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Phaidon Taschenbuch – 1994

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Reclam (1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150009189
  • ISBN-13: 978-3150009185
  • Größe und/oder Gewicht: 9,5 x 1 x 14,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 446.703 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von u-re am 26. August 2006
Format: Taschenbuch
Platon beschreibt in diesem Dialog Sokrates' Auffassung von der Unsterblichkeit der Seele - die Seele ist älter als der Körper und verläßt seine eigentliche Lichtheimat, indem er in einen Körper eingeht. Der Körper selbst ist ein Gefängnis und kann deshalb leicht und schnell verlassen werden.Erst nach dem Tod wird entschieden, was aus der Seele wird - ob sie in ihrer Lichtheimat bleiben darf oder noch einmal inkarniert werden muß, um geläutert zu werden. Es hängt hier alles von der moralischen Qualität des vorherigen Erdenlebens ab, denn manche Seelen finden nach dem Tod nicht sofort Ruhe, sondern geistern noch auf der Erde herum, weil sie sich noch nicht vom Irdischen verabschiedet haben (sog. "erdgebundene Seelen"), andere werden als Tiere wiedergeboren (teilweise minderwertig betrachtet bei gefährlichen Tieren wie Wolf oder Schlange, positiver bei Nutztieren wie Bienen, Pferden oder Hunden) und andere müssen für immer im Feuersee des Jenseits bleiben, weil ihnen ihre schlechten Taten und das Leid, das sie anderen zufügten, nicht vergeben werden können. Einzig die Philosophen und Menschen, die ein tugendhaftes Leben geführt haben (d.h. moralisch einwandfrei und zum Nutzen und Wohl ihrer Mitmenschen), gelangen nach ihrem Tod sofort wieder in ihre Lichtheimat. -
Sokrates Auffassung fand seinen Niederschlag im Neuplatonismus und - weiterführend - in den Lehren der Katharer, der größten Ketzerbewegung des MA's.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 28. Oktober 2007
Format: Taschenbuch
Apologie, Kriton, Phaidon ist die Reihenfolge Platons in der Erkenntnis von Seele in den Zusammenhängen von Eros und Unsterblichkeit. Wurde noch in der Apologie gezeigt, wie Verteidigungsreden Sokrates aufgebaut werden, erwartet Sokrates im Phaidon den Schierlingsbecher nach der Verurteilung zum Tode in der Apologie. Seine Freunde, auch Kriton, versammelten sich im Gefängnis zum Abschied. Im Gesprächsrahmen von Phaidon und Echekrates sprechen diese beiden über den Tod Sokrates. Aus diesem Rahmen verzweigt Platon in das Zentralgespräch, nämlich die Vorbereitung zum Tode des Sokrates.

Sokrates kennt keine Furcht vor dem Tod. Im Gegenteil, er freut sich darauf, weil der Tod ein Befreier ist, dergestalt, dass seine Seele aus dem Gefängnis des Körpers nach dem Vorbild des orphisch-pythagoreischem Gedankens befreit wird. So beginnt seine Beweisführung über die Unsterblichkeit der Seele, die trotz aller Redekunst von seinen Freunden, insbesondere Kriton, angezweifelt werden. So legt Sokrates mehrere Beweisführungen vor.

Er beginnt mit der Behauptung und dessen Ableitung von der (1) Präexistenz der Seele, die somit vor der Geburt bereits existiert und somit nach dem Tode weiterlebt. Das Phänomen der (2) Wiedererinnerung (anamnesis) zwingt zur Voraussetzung, dass der Mensch bereits ein Wissen von Begriffen und Gestalten hat, die es ihm ermöglicht in der Kombination von (1) sich in der Vielheit der Erscheinungen auch auf die Sehweise der Gleichheit zu konzentrieren, da die Seele gerade wegen ihrer Präexistenz Gleichheit kennengelernt hat.
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15 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 1. April 2001
Format: Taschenbuch
Im Phaidon schreibt Platon über die "letzten Stunden" im Leben des Sokrates. Der zum Tode verurteilte Philosoph hat die Möglichkeit, der Vollstreckung zu entgehen und zu fliehen. Sokrates aber bleibt, verharrt und spricht mit seinen Freunden über Gerechtigkeit, das Leben und letztendlich über die Unsterblichkeit der Seele! Wer sich fragt, was nach dem Tod kommt, was es ist oder wer an den Tod denkt, der lese diesen Dialog - und staune!
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Von H. Mayer am 11. Juli 2015
Format: Taschenbuch
Philosophie des Todes: Gift für Jahrtausende. Verirrung in der europäischen Geistesgeschichte mit unzähligen Nachfolgern und Afterdenkern. Wir hätten all die Jahrhunderte eine Philosophie des Lebens so bitter nötig gehabt!
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