Mit "Phaedra" gelang Tangerine Dream etwas,wo niemand für möglich gehalten hätte. Zum ersten Mal hörte man den sogenanten "Moog Synthesizer" der 1973 für das Album benutzt wurde. Das komische war nur,dass zu dieser Zeit kaum ein Künstler wusste,wie man dieses Instrument zu bedienen hatte! Der "Moog Synthesizer" war bestückt mit unzähligen von Knöpfen,Kabeln,Funktionen und anderen Dingen. Und ausgerechnet Edgar Froese,Peter Baumann und Chris Franke (damalige Band-Besetzung) nahmen es sich zu Herzen,mit diesem Instrument Musik zu machen und ein Album aufzunehmen. Und tatsächlich war es dann so weit: "Phaedra" erschien 1974 und beeintruckte Musiker und Kritiker auf der ganzen Welt. Übrigens wurde "Phaedra" in den berühmten "Manor Studios" produziert. Doch neben den typischen Klangmustern und Sequenzen die durch den "Moog" erzeugt wurden,gab es auch noch andere Instrumente zu hören wie z.B. ein Piano,eine Bass-Gitarre,aber auch Flöten,Orgeln usw. "Phaedra" ist jedoch ein Album,was man sich öfter anhören sollte. Beim ersten Mal muss man sich an den Sound der damaligen Zeit erst gewöhnen. Die Titel "Phaedra" und "Movements of a Visionary" die man hier hört,sind dazu historisch wertvolle Stücke da man hier die ganze Faszination und Vielfalt des "Moog Synthesizers" erlebt. Insgesamt ein zeitlos tolles Meisterwerk von Tangerine Dream.