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Erfahrungsbericht zur Philips HD7850 Senseo Latte Select, 2. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Philips HD7850/60 Senseo Latte Select Kaffeepadmaschine schwarz (Haushaltswaren)
Ich brauche eigentlich nur einen normalen Blümchen-Kaffee. Das heißt, daß ich bei der normalen Senseo ein Pad einlege und die 2-Tassen Taste drücke. Damit habe ich die doppelte Menge Wasser und der starke Kaffee wird für mich genießbar. Es kommt noch etwas kalte Milch, wenn vorhanden Kabapulver und viel Zucker rein. Aber seit der "Latte Macchiato" vor einigen Jahren in Deutschland entdeckt worden ist sehe ich meine Gastgeber meist längere Zeit in der Küche verschwinden, bis sie dann nach geschätzten 30 Minuten mit zwei, drei wunderschönen "Latte Macchiato" wieder auftauchen. Das ist ja ein richtiger Spleen geworden mit diesen "Kaffeekreationen". Natürlich wurde auch meine Frau davon angesteckt :-) Und so habe ich die Senseo Latte eigentlich aus Liebe zu meiner Frau gekauft. Die hat bisher immer Milch erwärmt auf aufgeschäumt. Dabei haben wir unzählige Elektroquirls verheizt. Zuletzt haben wir einen mechanischen Schneebesen verwendet und der hat bislang gehalten. Und so lebten wir unbeschwert bis ich letzten Mittwoch im REAL über diese neue Philips HD7850 Senseo Latte Select stolperte. Ich habe flüchtig von dieser Senseo Latte gehört und da hat mich immer die Funktionalität und Größe dieser Milchschaumeinheit interessiert. Hier stand nun ein Vorführgerät. Wie vermutet gestaltete sich die erste Entnahme des Tanks gar nicht so einfach. Jetzt erkannte ich erst diesen mittleren hellen Hebel, mit dem sich der Tank ganz einfach eben "raushebeln" läßt. Das Einsetzen ist eine richtige Fumelei, aber das kann man ja üben. Da ich mich bis zu diesem Zeitpunkt nicht im Internet informiert hatte war ich mir nicht sicher ob ich das Teil wirklich brauche. Da es aber die letzte Maschine war kaufte ich das Teil kurzerhand. Zuhause studierte ich erst mal die ganzen Bewertungen hier bei Amazon. So wie es aussah waren alle zufrieden. Einzige Kritikpunkte der Bewertungen: 1. Kaffee ist zu kalt 2. Vorhandene große Gläser passen nicht unter die Maschine 3. Die Portionen sind sehr klein OK. Der Punkt 1. irritierte mich etwas. Wer will schon kalten Kaffee? Aber da habe ich auch noch gelesen, daß sich einer auf die Rezensionen verlassen hat und dafür verbrannte er sich die Zunge. Mir erging es ähnlich. Ich muß diesen Kaffee erst einige Minuten abkühlen lassen, bevor ich ihn in größeren Schlucken trinken kann. Also es braucht keiner Angst zu haben, daß der Kaffee nicht heiß genug sei. Noch dazu gibt die Anleitung ja den Tipp die Gläser vorher mit heißem Wasser vorzuwärmen. Wobei das ja dann ein zusätzlicher Arbeitsgang ist und euch eine gewisse Energieverschwendung darstellt. Die gleiche Verschwendung wie bei den Profimaschinen, bei denen die Tassen auf einer elektrischen Heizplatte ständig vorgewärmt werden. Aber was tut man nicht alles für die Kaffeegourmets dieser Welt :-) Punkt 2. Auch ich hatte das Problem mit zu großen Gläsern. Als Trick habe ich diese höhenverstellbare Platte ganz herausgenommen. Da gewinnt man die nötigen 5 Millimeter - dafür fehlt die Abtropfschale und man muß zum Putzlumpen greifen. Ich habe es mal nachgemessen. Meine Gläser haben eine Höhe von 12,2 Zentimeter und ein Fassungsvermögen von 300 ml. Die gehen noch recht gut rein. Für ein Glas mit 13,8 Zentimeter muß ich die Tropfschale rausnehmen. Also Gläser bis 13,0 Zentimeter gehen knapp rein. Der Weg der Höhenverstellung beträgt 4 Zentimeter. Also von der Oberkante Abtropfschale bis Unterkante Auslauf sind Werte zwischen ca. 9 und ca. 13 Zentimeter einstellbar. Aber was will man eigentlich mit diesen großen Gläsern? Womit wir zu Punkt 3 kommen. Die Portionen sind wirklich total mickrig! Eine normale Kaffeetasse vom Hersteller Thomas, Füllhöhe normal 180 ml, wird mit dem Cappuccino nur 3/4 voll. Das sieht dann richtig schäbig aus, so als ob wer davon getrunken hätte oder das Wasser ist ausgegangen. Ich habe es nachgemessen. Nur beim schwarzen Kaffee ist eine Mengeneinstellung in drei Schritten möglich. Stufe I: 80 ml laut Beschreibung, gemessen 89 ml Stufe II: 125 ml / gemessen 130 ml Stufe III: 145 ml / gemessen 146 ml Also selbst in Stufe III fehlen ca. 35 ml Kaffe in einer stink normalen Kaffeetasse. Wenn ich diese Thomas Tasse randvoll mache passen 210 ml rein. Wenn ich da die 35 ml abziehe sind es 175 ml also fast die normalen 180 ml und die Welt wäre in Ordnung. Hat sich da eventuell ein Elektroniker/Programmierer mit seiner Tabelle vertan? In einen Kaffeebecher von Thomas gehen übrigens 250 ml. Da muß man auf Stufe II die 2-Tassen-Taste drücken damit man die gewohnte Menge Flüssigkeit drin hat! Beim Cappuccino kann man etwas tricksen wenn man gleich im Anschluß noch mal auf einen normalen schwarzen Kaffee drückt und noch etwas heißes Wasser durch das Pad laufen läßt. Bevor die Tasse übergeht schaltet man die ganze Maschine aus. Beim "Café Latte" also dem normalen Milchkaffee kann man auch tricksen. Den Milchtank ganz auffüllen, da gehen ca. 140 ml rein. Dann zwei "Café Latte" hintereinander in das Glas laufen lassen. Die Milch langt beim zweiten Durchgang nicht ganz, aber das Glas wird wenigstens anständig voll. Beim Latte Macchiato wird das tricksen aber wirklich aufwendig und ich frage mich ob ich mit meiner alten Methode nicht schneller war? Also Zubereitung einer anständigen Portion Latte Macchiato. Milchbehälter füllen und einsetzen. Glas unter die Maschine stellen. "Latte Macchiato" auswählen und Vorgang starten. Milchschaum läuft in das Glas. Die Maschine pausiert und wartet das sich Milch und Schaum trennen bevor der Kaffee einläuft und diese tollen drei Schichten entstehen. In dieser Pause schalte ich die Maschine aus. Glas rausnehmen. Milchbehälter rausnehmen, öffnen, erneut füllen, schließen, einsetzten. Glas wieder drunterstellen. Maschine wieder einschalten. "Latte Macchiato" erneut starten. Evtl. auch noch mal nur schwarzen Kaffee nachlaufen lassen. Praxistest bei sechs Personen Heute hatten wir vier Gäste. Einmal Cappuccino, das geht ja noch, einmal Milchbehälter füllen. Einmal Milchkaffee für mich, da sind dann schon zwei Füllungen des Milchbehälters erforderlich. Dann zweimal Latte Macchiato, vier Füllungen. Also in Summe sieben mal: Glas rausnehmen, Milchbehälter rausnehmen, öffnen, erneut füllen, schließen, einsetzten. Glas wieder drunterstellen. Gott sei Dank wollten die anderen zwei Gäste nur einen möglichst starken schwarzen Kaffee mit etwas Kaffeesahne, was kein Problem darstellte. Verbesserungspotential Ich war also samt High-Tech Apparatur ebenfalls geschätzte 20 Minuten nur mit meiner Senseo Latte beschäftigt und dachte mir: Warum kann ich die Milch nicht einfach so irgendwo seitlich in den Tank gießen, oder noch besser, warum ist der Saugschlauch dieser kleinen Milchschaumeinheit nicht einfach so lange, daß ich ihn in einen 1 Liter Milch-Tetrapack stecken kann? Und warum gibt es für mich keinen manuellen Modus. Also wo ich einfach nacheinander so viel Milchschaum und Kaffee rauslassen kann bis die Tasse oder das Glas voll sind? Gerade eben meinte ich vom Hersteller Petra einen solchen KaffePadAutomaten KM 42 entdeckt zu haben. Da hängt nur dieser Schlauch raus und man kann scheinbar die Menge einstellen. Im Geschäft stand eine normale Petra-Pad Maschine daneben, die ja laut Stiftung Warentest Testsieger ist, und die wirkte gegen die Senseo billig. Das liegt an den verwendeten Materialien, da hilft auch ein "Made in Germany" nicht viel wenn man "China Plastik" verbaut. Resümee: +++ Verwendet günstige Pads die man mittlerweile von unzähligen Herstellen kaufen kann. Man ist nicht auf diese Monopol Kapseln der Wettbewerber angewiesen. ++ Milchschaum ist wie (aufwendig) selbstgemacht. (1,5 % Fett aus dem Kühlschrank) ++ Maschine ist hochwertig verarbeitet und sieht edel aus + Kaffee ist heiß genug um sich die Zunge zu verbrennen ~ Reinigungsaufwand des Milchbehälters hält sich in Grenzen - Der Milchbehälterdeckel mit integrierter Schaumeinheit ist ziemlich fragil. Ich hoffe das Ersatzteil hat einen vernünftigen Preis. - Im Deckel ist viel mehr Elektronik drin wie bei den Vorgängern was erfahrungsgemäß (Saeco etc.) zu mehr Störungen und damit Reparaturen führt.. -- Nur für schwarzen Kaffee ist eine Mengeneinstellung in drei Stufen möglich. --- Ausgegebene Kaffee Mengen sind für normale Tassen und das normale Empfinden viel zu gering. Hier muß Senso dringend nachbessern. --- Milchbehälter ist mit 120 ml bei zwei Kaffeetrinkern im Haushalt bereits viel zu klein. Das waren wir ja bei der Ur-Senseo auch vom Wassertank schon gewohnt. Ich bin mir Momentan nicht sicher ob ich mir die Senseo Latte Select in dieser Version noch mal kaufen würde. Der Langzeittest durch die Verwendung der Maschine von meiner Frau wird das zeigen. Wie eine verbesserte Senseo Latte Select 2 aussehen könnte habe ich oben beschrieben. ##################################################################################### 18.12.2011 Nachtrag: Mittlerweile musste ich die Maschine leider...
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Nun brauche ich keinen Kaffeevollautomaten mehr..., 15. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Philips HD7850/60 Senseo Latte Select Kaffeepadmaschine schwarz (Haushaltswaren)
...denn ich habe diese tolle Maschine entdeckt. Da ich ein Cappuchino- und Latte Macchiato-Trinker bin, war ich es jetzt schon länger leid, mir ständig die Milch in der Mikrowelle aufzuwärmen und aufzuschäumen, mit meiner alten Senseo Kaffee in einer separaten Tasse zu zubereiten (denn unter die alte Senseo passte keine große Tasse), um abschließend den Kaffee in die große Tasse zu schütten... Darum hielt ich jetzt schon länger Ausschau nach einem Kaffeevollautomaten, der einen separaten Milchtank beinhaltet, damit man automatisch per Knopfdruck ein Milchgetränk nach Wahl (Cappuchino, Latte Macchiato, Cafße Latte, etc.) zubereiten kann. Leider sind diese Kaffeevollautomaten alles andere als billig. Das günstigste Gerät mit separatem Milchtank kostete schon 800,- Euro. Und da ich zu Hause die einzige Person bin, die Kaffee trinkt, war es mir diese teure Anschaffung nicht wert. Zumal eine Reparatur - wenn sie denn irgendwann nötig sein sollte - wahrscheinlich nicht lohnenswert ist. Also hielt ich weiterhin Ausschau. Bis ich diesen September die neue Senseo HD7850 entdeckte. Ich war sofort begeistert, als ich sie sah. Die Senseo HD7850 hat einen separaten Milchtank, in den Milch reinpasst für eine Portion Latte Macchiato, für bis zu zwei Tassen Cappuchino oder eine Portion Café Latte. Auf Knopfdruck kann man zwischen einem Café Creme und den oben genannten Sorten wählen. Zudem kann man ebenfalls für den Café Creme die Portionsgröße (klein-mittel-groß) aussuchen und den 1 oder 2-Tassenknopf bedienen. Für die drei Milchkaffee-Varianten steht allerdings nur der 1-Tassenknopf zur Verfügung. (Warum? Weil der Milchauslauf nicht wie beim Kaffee aus zwei Düsen, sondern nur aus einer mittig vorhandenen Düse austritt) Handhabung/Erster Versuch: Zu allererst soll man den Milch- und Wassertank unter fließendem Wasser ausspülen. Nach der Reinigung füllte ich den Milchbehälter bis zur Markierung für den Latte Macchiato. Den Milchbehälter wieder in Position schieben, Kaffeepad rein, Kaffeetasse drunterstellen (es passt eine GROßE drunter --> das Abstellblech ist höhenverstellbar), am Bedienfeld den richtigen Kaffee wählen und den rot-leuchtenden 1-Tasse Knopf betätigen. Sofort kommt heißer, fester Milchschaum. Anschließend kommt noch automatisch der Kaffee und fertig ist der Latte Machiatto!!! Geschmack: SUPER! Der Schaum ist fest und schaumig. Lecker!!! Angenehme Trinktemperatur! Überraschend war auch: Ich wollte gerne für meinen Besuch zwei große Tassen Café Creme zubereiten, allerdings konnte ich den 2-Tassen-Knopf nicht drücken. Es leuchtete lediglich der 1-Tassen-Knopf. Ich war schon enttäuscht, bis ich bemerkte, dass ich nicht genug Wasser im Tank hatte. Kurz den Wassertank aufgefüllt und schon ließ sich auch wieder der 2-Tassen-Knopf bedienen... Das ist wirklich ganz praktisch, macht dich die Maschine doch vorher darauf aufmerksam, dass das Wasser nicht mehr für deine gewünschte Kaffeemenge ausreicht. So kann es einem nicht mehr passieren, dass die Kaffeemaschine während der Kaffeezubereitung abbricht und du von neuem starten musst. Die beiden anderen Getränke - Café Latte und Cappuchino - habe ich auch ausprobiert. Beide Varianten schmecken auch sehr lecker, die Milch ist nach wie vor schaumig und fest. Auch sehr lecker. REINIGUNG: Die Reinigung läuft sehr schnell vonstatten. Nach der Benutzung des Milchtankes leuchtet oben an der Senseo das Feld "Clean". Man füllt Wasser in den Milchtank, stellt einen Auffangbehälter auf das Abstellblech und betätigt den blinkenden Knopf. Der Milchschlauch und die Düse werden mit heißem Wasser durchgespült. Als Endreinigung (am Ende des Tages) wird empfohlen, den Milchtank samt Deckel und Milchschlauch auseinanderzunehmen und in der Spülmaschine oder unter fließendem Wasser zu reinigen. Die Senseo besitzt auch eine Entkalkungsfunktion. Nach 1000 Café Creme oder 500 Tassen Cappuchino, Latte Macchiato oder Café Latte leuchtet die Calc-Clean Anzeige auf. (Diese Funktion habe ich allerdings noch nicht genutzt, nach einer Woche Nutzungsdauer komme ich noch nicht auf die entsprechende Tassenanzahl ;-)) FAZIT Alles in allem finde ich diese Senseo-Maschine super. Für mich alleine ist diese Maschine völlig ausreichend. Bei mehreren Kaffeetrinkern ist es allerdings umständlich jedes Mal den Milchbehälter nach einer Tasse aufs Neue aufzufüllen. Ich kann die Senseo HD7850 nur empfehlen... ...sie ist für knappe 200 Euro erschwinglich, sie ist schnell einsatzbereit, das Milchgetränk ist schnell zubereitet, der Milchschaum wird so, wie ich ihn mir vorstelle und die Reinigung ist schnell erledigt. Viel Spaß beim Kaffeetrinken! :-)
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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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..spart den Weg ins Café! Wirklich!, 9. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Philips HD7850/60 Senseo Latte Select Kaffeepadmaschine schwarz (Haushaltswaren)
Ich bin ein Liebhaber guter Kaffeespezialitäten und schon seit langem auf der Suche nach einer Kaffemaschine, die Cappuccino und Konsorten ohne viel Aufwand herstellt. Die bisher günstigste Lösung mit Milchschaumfunktion lag bei 800 Euro und mehr. Nun ist mir vor ein paar Wochen die Senseo Latte Select zum ersten Mal aufgefallen. Obwohl ich mit der bisherigen Senseo-Maschine sehr zufrieden war, konnte ich mir nicht vorstellen, dass eine Maschine, die deutlich unter 200 Euro kostet, eine ordentliche Milchschaum-Funktion bieten kann. Die vielen postiven Userberichte haben mich jedoch ermutigt, die Senseo Latte zu kaufen. Ich wurde nicht enttäuscht. Erstens wirkt das Gehäuse wertiger und schicker, als die der wesentlich günstigeren Konkurrenz von "Petra". Wer billig kauft, kauft zweimal! Zu den verschiedenen Funktionen der Maschine wurde ja schon hinreichend berichtet, deshalb möchte ich die gängigen Negativ-Kritikpunkte erläutern: 1.) Zu wenig Kaffee: Ein für mich zunächst verständlicher Kritikpunkt. Bei der Funktion "Latte Macchiato" wird ein entsprechendes Glas nur etwa zu 2/3 gefüllt. Aber wo liegt das Problem? Hier ist Tricksen angesagt. Ich löse das Problem, in dem ich einfach mit denselben Pads noch mit einer kleinen Portion normalem Kaffees auffülle. Wer gern mehr Schaum hätte, setzt einfach noch einen Cappucino obendrauf. Auf diese Weise füllt sich das Glas mit 250 ml gerade soweit, dass der Pegel knapp unter dem Glasrand liegt. Die dafür benötigte Milchmenge reicht gerade aus. Die erste Version mit Latte Macchiato plus kleiner Portion Kaffee ist optisch noch ansprechender, als die Originalvariante. Der Arbeitsaufwand ist auch nicht viel grösser, da man nur die Funktion ändern muss und die Maschine kurz nachheizen lassen. 2.) Kaffee zu kalt: Absolut nicht zu verstehen. Ich kenne das Problem von der Melitta "My Cup". Bei der Senseo Latte gibt es dieses Problem nicht, zumindest nicht bei meiner. Selbst ein Latte Macchiato, der nicht mit normalem Kaffe aufgefüllt wird, ist nach der Fertigstellung noch heisser, als jeder normale Mensch einen Kaffee trinken würde. 3.) Milchtank zu klein: Wenn man zwei Latte Macchiato machen will, muss man in der Tat nachfüllen. Aber auch dies ist nicht so dramatisch, wie es teilweise dargestellt wird. Einfach einen Hebel am Ausströmer hochziehen, den Milchbehälter abziehen, Deckel abnehmen, Auffüllen und das ganze rückwärts. Nach kurzer Zeit macht man diese Handgriffe ruckzuck und wie im Schlaf. Wem das zu fummelig ist, der sollte lieber bei löslichem Kaffe bleiben. 4.) Gerät ist zu teuer: Ich habe das Gerät für 175 Euro versandkostenfrei und innerhalb von 24 Stunden von Amazon bekommen. Sie ist mir jeden einzelnen Cent wert. Ich hatte schon einmal eine 300-Euro-Kapselmaschine mit Milchbehälter im Auge, aber die ist beim Geschmackstest mit Pauken und Trompeten durchgefallen. Der Kaffee schmeckte irgendwie künstlich und die Kaspeln sind sündhaft teuer. Bei der Senseo kann man aus einem riesigen Angebot an Kaffeepads wählen und experimentieren. Alles in Allem bleibt zu betonen, dass diese Maschine nicht dafür gedacht ist, ein 20-köpfiges Kaffekränzchen zu bedienen. Vielmehr ist die Maschine optimal für Leute, die nur kleinere Mengen der hier angebotenen Kaffespezialitäten brauchen und für die ein Kaffevollautomat zu teuer und zu aufwändig wäre. Saubermachen muss man solche Maschinen auch. Da gibt es einen Kaffeesatzbehälter, der regelmässig geleert werden muss und ein Mahlwerk, welches gehegt und gepflegt werden will. eine uneingeschrränkte Kaufempfehlung von mir!
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