Ich habe schon viele Marken an Rasierapparate ausprobiert. Das ultimative war noch nie dabei. Ob Braun, Grundig, Panasonic und wie sie alle heissen. Jetzt habe ich mich auch mal an den Phillips getraut.
Motiviert durch die vielen Rezensionen und aufgrund meiner empfindlichen Haut habe ich ihn bestellt.
Das Handling ist gut, aber andere liegen besser in der Hand. Die Haptik z.B. das drücken der Knöpfe ist nicht so leicht. Man muss auch schon mal umgreifen und muss die Knöpfe richtig fest drücken.
An der Unterseite, wo er in der Handfläche liegt, hat es spitze Kanten von dem Emulsionstank und die Stromanschlüsse piken ordentlich. Hier muss nachgebessert werden.
Das füllen und Laden geht durch die Station automatisch. Das ist gut gelöst und macht einen guten Eindruck. Das erste Rasieren ist etwas ungewöhnlich. Mit den drei Scherköpfen muss man sich erst mal anfreunden. Er ist überraschend leise. Die Emulsion ist angenehm im Geruch und kühl, was einen sehr frischen Eindruck vermittelt. Das Rasierergebnis ist wie bei trocken üblich nicht 100%.
Machmal frage ich mich, mit was sich die Männer vorher rasiert haben, um hier von Perfekt zu reden.....
Die Problemstellen bleiben auch mit dem Philips Problemstellen. Am Hals, am Wangenknochen, und den speziellen Problemen eines jeden einzelnen behalten auch hier kleine Reste zurück. Aber zu keiner Zeit mehr als bei anderen Rasierern auch.
Allgemein ist die Rasur durchaus gelungen und auch in üblicher Zeit vollbracht. Die Haut reagiert bei mir nicht mit Reizungen oder brennen. Das war ein Ziel und das wurde auch erreicht.
Eines noch: An den Koteletten ist es schwierig einen Abschluss hin zu bekommen. Da muss man dann tatsächlich den Scherkopf wechseln. Das geht aber einfach und schnell. Ich selbst habe einen Schnauzer der nicht bis hoch in die Nase reicht. Hier zu rasieren geht mit dem Philips nicht! Da muss mein alter Rasierer herhalten. Schade.