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Pflanzensoziologische Exkursionsflora.
 
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Pflanzensoziologische Exkursionsflora. [Broschiert]

Erich Oberdorfer , Theo Müller
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 19,90  
Broschiert, 1994 --  


Produktinformation

  • Broschiert: 1050 Seiten
  • Verlag: Utb; Auflage: 7., überarb. u. erg. A. (1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3825218287
  • ISBN-13: 978-3825218287
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 988.978 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Qualität der Oberdorfer-Flora muß heute nicht mehr herausgestellt werden. Seite 1949 ist dieses wertvolle Bestimmungsbuch ein vielbenutzter Begleiter der Studenten und pflanzenkundlich Interessierten auf botanischen Exkursionen und bei der Arbeit im Freiland. Die neue Auflage enthält vor allem Ergänzungen und Verbesserung zur Erfassung und Verbreitung der Arten, verbunden mit Korrekturen der Bestimmungsschlüssel, sowie neue Einsichten in die Soziologie und Ökologie der Pflanzenarten. Auch sonst wurden wieder wichtige Hinweise eingearbeitet, die der Verbesserung und Weiterentwicklung der Flora bezüglich der Fundortangaben, der taxonomischen Diagnostik oder auch der soziologischen Wertigkeit dienten. Stärker als je zuvor steht die Ökologie und Soziologie der Pflanzen im Mittelpunkt des Interesses. Aus ihrer Kenntnis ergibt sich zum Beispiel der Zeigerwert der Pflanzen für den Standort oder was an natürlichen Lebensbedürfnissen für die Pflanzen zu berücksichtigen ist. Damit wendet sich das Buch nicht nur an die Botaniker und Ökologen, sondern ebenso an Forstleute, Landwirte, Pharmazeuten und alle, die als Lehrer oder Schüler, als Studenten oder Naturfreunde Pflanzen kennenlernen und etwas von ihrem Lebenshaushalt wissen wollen. Es soll bei der Feldarbeit Anregung vermitteln und helfen, über die Einzelpflanzen hinaus auch die Pflanzengesellschaft zu bestimmen.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Die Oberdorfersche Exkursionsflora unterscheidet sich von den herkömmlichen Bestimmungsbüchern (Schmeil/Fitschen, Rothmaler) durch ihren Schwerpunkt. Ihr Hautpaugenmerk richtet sie nicht auf die einzelne Art, sondern vielmehr auf die Pflanzengesellschaft, das heißt auf auf die Gesamtheit aller in einem Gebiet vorkommenden Pflanzen. Solche Pflanzengesellschaften sind in der Regel charakteristisch für einen jeweiligen Standort und abhängig von den ökologischen Faktoren des Gebietes. Somit versucht dieses Bestimmungsbuch auch, die Kenntnis solcher Pflanzengesellschaften zu vermitteln, was umgekehrt wiederum die Bestimmung von Arten erleichtert, wenn man die lokale Pflanzengesellschaft zuordnen kann.

Der Hauptteil des Buches besteht aus einem herkömmlichen Bestimungsschlüssel der in Deutschland (und angrenzenden Gebieten) vorkommenden Gefäßpflanzen. Erläuternde Zeichnungen sind sehr selten, und die sich an die Bestimmung anschließende Diagnose, d.h. die genaue Beschreibung der Art, wurde zugunsten der Standortcharaktersisierung weggelassen bzw. auf die im Schlüssel selbst vorhandenen Angaben begrenzt. Wer also lediglich ein Pflanzenbestimmungsbuch sucht, ist aus diesen Gründen mit den oben schon erwähnten Werken sicher besser beraten. Ist man mit der Pflanzensolziologie aber erst mal etwas besser vertraut, liefert sie einem für die Artenansprache im Feld wertvolle Informationen und hilft, den Blick nicht nur auf die Einzelpflanze zu verengen. Als Ergänzung zur Standard-Bestimmungsliteratur ist es also allemal empfehlenswert, ob es sie ersetzen kann, ist fraglich, und ob der Paperbackeinband der Taschenbuchausgabe den Belastungen in der freien Natur standhält, ebenfalls... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Oberdorfer`s Pflanzensoziologische Exkursionsflora ist ein Standartwerk für alle Botaniker und Kartierer die sich im Gelände bereits ein guten Eiblick in die vorgefundenen Gesellschaften machen müssen. Aufgrund der langjährigen Tätigkeit des Autors ist es gut durchstrukturiert und die Bestimmungsmerkmale eindeutig, auch für die kritischen Sippen wie Rubus und Hieracium bieten sich Hilfen an. Der Bereich Kulturpflanzen könnte etwas besser dargestellt werden. Auch wichtige Neophyten sind zu finden. Im Sondereinband geeignet für die praktische Arbeit und Exkursion draussen immer wieder gut.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
angrenzende Gebiete? 1. November 2005
Format:Taschenbuch
Der Buchtitel ist eigentlich doppelt irreführend. Erstens ist es im Wesentlichen kein Bestimmungsbuch für Gesellschaften, sondern für Arten. Die pflanzensoziologischen Angaben finden sich dann erst bei den Arten. Zweitens sind mit den angrenzenden Gebieten nur der Elsass bzw. die Vogesen gemeint. Als Österreicher war ich enttäuscht, wie wenig auf die hiesigen Arten und Gesellschaften eingegangen wird (z.B. zu der im Wienerwald so häufigen Schwarzföhre finden sich ganze 3 Zeilen, und sie sei ein Zier- und Parkbaum). Ich hätte doch gedacht, dass Österreich an Deutschland grenzt.

Der Bestimmungsschlüssel ist unübersichtlich, weil nach "1" nicht "1*" folgt, sondern "2", und "1*" findet man eine halbe Seite weiter unten oder sogar auf einer anderen Seite. Dadurch wird zwar Platz gespart, aber man muss dauernd suchen. Noch eigenartiger sind die Abkürzungen, z.B. "auf mäß. frisch., ± nährstoffreich., kalkarm., neutral-mäß. sauer., humos. od. roh. Lehmböden". Sicher, man weiß, was gemeint ist, aber ich denke, mit einer kompakteren Schriftart hätte man einfacher Platz sparen können.

Die Angaben zu Standort und Vergesellschaftung sind zwar gut, doch haben andere Exkursionsfloren längst nachgezogen. Zeigerwerte und Gesellschaften stehen z.B. auch im neuen Rothmaler. Das einzige, was ich bisher in keinem anderen Bestimmungsbuch gesehen habe, sind die Angaben zur Samenbank.

Ich schätze, dass jeder Biologe dieses Buch daheim im Regal stehen hat, aber das Bestimmungsbuch, das man in den Rucksack packt, ist im Normalfall ein anderes.

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