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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Großartiges Debut, 23. August 2004
Von Ein Kunde
Der erste Eindruck einer CD wird meist durch ihre Aufmachung geprägt. Hier zeigt sich »Philadelphia Freeway« schick, aber nicht übertrieben. So setzt sich der Trend in der Musik fort:Vom schwächsten Lied als Eröffnung (»Free«) gelangt man direkt zur ersten Bombe, »What We Do« mit Jay-Z und Beanie Sigel. Es folgt ein etwas ruhigeres, jedoch ebenfalls hochwertiges Stück Musik mit Nate Dogg und die nächsten drei Bomben: »Flipside« mit Ice City-Kollege Peedi Crakk liegt dabei jedoch noch mal deutlich vor »On My Own« mit Nelly und »We Get Around« mit Snoop. Letztere Gäste liefern eine gute, wenn auch nicht überragende Leistung ab und bringen ein gewisses "gradlinigeres Kontrastprogramm" zum etwas fordernden Stil Freeways. Es geht weiter mit dem ebenfalls guten, aber überschaulichen »Don't Cross The Line« (mit Faith Evans) und »Life« mit Beanie Sigel, am unteren Ende der Qualitätsskala dieses Albums angesiedelt. »Full Effect« und »Turn Out The Lights« sind der Höhepunkt der düsteren Phase auf der Platte. Während ersteres mit zunehmender Spielzeit immer mehr Atmosphäre aufbaut, setzt Produzent Kanye West bei letzterem auf ein ungeschlossenes Konzept (übrigens ohne hochdrehte Soulsamples), was in meinen Augen ein tolles Ergebnis liefert. Es folgen zwei weitere Stücke, die mit dem restlichen Album nicht mithalten können, und ein würdiger Abschluss: »Alright« mit Allen Anthony und »Hear The Song«, positive Lieder bester Machart. Es folgt ein kleiner Bonus in Form von »You Got Me« mit Mariah Carey und Jay-Z, eine durchwachsene Marketing-Beigabe, und »Line 'Em Up«, ebenfalls durchwachsen. Fazit: Vier gut (1, 8, 11, 12), mehrere überdurchschnittlich bis großartig (2, 4, 13, alle von Just Blaze) produzierte Stücke und eine überflüssige Bonus-Sektion ergeben ein tolles Debut mit eigenem Flair, ohne Aussetzer oder Ausreißer, die das Konzept durchbrechen könnten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hardcore Funk, 4. November 2003
Alles andere als enttäuschend: Mit "Philadelphia Freeway" liegt nicht nur das Debut eines absoluten Ausnahme-MCees vor, sondern gleichzeitig auch die Meisterprüfung schlechthin für Just Blaze, der das Album zu 90 % allein produziert hat. Die Beats übertreffen hier stellenweise sogar seine Beiträge zur "Blueprint 2" und rocken eine ziemlich aggressive Party. Bestes Beispiel: "Flipside", pure Energie aus tighten Drums und fiesen Synthies. Zum Glück steht dem der eigentliche Act in nichts nach und zeigt, dass man heutzutage eben doch noch mit komplett neuartigen Flows um die Ecke kommen kann. Und da M.O.P oder Ol' Dirty ja bisher noch nichts über Roc-A-Fella veröffentlicht haben, kann man ihn auch immer noch getrost als aggressivsten MC auf dem Label bezeichnen. Dennoch gibt es einfühlsame Tracks wie "You Don't Know" oder "Alright", nach denen es einem dann langsam dämmert: Freeway ist ein Multitalent, dem es hierzulande noch mächtig an Respekt mangelt - zu Unrecht. Auf dem Clubhit "Own My Own" revanchiert sich Nelly für den "Roc The Mic-Remix", indem er einen typischen Südstaaten-Refrain beisteuert. Überzeugenderere Gäste sind dagegen Snoop und Nate Dogg, die den Tracks ihren typischen Stempel aufdrücken. Freeway selbst legt eine ungeheure Motivation an den Tag und präsentiert Streettales, die wie das Leben selbst mal beschwingt, mal wehmütig sind und allesamt fesseln. Zusammen betrachtet ist das einzige, was diesem Album den Ruf eines neuzeitlichen Classics streitig macht, sein geringer Bekanntheitsgrad. Bleibt zu hoffen, dass Freeway sich nicht weiterhin entwickelt wie (anfangs) ähnlich gute Rapper, wie z.B. Fabolous oder Ja Rule, die auch ein Hammerdebut gedroppt haben und später vor lauter Erfolg völlig verweichlichten.
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18 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Auch Freeway nix besonderes..., 4. März 2003
Wie schon Lil Kim und Fabolous folgt auch Freeway dem Pop-Chart Orientiertem Rap... leider!!! Das dieser Trend in New York ausgelößt wurde mag am 50 Cent Hype liegen... mit dem Unterschied: 50 Cent brauchte keine 100 Producer und 100 Gäste um dahin zu kommen! Seit P.Diddy (früher Puff Daddy) sein Bad Boy Label so Chart-Orientiert führte drängen viele New Yorker in diese Richtung... Die Ruff ryders (Eve, Jadakiss, styles...), Jay-Z, Ja Rule, usw... sie alle habens Vorgemacht... dieser Trend im Hip Hop ist eine Schande... doch leider setzt sich gerage in New York dieser Trend durch: FREEWAY macht da keine Außnahme... unzählige Gäste von Faith Evans, über Snoop Dogg, Nate Dogg bis zu Mariah Carey schmücken das Album... Am besten weicht man auf Lil Wyte, Dirty aus, oder wenn einem dieser Southern Style nicht liegt auf Talib Kweli, GZA usw... Aber von den Chart-Beeinflußten New Yorkern wie Freeway, Lil Kim und Fabolous, am besten Abstand halten, einen Kauf nicht wert!
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