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Phantom Punch [Blu-ray]
 
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Phantom Punch [Blu-ray]

Ving Rhames , Stacey Dash , Robert Townsend    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Darsteller: Ving Rhames, Stacey Dash, Nicholas Turturro, Bridgette Wilson, David Proval
  • Regisseur(e): Robert Townsend
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 14. März 2011
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • ASIN: B004L9IGOS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 56.510 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Phantom Punch erzählt die bewegte und bewegende Lebensgeschichte von Box-Legende Charles L. "Sonny" Liston. Sonny war von 1962 bis 1964 Weltmeister im Schwergewicht; danach musste er den Titel an Cassius Clay abgeben. Liston wurde mit dem organisierten Verbrechen in Verbindung gebracht und starb im Dezember 1970 in Las Vegas, vermutlich an einer Überdosis Heroin.

Action-Star Ving Rhames, bekannt unter anderem aus den Mission:Impossible-Filmen, spielt den Boxer. Der Action-Film von 2008 beginnt mit der Entdeckung Listons durch einen Priester. Ort des Geschehens: Der Knast. Liston war 1950 wegen diverser Delikte zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Er lernt dort boxen und erhält seinen Spitznamen Sonny. Nach zwei Jahren kommt er vorzeitig aus der Haft frei und beginnt seine Karriere als Profi-Boxer. In nur zwei Jahren wird er zum Weltmeister im Schwergewicht und man munkelt, er sei unbesiegbar. Seine Glückssträhne hält an, bis er 1965 zum zweiten Mal Cassius Clay (gespielt von Andrew Hinkson) begegnet, der mit seinem Hammerschlag – dem Phantom Punch – Listons Abgesang einläutet.

Regisseur Robert Townsend verfilmte die fesselnde Lebensgeschichte des Schwergewichtsweltmeisters in packenden Bildern. Das Biopic vereint spektakuläre Box-Szenen wie die des legendären Phantom Punch-Knockouts von Cassius Clay mit der Darstellung eines spannenden, aber viel zu kurzen Lebens. Ein Leben, das geprägt ist von einer harten Kindheit unter einem gewalttätigen Vater, jugendlicher Diebstähle und Raubüberfälle sowie Drogenmissbrauchs. Auch später als berühmter Boxer fasste er nie richtig Fuß. Er galt als „böser Nigger“, gerade auch im Vergleich mit einem anderen schwarzen Box-Star jener Zeit; dem bescheidenen, gebildeten und anständigen Floyd Patterson. Dieser stand als eine positivere Identifikationsfigur im Ring. Und auch das schwarze Amerika mochte sich mit dem wortkargen und grimmigen, dazu kriminell veranlagten und charakterlich zwielichtig scheinenden Liston nicht so recht identifizieren. Listons Management und auch er selbst hatten mit dem organisierten Verbrechen zu tun.

Liston-Darsteller Irving Rameses "Ving" Rhames ist aus vielen Filmen bekannt. Seine Paraderolle spielte er 1994 in Quentin Tarantinos Kultfilm Pulp Fiction. Grandios mimt er den Gangsterboss Marsellus Wallace; Seite an Seite mit John Travolta und Samuel L. Jackson.

Regie führte der Amerikaner Robert Townsend. Der Schauspieler, Komödiant, Drehbuchautor und Regisseur hat sich mit Filmen wie Cooley High (1975), A Soldier's Story (1984), Ratboy (1986), The Parent Hood (1995–1999); Up, Up, and Away (2000) und Black Listed (2003) international einen Namen gemacht.

Weitere Schauspieler in Phantom Punch: Nicholas Turturro, Stacey Dash, Bridgette Wilson, David Proval und Rick Roberts. Die Produktion aus Kanada und den USA geht 100 spannende Minuten lang und wartet mit einigen Extras auf: Bildergalerie, Trailer sowie eine Sprachauswahl in Deutsch und Englisch. Feinste Action-Unterhaltung für Zuschauer ab 16 Jahren.

Phantom Punch
Phantom Punch
Phantom Punch
Phantom Punch
Phantom Punch
Phantom Punch
Phantom Punch
Phantom Punch
Phantom Punch

Kurzbeschreibung

"Phantom Punch" erzählt die bewegte Lebensgeschichte des Boxers Charles L. "Sonny" Liston von seiner Entdeckung als Boxer von einem Priester, bis zu seinem dubiosen Tod am 30. Dezember 1970 im Spielerparadies Las Vegas. 1950 wird er wegen diverser Verbrechen zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Charles lernt Boxen und erhält seinen Spitznamen "Sonny". Nach nur zwei Jahren wird er vorzeitig aus der Haft entlassen und beginnt eine beispielhafte Karriere als Boxer, die in zwei Jahren als Weltmeister im Schwergewicht und dem Gerücht der Unbesiegbarkeit gipfelt. Bis er dann 1965 zum zweiten Mal Cassius Clay (Andrew Hinkson) begegnet, der mit seinem "Phantom Punch" Listons Untergang einläutet...

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zur Unterhaltung 2. Mai 2011
Von Pete Thrope TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Die meisten Boxer haben ja irgendwo etwas Tragisches, weil kaum einer von denen am Höhepunkt der jeweiligen Karriere abgetreten ist. Nein, es musste noch ein Kampf sein und noch einer, bis sie schließlich doch mit einer Niederlage abgetreten sind. Sicherlich hat dazu auch die gute Börse beigetragen, die sie trotz Niederlage noch kassiert hatten.

Am tragischsten war wohl das Ende des größten Boxers aller Zeiten: Muhammad Ali alias Cassius Clay, der zwar auch im Boxring seinen letzten Kampf verlor, dabei aber schon vom Kampf gegen seinen schwersten Gegner, der Parkinsonschen Krankheit gezeichnet war. Nichtsdestotrotz gilt Clay als bester Einzelsportler aller Zeiten. Eine solche Ehre wurde Sonny Liston, dessen Ende mindestens ebenso tragisch war, nie zuteil.

Sonny Liston war - man muss es so hart sagen - ein Krimineller, der im Gefängnis das Boxen gelernt hatte und später durch die Kämpfe gegen Floyd Patterson zum Weltmeister aufstieg. Er war wortkarg, seine Art zu Boxen war nicht gerade graziös, er war pure Kraft. Wegen seiner verschlossenen Art, seiner kriminellen Vergangenheit und seinen Verbindungen zur Mafia war er unbeliebt, er war der "hässliche, böse Neger", während Patterson, weil angepasst, der "gute Neger" war.

Seinen Titel verlor Liston durch eben Cassius Clay, der Liston ins Leere laufen ließ, seinen Schlägen auswich und schließlich musste Liston nach der sechsten Runde aufgeben - angeblich wegen einer Verletzung. Der Rückkampf gab diesem Film hier den Titel "Phantom Punch". Damit ist nicht etwa ein Schlag von Sonny Liston gemeint, wie man vermuten könnte, sondern der Schlag Clays, den weder Liston noch große Teile des Publikums gesehen hatten und den Kampf nach 105 Sekunden beendete. Es wurde spekuliert, der Kampf wäre verschoben gewesen und Liston wäre kaum getroffen worden, doch Filmaufnahmen bewiesen, dass Liston tatsächlich schwer getroffen wurde. Liston starb ein halbes Jahr nach seinem letzten Kampf (den er gewann) 1970 unter nie geklärten Umständen an einer Überdosis Heroin.

Boxerfilme haben in Hollywood eine lange Tradition und namhafte Größen wie Paul Newman (Die Hölle ist in mir), Robert de Niro (Raging Bull), Will Smith (Ali), Denzel Washington (Hurricane) und Russell Crowe (Das Comeback) haben namhafte Boxer gespielt ("Rocky" lass ich mal aus, weil der fast nur Fiktion ist) und so ist es kein Wunder, dass Sonny Listons Karriere hier nun auch verfilmt wurde. Dass "Phantom Punch" an keinen dieser Filme herankommt, hat zwei Gründe:

Erstens war einiges an Listons Karriere undurchsichtig und so beruht vieles bei "Phantom Punch" eher auf Spekulation denn auf Tatsachen (bis auf die reinen Boxfakten natürlich). Listons Leben wird hier episodenhaft wiedergegeben, es fehlt fast jegliche Tiefe.

Der zweite Grund ist Ving Rhames, der Liston spielt und den ich sehr gern sehe, aber schauspielerischen Schwergewichten wie Newman, de Niro, Crowe usw. kann er nun mal nicht das Wasser reichen, auch wenn er die Figur des Sonny Liston sympathischer anlegt als dieser tatsächlich war.

Das heißt aber nicht, dass "Phantom Punch" ein schlechter Film ist. Man wird gut unterhalten, ohne dass einem langweilig ist, aber im Vergleich zu o. g. Filmen sind mehr als 3 Sterne eben nicht drin.

Die Verleihversion bietet außer einem kümmerlichen Trailer kein Bonusmaterial.
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