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Phantastische Erzählungen
 
 
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Phantastische Erzählungen [Gebundene Ausgabe]

Edgar Allan Poe
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 335 Seiten
  • Verlag: Anaconda (31. August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393848439X
  • ISBN-13: 978-3938484395
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 13,2 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 395.724 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Edgar Allan Poe
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Kriminalgeschichten des amerikanischen Erzählers Edgar Allan Poe (1809-1849) sind von solcher Stärke und Eindringlichkeit, daß schon George Orwell meinte, sie könnten "nahezu von einem Verrückten geschrieben" sein. Mit einer Prise (schwarzen) Humors und brilliantem analytischem Geschick schuf Poe einige der spannendsten Erzählungen der amerikanischen Literatur. Zugleich begründete er das Genre der Detektivgeschichte und wurde zum Vorbild für Arthur Conan Doyle und Fjodor Dostojewski. Mit Illustrationen von Karel HruÜka. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

Edgar Allan Poe Meister des Grauens und der bizarren Verbrechen, ist ein Begriff für alle, die sich mit Geistern, Übersinnlichem und phantastischen Begebenheiten beschäftigen. Seine Erzählungen gehen unter die Haut und halten einen bis zum letzten Wort in Atem.

Mit den faszinierenden Illustrationen Alfred Kubins, die in einmaliger Weise das Makabre, aber auch das Groteske der Erzählungen ins Bild setzen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Langweilige Übersetzung 6. März 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Diese Rezension bezieht sich auf "Erzählungen. Phantastische Fahrten, Geschichten des Grauens und Detektivgeschichten" ; Gondrom -Verlag, 1985 1.Auflage (Gebundene Ausgabe)

Die Übersetzung Roland W. Fink-Henselers muss leider als langweilig bezeichnet werden. Sie erinnert an eine Schülerübersetzung, die sehr um Korrektheit und Überschaubarkeit bemüht ist, sich aber scheut, jegliches Risiko einzugehen. Bisweilen wirkt es so, als ob nicht die ganze Phrase begriffen, sondern Wort für Wort übersetzt und dabei immer die häufigste, simpelste Bedeutungsmöglichkeit gewählt wurde. Dies führt z.T. zu Sätzen, deren Sinn entstellt oder zumindest verstellt ist, da die allgemein häufigste Übersetzung nicht in jedem Fall die passenste ist.

Wünschenswerter wäre vielerorts eine etwas freiere Übertragung gewesen. Man kann Texte in fremden Sprachen nicht einfach mit einem Wörterbuch in der Hand Wort für Wort übersetzen; man muss sich bemühen, den Sinn des Textes in der Übersetzung möglichst gut wiederzugeben. Dabei zeichnet es den guten Übersetzer aus, wenn er die persönliche Sprachcharakteristik des jeweiligen Autors auch in der Übersetzung spürbar machen kann.

Dem Stil Edgar Allan Poes entspricht aber nicht die schlicht-nüchterne, betont simpel und parataktisch gehaltene Wiedergabe Henselers; vielmehr bedarf es eines melodischeren, romantisch- ausschweifenden und vor allem intellektuell reflektierenden Übersetzungsstils, der nicht nur Poe, sondern der ganzen schreibenden Zunft des neunzehnten Jahrhunderts eigen war.
Henselers Übersetzung ist eine des Zwanzigsten Jahrhunderts, die dem Leser nicht das Charakteristische des Sprach und Denkstils Poes Zeit' vermitteln kann. Dadurch geht den Erzählungen viel von ihrer innneren Spannung und Schlüssigkeit verloren. Die "poe"tischen Stimmungen des Originals werden nur mehr selten erfühlbar.

Man kann es auch mit einfachen Worten sagen: Henselers Übersetzung ist nirgendwo falsch. Sie ist vielmehr korrekt - mehr aber auch nicht.

Um mal vergleichen zu können, wie man ein und diesselbe Stelle auch übersetzen kann, habe ich hier der Übersetzung Henselers eine alternative gegenübergestellt. Ich konnte leider bislang nicht in Erfahrung bringen, von wem die alternative Übersetzung stammt; wenn man aber mit dem Gedanken spielt, sich eine Sammlung Poe'scher Erzählungen zu erstehen, sollte man sich auf jeden Fall nach dieser oder zumindest einer ähnlich gestalteten
Übersetzung umsehen, um sich nicht um sein verdientes, uneingeschränktes Lesevergnügen zu bringen.

Alternative Übersetzung:

"Unermüdlich in langen Stunden des Nachdenkens, die Aufmerksamkeit auf irgendein kindisches Zitat in den Anmerkungen oder dem Text eines Buches gerichtet, den grössten Teil eines Sommertages gefesselt an einen merkwürdigen Schatten, der auf der Tapete oder auf dem Fussboden liegt, mich eine ganze Nacht vergessen, die aufrechte Flamme einer Lampe oder des Kaminfeuers zu beobachten, den ganzen Tag über vom Blumenparfüm träumen, einförmig irgend ein gewöhnliches Wort so lange wiederholen, bis sein Ton durch stete Wiederholung aufhört, im Geist auch nur irgendeinen Gedanken noch zu erwecken,(...) so beschaffen waren einige der gewöhnlichsten und ungefährlichsten Abirrungen meiner Denktätigkeit, Abirrungen, die gewiss nicht beispiellos sind, aber ebenso gewiss jede Lösung und jede Analyse in Frage stellen."

Henseler(S.55):

"Ich konnte stundenlang und unermüdlich über irgendeine belanglose Bemerkung am Rande oder im Text eines Buches nachsinnen. Zuweilen wurde ich den größten Teil eines Sommertages ganz von der Betrachtung irgendeines Schattens in Anspruch genommen, der sich schräg auf der Tapete oder dem Fußboden hinzog. Es war möglich, dass ich mich eine ganze Nacht hindurch in den Anblick der ruhigen Flamme einer Lampe oder Glut eines Kaminfeuers verlor, ganze Tage von dem bestimmten Duft einer Blüte träumte oder ganz monoton irgendein Wort so lange wiederholte, bis sein Klang jeden Sinn für mich verloren hatte. Manchmal erstickte ich auch in mir jedes Gefühl meiner physischen Existenz durch eine hartnäckig fortgesetzte, vollkommene Ruhe.

Das sind einige der häufigsten und harmlosesten Verirrungen meines Geistes, die vielleicht gar nicht selten sind, aber jeder Erklärung spotten."

Alternative Übersetzung:

"Indessen hat das Opium seine übliche Wirkung gehabt, nämlich die ganze äussere Welt in unser äusserstes Interesse zu rücken. Im Zittern eines Blattes, in der Farbe eines Grashalmes, in der Form eines Kleeblattes, im Summen einer Biene, im Zerstäuben eines Tautropfens, im Seufzen des Windes, in den vagen, dem Wald entsteigenden Düften, entstand eine ganze Welt von Eingebungen, eine herrliche und bunte Prozession ungeordneter und rhapsodischer Gedanken."

Henseler(S.408):

"Inzwischen tat das Morphium seine gewöhnliche Wirkung, die der Außenwelt ein ins unfassbare gesteigertes Interesse verleiht. Das Zittern eines Blattes - die Farbe eines Grashalms - die Form eines Kleeblattes - das Summen einer Biene - das Glitzern eines Tautropfens - jeder Windhauch und die linden Düfte, die vom Wald herwehten, dies alles löste eine ganze Welt von Eingebungen aus, einen bunten Zug unzusammenhängender, verworrener Gedanken."
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sanfter Grusel 14. September 2009
Von Erinome TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Meine Rezension bezieht sich auf die gebundene Ausgabe von Anaconda (2005).

Der Sammelband PHANTASTISCHE ERZÄHLUNGEN enthält insgesamt vierzehn Kurzgeschichten:
LIGEIA: Ein gebrochener Mann betrauert den Tod seiner schönen und klugen Gattin Ligeia. Aber ist die Frau wirklich tot?
DER UNTERGANG DES HAUSES USHER: Ein junger Mann besucht seinen Kindheitsfreund in seinem Herrenhaus und wird anschließend Zeuge des Untergangs des Geschlechts.
WILLIAM WILSON: Ein Doppelgänger heftet sich an die Fersen des Erzählers. Was hat es mit dem geheimnisvollen Mann auf sich?
DER MANN IN DER MENGE: Ein faszinierender Mann lenkt die Aufmerksamkeit des Erzählers auf sich.
DER DOPPELMORD IN DER RUE MORGUE: Dupin und sein Freund klären den schrecklichen Mord an zwei Frauen in der Rue Morgue auf.
HINAB IN DEN MAELSTRÖM: Ein tödlicher Strudel verbreitet vor der Küste Norwegens Angst und Schrecken. Ein Fischer berichtet, wie er ihm entrinnen konnte.
DIE MASKE DES ROTEN TODES: Eine todbringende Seuche, ein isoliertes Schloss und ein unheimlicher Maskenball.
ELEONORA: Autobiografische Kurzerzählung über Poes Ehefrau Virginia und seine Liebe zu ihr.
DER GOLDKÄFER: Der Fund eines goldenen Skarabäus verändert das Leben des Erzählers, als er fürchten muss, dass sein Freund darüber den Verstand verloren hat. Was steckt wirklich hinter dem Insekt?
GRUBE UND PENDEL: Ein Mann fällt in Toledo der Inquisition in die Hände, die ihm einen grausamen Tod zugedacht hat.
DIE BRILLE: Amüsantes Erlebnis eines Kurzsichtigen, der Liebe auf den ersten Blick findet.
DIE LÄNGLICHE KISTE: Was hat es mit der länglichen Kiste auf sich, die der Freund des Erzählers auf eine Schiffsreise mitnimmt? Und warum hütet er sie so eifersüchtig?
DER ENTWENDETE BRIEF: Dupin hilft der Pariser Polizei bei der Suche nach einem pikanten Brief, der seinem rechtmäßigen Besitzer gestohlen worden ist.
HÜPFFROSCH: Der Hofnarr Hüpffrosch nimmt an seinen Peinigern grausame Rache - Erinnert an ein Märchen.

Wie schon in der Ausgabe UNHEIMLICHE GESCHICHTE bieten die PHANTASTISCHEN ERZÄHLUNGEN in erster Linie sanften Grusel ohne blutrünstige Schockeffekte. Ausgenommen davon sind die Erzählungen "Eleonora", die als Liebesgeschichte gesehen werden kann, "Die Brille", die eher amüsant als gruselig ist und "Der entwendete Brief", bei der es sich um eine reine Detektivgeschichte handelt.
Im Anhang der Sammlung findet sich wieder ein Glossar, das die komplizierteren Begriffe und zahlreichen Zitate näher erläutert. Zu Beginn der Ausgabe findet sich eine kurze Biografie Poes, die interessante Einblicke in sein Leben und Schaffen bietet.
Für Gruselfreunde ist diese Ausgabe auf jeden Fall zu empfehlen.
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19 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3 Titel auf einer Hör CD 20. Februar 2006
Von b-w-grue
Format:Audio CD
Ich habe mir diese Hör CD als Edgar A. Poe Fan einfach mal zugelegt - da konnte ich einfach nicht widerstehen. Der Versand klappte wie immer von Amazon.de wunderbar.
Leider war ich doch ein wenig deprimiert als ich die CD komplett zuende gehört hatte. Nicht wegen der Handlung sondern von der Leseinterpretation der unterschiedlichen Sprecher.
Dabei habe ich feststellen müssen das nur der letzte "Vorleser" es verstand das geschriebene Wort des Buches auch unterhaltsam und spannend lesetechnisch darzustellen. Es machte einfach Spass diesem "Künstler" zu zuhören und sich vom Inhalt fesseln zu lassen. Schade eigentlich das hier nur 14:50 Min wirklich Spass machen (bezug auf das verräterische Herz).
Das ovale Portrait sowie Wassergrube und Pendel sind sicherlich Meisterwerke von E.A.Poe - allerdings merkt man dies, durch die Lustlosigkeit der lesetechnischen Darstellung der ersten beiden Sprecher, nicht. Schade eigentlich. Am Stoff hat es sicherlich nicht gelegen.
So kann ich nur 3 Punkte vergeben.
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Eine gelungene Sammlung von Erzählungen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Grusel in "Der Untergang des Hauses Usher", "Das ovale Portrait" oder "Die schwarze Katze";... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. September 2009 von MiHe1984
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Veröffentlicht am 1. August 2009 von Bernd Pfeuffer
Kult.
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Veröffentlicht am 12. Februar 2009 von KleinerEngel777
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Veröffentlicht am 28. Dezember 2003 von Bernhard Nowak
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Veröffentlicht am 20. Oktober 2002 von Michael Navratil
Edgar Allan Poe-der Meister des Grauens
"Die Grube und das Pendel" war die erste Geschichte, die ich von Poe hörte und sie hat mich so fasziniert, dass ich mir sofort Erzählungen bestellt habe. Lesen Sie weiter...
Am 23. Dezember 2000 veröffentlicht
grausig schön
Wer kennt sie nicht - die Erzählung vom Goldkäfer?Oder von dem grausigen Schwingbeil über der Grube... Lesen Sie weiter...
Am 24. August 1999 veröffentlicht
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