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Philip und Elizabeth: Porträt einer Ehe
 
 
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Philip und Elizabeth: Porträt einer Ehe [Gebundene Ausgabe]

Gyles Brandreth , Gerlinde Schermer-Rauwolf , Bernhard Jendricke , Rita Seuß , Robert A. Weiß
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt; Auflage: 2 (9. Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421058695
  • ISBN-13: 978-3421058690
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.775 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Königin Elizabeth und Prinz Philip verkörpern die Monarchie schlechthin. Doch obwohl sie unter ständiger Beobachtung der Boulevardpresse stehen, ist wenig über das Paar bekannt. Gyles Brandreth war ein besonderer Zugang zum englischen Hof gestattet, er konnte das Herrscherpaar viele Monate begleiten und zahlreiche Mitglieder der königlichen Familie interviewen. Seine Doppelbiographie gewährt einen Einblick in das private Leben der Windsors. Elizabeth und Philip, beide Ur-Ur-Enkel der legendären Königin Victoria, kommen aus Elternhäusern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der griechische Prinz mit deutschen Wurzeln war bis zu seiner Heirat quasi heimatlos, verbrachte Kindheit und Jugend zwischen Paris, Darmstadt, Salem und Schottland. Dagegen steht die behütet aufgewachsene Elizabeth, die sich schon als Teenager in ihn verliebte. Brandreth sucht nicht nur das Geheimnis dieser in vielen privaten wie politischen Krisen erprobten Ehe zu ergründen, sondern richtet seinen Blick auch auf ein faszinierendes Stück Zeitgeschichte.

Über den Autor

Gyles Brandreth, geboren 1948, war Mitglied der Regierung John Majors und saß zwischen 1992 und 1997 für die Tories im Parlament. Er ist Publizist und arbeitet in England für Funk und Fernsehen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Das Buch hat mich ratlos zurückgelassen. Der Autor hat die königliche Familie begleitet, gesprochen hat er mit Prinz Philip, nicht mit der Queen. Was ihm Prinz Philip so "erzählt" hat, bringt auch keine wesentlichen Neuigkeiten. Denn meistens wollte der Prinz nicht über die Themen sprechen, die der Autor angesprochen hat. Der Autor hinterfragt wenig, gibt sich mit Aussagen vom Prinz "das stimmt nicht" zufrieden und erstarrt vor Ehrfurcht.
Seine Gesprächspartner, ehemalige Angestellte, Verwandte oder Bekannte des Paares geben unterschiedliche Versionen von Geschehnissen von sich. Der Autor würzt dies mit seinen persönlichen, subjektiven Eindrücken. Von einer Biographie erwarte ich mir einfach mehr, als die alten Klatschgeschichten neu zu kommentieren. Die Biographie ist von Elisabeth und Philip nicht "autorisiert" und das ist bei Biographien immer ungut, weil dann einfach von Seiten der beschriebenen Personen zu viel offen und Spekulation bleibt. Ich kann nicht nachempfinden was den Autor dazu getrieben hat, dieses Buch zu schreiben. Ich finde es einfach nur überflüssig. 2 Sterne weil er den weit verzweigte Stammbaum und die Entstehungsgeschichte der Windsors gut erklärt ist. Wobei die Erklärung fast das halbe Buch einnimmt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Es gibt schon einige Biografien über Queen Elizabeth II., doch dies ist die erste Doppelbiografie, die sich sowohl mit ihr, als auch mit ihrem Ehemann Philip auseinandersetzt. Völlig gleichberechtigt liegt in "Philip und Elizabeth" von Autor Gyles Brandreth der Fokus nicht nur auf der Königin, sondern auch auf dem Mann, der immer einen Schritt hinter seiner Gattin geht und auf den meisten offiziellen Fotos in der zweiten Reihe stehen muss.

Das "Porträt einer Ehe" beginnt weit in die Vergangenheit: Der Stammbaum des Königspaares geht auf Queen Victoria zurück, da beide Ur-Ur-Enkel der langjährigen Herrscherin sind. Gyles Brandreth fängt bei Queen Victoria an und beschreibt von dort aus die Familienverhältnisse des englischen Königshauses. Er nennt dabei auch alle Cousins und Cousinen, Onkel und Tanten der königlichen Familie und ermöglicht so einen Einblick in die größeren Zusammenhänge der europäischen Adelshäuser. In einzelnen Kapiteln über Philip und Elizabeth schildert der Autor ihre Kindheit. Philip, der abgeschieden von seiner Familie in verschiedenen Internaten aufwächst und dagegen Elizabeth, die "in einem goldenen Kokon lebte. Ihre Kinderwelt war (...) behaglich, christlich geprägt, behütet und absolut sicher."

Obwohl Gyles Brandreth durch seine Arbeit und seine Beziehungen im Laufe der Jahre ein enges Verhältnis zum englischen Königshaus aufgebaut zu haben scheint (worauf er auch unglaublich stolz ist), beruft er sich in dieser Biografie auch auf andere Quellen. So zum Beispiel den umstrittenen Bericht der Marion Crawford, die 1950 "Die kleinen Prinzessinnen" veröffentlichte. "Crawfie" war die Gouvernante Elizabeths und Margarets; ihr Roman entsetzte das Königshaus damals sehr und lies es Abstand von der ehemaligen Angestellten nehmen. Die Berichte und Einblicke in die Jugendzeit der Prinzessinnen sind jedoch für Gyles Brandreth eine nützliche Quelle, so dass er lange Absätze daraus zitiert. Er beruft sich aber auch auf Freunde, Verwandte und andere Angestellte des Königshauses. In Interviews hat er viele Aussagen zusammengetragen; sammelte aber auch Dokumente wie beispielsweise ein Foto der Heiratsurkunde oder Auszüge aus Briefen. Der Brief des Königs an seine Tochter nach deren Hochzeit soll nur als ein Beispiel dafür dienen.

Bisher noch unveröffentlichtes Fotomaterial aus der Kindheit, der frühen Jugend und auch aus dem privaten Familienleben Philips und Elizabeths ergänzen die Biografie. Dabei sind Bilder der Beiden als Kinder chronologisch nebeneinander gestellt und ermöglichen somit einen interessanten Vergleich, beispielsweise der 10-jährigen "Lilibeth", wie sie noch heute gerufen wird, und des 14-jährigen Philips.

Gyles Brandreth hat in "Philip und Elizabeth" persönliche und offizielle Gegebenheiten zusammen getragen; er berichtet über Urlaube, den Ärger mit der Presse und natürlich, am Ende seines Portraits auch über Charles und Diana, Andrew und Fergie. Dabei springt er des Öfteren in der Zeit und stellt zwischenzeitlich immer wieder den Bezug zur heutigen Situation her. In seinen ausgiebigen Fußnoten schweift er gerne ab und erzählt Anekdoten, die teilweise sehr amüsant sind.

Anhand der Biografie "Philip und Elizabeth" erkennt der Leser, wie sich die Welt seit dem Zweiten Weltkrieg verändert hat. Er darf außerdem in eine völlig andere Umgebung eintauchen, lernt grundlegende Prinzipen kennen, der sich ein Angehöriger der bürgerlichen Gesellschaft nicht unterwerfen muss und erfährt mehr über die Motive der englischen königlichen Familie, sich in manchem Situationen nicht ganz so redefreudig zu zeigen. Außerdem wird ein völlig neues Bild des englischen Königshauses und seiner Mitglieder hergestellt, wie zum Beispiel im Falle des Herzogs: "Vielleicht war er enttäuscht, dass seine Karriere bei der Marine so abrupt zu Ende ging. Vielleicht ärgerte er sich, dass er seinen Namen nicht an seine Kinder weitergeben konnte. Und war wütend darüber, wie herablassend er von manchen Höflingen behandelt wurde. Aber in den vergangenen fünfzig Jahren hat er es niemals - nicht ein einziges Mal - versäumt, das zu tun, was er als seine alleinige und wichtigste Pflicht ansieht: die Königin zu unterstützen."

Im Anhang der Biografie "Philip und Elizabeth", aus dem Englischen von Bernhard Jendricke, Gerlinde Schermer-Rauwolf, Rita Seuß und Robert Weiß übersetzt, findet sich eine ausführliche Liste mit allen Ämtern und Funktionen Philips, mit den Staatsbesuchen sowie den Stammbäumen der königlichen Familie.

"Philip und Elizabeth" ist kein Enthüllungsroman. Es erläutert die persönlichen Geschichten der beiden Adligen, geht auf einschneidende Erlebnisse ein und nimmt aber auch Bezug auf umstrittene Gerüchte, die in der britischen Presse immer wieder auftauchen. Gyles Brandreth hat durch viel Recherche ein liebevolles und umfassendes Buch über das wohl unnahbarste Ehepaar Europas zusammengestellt - das so vielleicht doch ein kleines bisschen näher rückt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Biographien sind ein weites Feld- zugegeben. Einfach zu spekulieren, wenn die betreffende Person nicht mehr lebt und heikel, wenn sie noch schaltet und waltet. Denn immer stellt sich die Frage- war das wirklich so? Und hat nicht Diana damals vielleicht auch bei ihrem legendären Interview im TV auch ein bisserl dicker aufgetragen? Sei`s drum. An einem Königshof zu leben kann nicht immer wie im Märchen sein, denn es gibt Etikette und gesellschaftliche Verpflichtungen. Gyles Brandreth hat sich mehrere Monate mit dem Leben und Philip, Elizabeth und der Verwandtschaft auseinandergesetzt. Eine autorisierte Biographie von Elizabeth und Philip zu kreiren, ist äußerst schwer, denn die Queen gilt nicht gerade als redefreudig, wenn es um private Dinge geht. Muß ja auch nicht. Jeder kennt sie so als "simply not amused". Brandreth hat eine sehr gute Biographie verfaßt und sein Einstieg über die Geschichte und Herkunft der betreffenden Personen und Adelshäuser ist perfekt ausgearbeitet. Denn man muß schließlich wissen, aus welchem Umfeld sie stammen.
Ich kann die Biographie nur empfehlen, denn es befinden sich auch viele schöne Fotos darin, gerade aus der Kinderzeit der Queen und ich fand es interessant zu erfahren, daß die Queen nur einmal in ihrem Leben U-Bahn gefahren ist als Kind- es verdeutlicht wie wenig sie am öffentlichen Leben eigentlich teilnehmen kann, ist sie doch die Queen. Und Philip sagt nie "stimmt nicht" oder "stimmt", sondern gibt gern Auskunft, denn immerhin ist er nur der "Ehemann" im Schatten einer imposanten Frau. All dies beleuchtet Brandreth und seziert die Klatschgeschichten nicht, sondern bringt andere auf den Tisch, die interessanter sind. ;)
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