Phaidon und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Phaidon.
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Phaidon auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Phaidon. [Taschenbuch]

Platon , Friedrich Schleiermacher
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 10,25  
Sondereinband --  
Taschenbuch EUR 9,90  
Taschenbuch, 1994 --  
Pappbilderbuch --  

Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 125 Seiten
  • Verlag: Reclam (1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150009189
  • ISBN-13: 978-3150009185
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 9,4 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.245 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Plato
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Plato auf Amazon

Produktbeschreibungen

Phaidon.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Apologie, Kriton, Phaidon ist die Reihenfolge Platons in der Erkenntnis von Seele in den Zusammenhängen von Eros und Unsterblichkeit. Wurde noch in der Apologie gezeigt, wie Verteidigungsreden Sokrates aufgebaut werden, erwartet Sokrates im Phaidon den Schierlingsbecher nach der Verurteilung zum Tode in der Apologie. Seine Freunde, auch Kriton, versammelten sich im Gefängnis zum Abschied. Im Gesprächsrahmen von Phaidon und Echekrates sprechen diese beiden über den Tod Sokrates. Aus diesem Rahmen verzweigt Platon in das Zentralgespräch, nämlich die Vorbereitung zum Tode des Sokrates.

Sokrates kennt keine Furcht vor dem Tod. Im Gegenteil, er freut sich darauf, weil der Tod ein Befreier ist, dergestalt, dass seine Seele aus dem Gefängnis des Körpers nach dem Vorbild des orphisch-pythagoreischem Gedankens befreit wird. So beginnt seine Beweisführung über die Unsterblichkeit der Seele, die trotz aller Redekunst von seinen Freunden, insbesondere Kriton, angezweifelt werden. So legt Sokrates mehrere Beweisführungen vor.

Er beginnt mit der Behauptung und dessen Ableitung von der (1) Präexistenz der Seele, die somit vor der Geburt bereits existiert und somit nach dem Tode weiterlebt. Das Phänomen der (2) Wiedererinnerung (anamnesis) zwingt zur Voraussetzung, dass der Mensch bereits ein Wissen von Begriffen und Gestalten hat, die es ihm ermöglicht in der Kombination von (1) sich in der Vielheit der Erscheinungen auch auf die Sehweise der Gleichheit zu konzentrieren, da die Seele gerade wegen ihrer Präexistenz Gleichheit kennengelernt hat. Die Fragen der Freunde, dass gerade wegen der Präexistenz das Weiterleben der Seele als zwingend angesehen werden muss, bejaht Sokrates, da die Seele sich mit dem Unsichtbaren, Beständigen, Ewigen befasse, der Körper hingegen beziehe sich nur auf die vergehende Welt. In dieser Unterscheidung liegt es nahe, dass beiden ein unterschiedliches Schicksal bevorsteht. Geht die Seele in die Ewigkeit, der Körper in die Vergänglichkeit, ist allerdings die Seele des Philosophen als absolut rein zu betrachten. Damit geht die philosophische Seele hinüber ins Göttliche. Seelen in den Körpern von Menschen, die nur gemäß ihrer Begierde lebten, werden zurück in die Körper von Tieren gehen.

Sokrates führt weiter aus, das (3) Wahrheit nur im Denken liege und nicht in sinnlicher Erfahrung. Dieses Argument der Unsterblichkeit führt den Gedanken der Wiedererinnerung (2) fort, da die Eigenschaften von Dingen nur auf Grund der Teilhabe an einer übergeordneten Idee vorhanden sind. Etwas Schönes ist schön, weil es der Idee des Schönen entspricht.

Als letztes Argument bringt Sokrates die Aussage, dass (4) die Seele eine ausschließliche Verbindung zum Leben habe, dieses unumstößlich betrachtet und damit der Seele unterstellt, niemals eine Verbindung mit dem Tod eingehen zu können.
Dieser platonische Dialog schließt mit dem Bericht über die letzten Stunden des Sokrates.

Sokrates stellt sich als abgeklärter Rationalist dar, seine vorgetragenen ethischen Postulate hat er verinnerlicht, selbst auf dem Wege in den Tod. Sein Gedanke über den Vorrang des Geistes über den Körper trägt er mit stoischer Bestimmtheit vor, seine Unbeirrbarkeit, begonnen in der Apologie, im Kriton und hier im Angesichts des Todes, zeigt sein vehementes Wollen, Recht zu behalten.

Dass seine Überlegungen nicht von intimer Überzeugung sein können, lassen die vier Beweisführungen vermuten. Wäre der abgeklärte Sokrates der festen und logischen Überzeugung, hätte EIN Argument, vorgetragen in seiner üblichen Dreischritt-Methode, gereicht. Dass er behauptet, sich in dem Sinne der reinen und philosophischen Seele direkt zu den Göttern zugehörig zu fühlen, hätte nicht zum letzen Satz zu Krition führen dürfen. "Mein Kriton, wir müssen dem Asklepios einen Hahn opfern."
Hier zeigt Sokrates deutlich, dass er von dieser Welt ist und nicht sein Denken ihm im Sinne des Geistes eine Unsterblichkeit der Seele aufzeigen kann. Es bedarf der Opfergabe an einen Gott.

Dennoch ist mit dieser Haltung eine Modellgestalt des Griechentums etabliert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kankin Gawain TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Wer wenigstens einen der Dialoge des Platon lesen möchte, und wem die "Politeia" zu lang ist, sollte zum "Phaidon" greifen. Zum einen erfährt der Leser, was offenbar Glaubenslehre zumindest der gebildeten (alten) Griechen war - die Lehre von dem einen Gott und der Seelenwanderung, viele Jahrhunderte vor Christus und weit entfernt vom hinduistischen Indien. Zum anderen kann er/sie sich vergewissern, dass frühe Philosophie nicht aus Argument, Differenzierung u.s.w. bestand, sondern in einer "Schau" der letzten Wahrheit - das Altertum unterschied offenbar nicht zwischen Verstandeserkenntnis und mystischer Vision; Bei Sokrates, den Platon in seinen Werken sprechen lässt, steht die "Schau" an erster Stelle, und erst dann werden Argumente gesucht, aus dem "Erinnerten" abgeleitet, ja, sogar zu recht offenkundigen Sophistereien wird gegriffen, wenn es nur das ohnehin Gewusste weiter stützt und dem Gedanken einen Weg bahnt ins Gehirn (bzw. die Seele) der Schüler.
Außerdem: wer wenigstens einige wichtige Werke der Philosophie im Original kennt, muss nicht der Sekundärliteratur alles glauben, was sie erzählt. So glauben z.B. viele von uns den Theologen, welche lehren, die "Feindesliebe" sei eine Neuerung, die zuerst und einzig Christus in die Welt gebracht hätte; Aber schon zuvor lehrte Platos Sokrates (nachzulesen im "Phaidon"), dass das Schlechte nicht besser wird, wenn man ihm Schlechtes zufügt, sondern dass es das Wesen der Gerechtigkeit, des Guten, sei, jedem, auch dem Feind, auch dem Schlechten, Gutes angedeihen zu lassen, da dies im wohlverstandenen Wesen, in der Idee des Guten liege.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von u-re
Format:Taschenbuch
Platon beschreibt in diesem Dialog Sokrates' Auffassung von der Unsterblichkeit der Seele - die Seele ist älter als der Körper und verläßt seine eigentliche Lichtheimat, indem er in einen Körper eingeht. Der Körper selbst ist ein Gefängnis und kann deshalb leicht und schnell verlassen werden.Erst nach dem Tod wird entschieden, was aus der Seele wird - ob sie in ihrer Lichtheimat bleiben darf oder noch einmal inkarniert werden muß, um geläutert zu werden. Es hängt hier alles von der moralischen Qualität des vorherigen Erdenlebens ab, denn manche Seelen finden nach dem Tod nicht sofort Ruhe, sondern geistern noch auf der Erde herum, weil sie sich noch nicht vom Irdischen verabschiedet haben (sog. "erdgebundene Seelen"), andere werden als Tiere wiedergeboren (teilweise minderwertig betrachtet bei gefährlichen Tieren wie Wolf oder Schlange, positiver bei Nutztieren wie Bienen, Pferden oder Hunden) und andere müssen für immer im Feuersee des Jenseits bleiben, weil ihnen ihre schlechten Taten und das Leid, das sie anderen zufügten, nicht vergeben werden können. Einzig die Philosophen und Menschen, die ein tugendhaftes Leben geführt haben (d.h. moralisch einwandfrei und zum Nutzen und Wohl ihrer Mitmenschen), gelangen nach ihrem Tod sofort wieder in ihre Lichtheimat. -
Sokrates Auffassung fand seinen Niederschlag im Neuplatonismus und - weiterführend - in den Lehren der Katharer, der größten Ketzerbewegung des MA's. Auch das Christentum war davon stärker beeinflußt, als von der Kirche zugegeben wurde, und die Jenseits-Schilderungen in Dantes Göttlicher Komödie stellen demgegenüber eine eher verengende Fortsetzung der Auffassung des Sokates dar, weil hier dem Menschen nur EINE irdische Inkarnation zugeschrieben wird, innerhalb derer er vollkommen werden und seine Seele retten kann, Sokrates hingegen von mehreren Erdenleben spricht, in denen er seine Bestimmung erfüllen und geläutert werden kann.-
Thorwald Dethlefsen griff diese Gedankengänge in seinem wohl besten Buch "Schicksal als Chance" auf, aber anhand von Platons "Phaidon" wird deutlich, wie alt sein wertvolles Gedankengut ist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar