Der "Sucher" Gordanius soll den Mord an einem Verwandten des reichen Feldherrn Marcus Licinius Crassus aufklären. Die Zeit drängt, denn Crassus will zur Sühne der Tat seine gesamten Haussklaven hinrichten lassen und anschließend gegen den im Aufstand befindlichen Sklaven Spartacus und sein Heer ins Feld ziehen. Was steckt hinter dem Verbrechen und wer ist der Mörder?
Der Krimi spielt im antiken Rom, im Jahre 72 v.Chr., und dem amerikanischen Autor gelingt es exellent sowohl das antike römische Flair als auch den realen geschichtlichen Hintergrund (Sklavenaufstand des Spartacus) einzufangen und in die Handlung zu integriern.
Der Privatdetektiv Gordanius fungiert als "Ich"-Erzähler und erscheint als sympathischer, aber auch, was seine Lebensbetrachtungen angeht, eher als neuzeitlicher Mensch. Die Kriminalstory selbst ist eigentlich auch ganz gut konstruiert, jedoch phasenweise viel zu sehr in die Länge gezogen und stellenweise störend gefühlsduselig gestaltet. So bleibt am Ende festzustellen, daß hier mehr dringewesen wäre, wenn das Buch vom Autor rund 50 Seiten gekürzt worden wäre.