelegten Fotos dar, der dunkle Skin der Software passte perfekt zur Schale des Geräts.
Desweiteren bot der Philipps einen genialen Sound und kostete rund 100€ weniger als ein vergleichbarer Ipod.
Ein weiterer entscheidender Vorteil gegenüber seines Konkurrenten war das Aufspielen und Verwalten der MP3s.
Im Gegensatz zum Ipod wird hier nicht per Itunes synchronisiert, sondern mit dem Windows Media Player 10.
"Toll!" werden nun einige sagen ... "Dann bin ich halt nicht an Apple, sondern Microsoft gebunden.".
Dem ist aber nicht so, denn der GoGear wird auch als Wechseldatenträger erkannt. So lassen sich alle Dateien einfach auf den Player kopieren, als hätte man es mit einer gewöhnlichen externen Festplatte zu tun.
Die Synchronisation per Media Player musste ich noch nie benutzen!
Der HDD 6320 kennt die Formate MP3, WAV, WMA und JPEG, hat eine Diktiergerätfunktion, sowie die Equalizerpresets Klassik, Jazz, Hip Hop, Rock, Sprache, Pop, RnB, Dance, Electronica und Lounge.
Damit lässt er keinerlei Wünsche offen.
Die Bildbetrachtungsfunktion macht im Gegensatz zu der des Ipod Photo sogar Sinn, denn ein als Zubehör erhältliches Kabel ermöglicht das direkte Übertragen von Bildern direkt von vielen gängigen Digitalkameras (z.B. Fuji, HP, Kodak, usw.) ohne das Vorhandensein eines PCs.
Somit lässt sich der Go Gear auch als mobiler Fotospeicher einsetzen.
Ein weiterhin besonderes Merkmal ist das Ladekabel.
Denn es beinhaltet zugleich auch das Datenkabel, mit dem die Dateien vom PC auf den Player übertragen werden.
Nun möchte man meinen, dass dies eher unpraktisch ist, weil man so immer das sperrige Netzteil herumschleppen muss, wenn man das Kabel dabei haben möchte.
Dies nimmt man aber gerne in Kauf, wenn man häufiger synchronisiert, denn der Akku einer solchen externen Festplatte geht dabei sehr schnell gewaltig in die Knie.
Schnell an die Steckdose gehangen, wird er aber gestützt, weshalb die Entladung wesentlich geringer ausfällt.
Technische Daten:
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Die findet Ihr ein Stückchen weiter oben auf dieser Amazonseite unter "Technische Informationen zu diesem Artikel".
Fazit:
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Der Philips Go Gear HDD 6320 ist für mich DIE Alternative zum Ipod schlechthin.
Die Bedienung verläuft problemlos und intuitiv, das Display erfreut die Augen und der Ton verzaubert den Hörsinn.
Praktische Features wie die Kombination von Lade- und Datenkabel, sowie das Diktiergerät und eine vollwertige Ausstattung (auch eine gut gepolsterte Schutztasche liegt dem Paket bei!) runden das Angebot ab und rechtfertigen die Bewertung mit 5 von 5 Punkten.
Konkurrenz:
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Findet Ihr auf den Seiten der Hersteller, z.B. Apple, Archos, Iriver, Samsung oder Creative.
Ich jedoch möchte nicht mehr tauschen und bin höchst zufrieden. ;)