Dieses Buch habe ich mit sehr gemischten Gefühlen beiseite gelegt.
Es ist gut geschrieben und liest sich flüssig. Rechtschreib- oder inhaltliche Fehler treten kaum bis gar nicht auf.
Nett ist auch die Idee, Tiere nicht nach ihren herkömmlichen Namen zu nennen. So wird z.B. ein Hirsch zum Geweihtier oder ein Bär zum Pelzbeißer.
Erschreckend fand ich jedoch, dass dieses Buch als "kleiner" Herr der Ringe durchgehen kann. Viele Dinge sind einfach abgekupfert. Hier nur ein Beispiel: 2 Magiertürme, wobei der Weiße dem Schwarzen angeblich verfallen ist.
Außerdem bleiben viele Gegebenheiten ungeklärt, sodass nach dem flotten Finale einige Fragen offen bleiben. Warum aber einzelne Orks verdammt mächtig sind, in Massen aber sterben wie die Fliegen, bleibt wohl ewig ungelöst.
Insegsamt ist der Auftakt der Pferdelordsreihe ein gutes Buch zum nebenbei lesen. Man wird nicht überfordert, langweilt sich aber auch nicht.