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Phase X - Magazin für Phantastik 4: Schattenseiten und Abgründe [Broschiert]

Ulrich Blode , Michael Schmidt
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.



Produktinformation

  • Broschiert: 128 Seiten
  • Verlag: Atlantis Verlag Guido Latz (2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936742987
  • ISBN-13: 978-3936742985
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 15 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.480.058 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Hier ein paar Highlights der Ausgabe:

- Comichelden und ihre dunklen Geheimnisse

- Richard Corben und seine Comics

- Berni Wrightson

- Return of the Rider

- Sith happens

- Die Faszination des Dunklen - Protagonisten und ihre dunklen Seiten

- Der Cthulhu-Mythos

- Stephen King: Der Dunkle Turm

- Ästhetik der moribunden Schönheit Edgar Allan Poe

- Die Stunde des Raben

- Mr. Psycho mit Herz - Robert Bloch


Interview:

- Uwe Boll

Kurzgeschichten:

- Marcus Richter: "Subcutis"

- Walter Diociaiuti: "Goldfisch"


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Plausch mit einem Kumpel 13. März 2008
Format:Broschiert
Vor einiger Zeit habe ich in einem Forum einen Beitrag gelesen, in dem Phase X mit einem Kumpel verglichen wurde. Ich glaube, besser kann man dieses Magazin für Phantastik nicht beschreiben. Die Artikel haben die Qualität eines guten Gesprächs mit einem Kumpel, der sich in seinem Gebiet nicht nur auskennt, sondern dem man auch anmerkt, dass er sein Thema liebt. Dabei reicht die Bandbreite von Fantasy über SF und Horror bis zu allgemeiner Phantastik und von Büchern über Filme bis zu Comics.

Die vorliegende vierte Ausgabe hat das Thema Schattenseiten und Abgründe - Das Dunkle in der Phantastik" und dies wurde hinreichend weit gefasst um eine bunte Mischung an Artikeln zusammenkommen zu lassen.
Auffallend ist diesmal der umfangreiche Comic-Bereich, mit vier Beiträgen gleich zu Beginn des Heftes. Hier werden die Künstler Bernie Wrightson und Richard Corben in je einem Artikel vorgestellt. Ein weiterer Beitrag befasst sich mit dem Auf und Ab des Comics Ghost Rider", der durch den Film mit Nicolas Cage neuen Auftrieb bekommen hat. Eröffnet wird das Ganze mit einer Betrachtung über Superhelden und ihre dunklen Geheimnisse. Interessant hier vor allem auch die These, dass Superhelden nur in einem visuellen Medium (Comic oder Film) zur Geltung kommen. Vielleicht fühlt sich dadurch ja ein Autor herausgefordert, den ultimativen Superheldenroman zu schreiben?

Natürlich darf bei diesem Thema die Dunkle Seite der Macht" nicht fehlen. Der Beitrag Sith Happen"s beleuchtet die Sith und ihre Geschichte. Nicht nur der Titel hat hier gefallen.
Wenn man die Meinung einiger Filmkritiker zu seinen Werken kennt, verwundert es nicht, den Filmregisseur Dr. Uwe Boll in einem Heft zu finden, das sich mit dem Dunklen der Phantastik beschäftigt. Der Artikel besteht aus einer Einführung und einem längeren Interview mit dem Regisseur und versteht es hervorragend, uns diesen schillernden Menschen vorzustellen. Unterstützt wird dies durch Bilder seiner Boxkämpfe mit eben diesen Kritikern. Das zweite Interview in dieser Ausgabe wird mit R. A. Salvatore geführt, wobei die Dunkelelfen und Drizzt Do'Urden einen Schwerpunkt bilden, aber auch auf seine Star Wars" -Romane eingegangen wird.

Der Beitrag zu H. P. Lovecraft und dem Cthulhu-Mythos schlägt die Brücke zu den Lovecraft-Artikeln in Ausgabe 3 und ein Beitrag, der sich mit der Romantik in Edgar Allan Poes Werk befasst, stellt hierzu das Gegenstück dar. Stephen Kings siebenbändige Saga vom Dunklen Turm" wird vorgestellt und es wird aufgezeigt, dass Robert Bloch nicht nur der Autor von Psycho" ist. Eine sehr angenehme Überraschung war es, etwas über Roald Dahl zu finden. Dies zeigt deutlich, wie weit das Thema gefasst wurde.

Weitere Artikel gehen der Faszination Dunkelheit im Allgemeinen nach oder stellen Bücher aus dem Bereich der dunklen Phantastik vor. Dazu kommen noch mehrere Einzelrezensionen.
Abgerundet wird die Zusammenstellung durch zwei gelungene Kurzgeschichten: Goldfisch" von Walter Diociaiuti und Subcutis" von Markus Richter. Obwohl es sich bei beiden um Horrorgeschichten handelt, erreichen sie ihr Ziel auf ganz unterschiedliche Weise.

Mit der vierten Ausgabe ist Phase X kein Neuling mehr, sondern inzwischen zu einem guten Bekannten geworden. Zu dem oben erwähnten Kumpel, den man gerne immer wieder zu einem Plausch trifft.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Noch unausgereift 12. März 2008
Format:Broschiert
Die Lektüre dieses Magazins hinterlässt einen gespaltenen Eindruck. Zum einen sind die Artikel gut recherchiert, allerdings gibt es noch einige Makel. So sind zum Beispiel recht viele Rechtschreibfehler zu finden, in einigen Artikeln sehr konzentriert und oft auch autorspezifisch, das heißt, in einem Artikel findet man schon denselben Fehler fünfmal und im Rest des Magazins nie. Zum anderen sind bei einigen Artikeln dunkle Bilder als Hintergrund angelegt, die auch schon mal das Lesen erschweren. Und nicht nur gut recherchiert sollte ein Artikel sein, sondern auch so geschrieben - leider haben manche Autoren einen leicht unjournalistischen Schreibstil, der zwar eher amüsiert, aber dem Magazin im Großen und Ganzen einiges von seiner Seriosität raubt.
Und so geht es weiter: Gute Arbeiten finden sich neben weniger guten; so ist Subcutis" eine gelungene Kurzgeschichte, die es schafft, einen Spannungsbogen aufzubauen und den Leser in die Geschichte hineinzuziehen, während Goldfisch" vom ersten Moment an vorhersehbar ist, auch keine nennenswerte Spannung aufbaut und dessen Charakteren man gerne den Tod wünscht. Auf diese Geschichte hätte man gut verzichten können.

Was bleibt, ist der Eindruck eines unausgegorenen, noch unausgereiften Magazins. Man freut sich, ein solches Magazin zu haben, aber leider kann es seine Möglichkeiten nicht voll ausschöpfen. Allerdings ist dies ja auch erst die vierte Ausgabe; falls die Herausgeber es schaffen, die vielen kleinen Fehler auszumerzen - denn es sind viele Kleinigkeiten, die sich dann erst aufsummieren -, wird die nächste Bewertung bestimmt besser ausfallen.
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