Nachdem ich im Sommer 2011 die Senseo in meiner Ferienwohnung kennengelernt habe, habe ich mir für zu Hause gleich eine eigene bestellt. Die ersten Monate waren schön. Wir hatten ein tollen Leben zusammen. Jeden Tag im Schnitt zwei Becher Kaffe und alles war gut. Doch dann nach acht Monaten der Totalausfall. Ausgerechnet an dem Tag, als ich mal wieder eine Entkalkung machen wollte zuckte gar nichts mehr. Die Maschine war einfach tot. Die Hotline konnte auch nicht helfen. Auf Nachfrage bei Amazon habe ich das Gerät dann direkt bei Philips reklamiert. War auch zunächst kein Problem. Online eine Reklamation erfasst, dann den Paketschein gedruckt und kostenlos an den Servicepartner SCB geschickt. nach zwei Werktagen kam die Eingangsbestätigung und nach weninger als einer Woche kam die Maschine schon zurück. Ich war freudig überrascht. Doch dann die Ernüchterung. Die Maschine lief zwar wieder aber auch das Wasser... Das Gerät kam mit einem neuen Fehler aus der Reparatur. Nun stand die Senseo nach wenigen Minuten im Wasser. Kaum war der Wassertank befüllt. Dauerte es nur wenige Minuten und die Maschine stand in einer großen Wasserlache. Das lies sich 100%ig immer wieder reproduzieren. Mit diesem Fehlerbild habe die Maschine sechs mal eingeschickt. Der Fehler konnte angeblich nie nachvollzogen werden. Als ich Wandlung verlangt habe, wurde mir ein Austauschgerät geschickt. Dies machte zunächst für zwei Wochen ein gute Figur. Doch dann - Wasser. Ich kam morgens in die Küche und traute meinen Augen nicht. Obwohl der Wassertank nicht in der Maschine stand sondern zum trocknen auf meiner Spüle, stand das Gerät in einer Wasserlache. Der Tank war als Feherquelle also völlig ausgeschlossen. Und meine weitere Anwendung der Senseo auch. Ein Elektrogerät, das morgens in einer Wasserlache steht, weil es nicht dicht ist, halte ich für lebensgefährlich. Wer weiß wo das Wasser sich sonst noch im Gerät verteilt...